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Im Caritas-Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim fand ein Kurs zum richtigen Gebrauch eines Rollators statt. Gute Mobilität ist eine Voraussetzung für eine aktive Lebensgestaltung von älteren Menschen. Dabei sind Rollatoren ein wichtiger Faktor und werden immer beliebter. Damit können Senioren wieder vieles alleine und selbständig erledigen. Sie können einkaufen, Freunde besuchen, spazieren gehen, zur Kirche oder dem Friedhof laufen und sind nicht mehr so häufig auf die Hilfe anderer Personen angewiesen.

Auf ihren alltäglichen Wegen stoßen die Rollator-Nutzer aber immer wieder auf Probleme. Damit die praktischen Gehhilfen den Wirkungskreis vergrößern können, muss der richtige Umgang gelernt sein. Der angebotene Kurs in Zusammenarbeit mit Kathrin Glaubrecht vom Pflegestützpunkt Haßfurt begann mit einem Theorieteil. Verkehrserzieher a.D. Edgar Kast gab wichtige Tipps über richtiges Verhalten, Vorschriften und Verkehrssicherheit. Unter dem Titel „Rollatoren-Training für mehr Sicherheit und Lebensqualität“ wurden diese Punkte mit einer Power-Point-Präsentation ausführlich verdeutlicht.
Vor dem praktischen Teil stärkten sich alle erst bei Kaffee und Kuchen in der hauseigenen Cafeteria. Herr Kast zeigte anschließend das korrekte Führen eines Rollators. Durch richtiges Aufstützen auf den Rollator beim Gehen wird das Gewicht des Oberkörpers aufgefangen und somit Becken und Hüfte entlastet. Das erleichtert die oftmals schwierige Fortbewegung. Zur Überwindung von kleineren Hindernissen wie Türschwellen sollte man schräg an die Schwelle heranfahren, damit beide Räder nacheinander drüber geschoben werden. Auch das Verhalten bei höheren Bordsteinkanten in Verbindung mit der Bremse wurde verdeutlicht. Die anwesenden Seniorinnen und Senioren konnten dann das Bewältigen besonderer Schwierigkeiten auf einem extra aufgebauten Parcours im Gelände zwischen St. Martin und den Hausgemeinschaften St. Anna ausgiebig üben.
Auch der technische Zustand der Rollatoren sollte auf Gebrauchsfähigkeit überprüft und vorhandene Mängel wie lose Handgriffe, einseitige Bremsen oder defekte Feststellbremsen beseitigt werden. „Hoffentlich geizen die Senioren nicht und legen sich einen leichten, schnell zusammenklappbaren Rollator zu“ riet Edgar Kast. „Bei ärztlichen Verordnungen ist durch eine mäßige Aufzahlung auch ein Rollator mit Beleuchtung, Sturzalarm, Klingel und leichtgängigem neuartigen Bremssystem möglich“.
Weitere Fragen dazu oder allgemein rund um die Pflege werden gerne unter der Telefon-Nr. 09523 925-0 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beantwortet, Infos findet man auch im Internet unter www.st-martin.caritas-hassberge.de 

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