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Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos, wir möchten am liebsten mit diesem Thema nicht konfrontiert werden. Es ist einfach schmerzlich, wenn es Angehörigen, Freunden, Nachbarn so schlecht geht, dass der Tod absehbar ist und man sich dann in dieser emotionalen Ausnahmelage damit befassen muss. Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zuhause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Deshalb ist es gut, auch auf diese Situation vorbereitet zu sein. Aus diesem Grund bietet der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. in Zusammenarbeit mit seinem Fachverband „Malteser Hilfsdienst“ kostenlose „Letzte Hilfe-Kurse an“. Die Moderation dieser Kurse erfolgt von geschulten Kursleitungen der Caritas Haßberge und dem Malteser Hospizdienst Haßberge. Der Kurs dauert 3 1/2 Stunden inclusive einer Pause, die beiden Kursabschnitte können aber auch auf zwei Abende verteilt werden.

Die ersten Kurse finden am 16. und 23.07. jeweils von 19 bis 20:30 Uhr im katholischen Pfarrzentrum Wonfurt sowie am 17.07. von 18:30 bis 22 Uhr im Pfarrzentrum Ebern statt. Die Anmeldung erfolgt über die jeweiligen Pfarrämter, in Wonfurt unter Tel.-Nr. 09521/8139, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, in Ebern unter 09531/94270-0, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Am Ende wissen, wie es geht
Die Kurse vermitteln das „Kleine 1x1 der Sterbebegleitung“ - das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende. Sie richten sich an alle Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen. Im Kurs wird über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens gesprochen. Mögliche Beschwerden werden thematisiert, die zum Sterbeprozess gehören können, und wie man bei der Linderung helfen kann. Gemeinsam wird überlegt wie man Abschied nehmen kann, aber auch wo es Grenzen gibt. Es werden Orientierungen sowie einfache Handgriffe vermittelt.
Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Die Kurse sollen Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Die „Letzte Hilfe-Kurse“ können mithelfen, die allgemeine ambulante Palliativversorgung zu verbessern. Sie sind sozusagen das Basiswissen für eine sorgende Gesellschaft.

Fragen bezüglich des Kurses oder auch Anfragen für neue Kurse sowie weitere Informationen gibt gerne die Diplom-Pflegewirtin (FH) Angelika Schmidt vom Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V., Obere Vorstadt 19, 97437 Haßfurt
Tel. 09521 691-0, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet www.caritas-hassberge.de 

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