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„Caritas. Gemeinsam für Menschen in Not.“ heißt das Motto der Caritas-Herbstsammlung, die vom 23. bis 30. September stattfindet. Dieser Slogan will das Bewusstsein schärfen für die Verantwortung der Menschen füreinander und steht in direktem Zusammenhang mit dem diesjährigen Motto der Deutschen Caritas „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“. Bei der Sammlung bittet die Caritas um Spenden für Menschen, die in unserer nächsten Umgebung unsere Hilfe brauchen. Mit dem Geld werden z.B. Beratungsdienste mitfinanziert, bei denen Ratsuchenden geholfen wird, die aus unterschiedlichen Gründen dringend Unterstützung brauchen. Ursachen können neben körperlichen oder seelischen Erkrankungen auch Arbeits- oder Wohnungslosigkeit, Überschuldung, Sucht, Trennung sein – alles Situationen und Lebenslagen, in die man nicht kommen möchte, die aber manchmal einfach passieren.

Die Spende bei der Caritassammlung bleibt in der Region. Dreißig Prozent des Geldes verwendet die Pfarrei, in der gesammelt wird, für caritative Aufgaben direkt vor Ort, um individuell zu helfen, wo die Not am größten ist. Die gleiche Summe erhält der Diözesan-Caritasverband und vierzig Prozent bekommt die Caritas Haßberge. Hier fließt der Sammlungserlös Diensten und Einrichtungen zu, die keine ausreichende Finanzierung durch andere Mittel haben. Für die übernommenen staatlichen Aufgaben erhält die Caritas zwar finanzielle Förderung. Diese Gelder von öffentlicher Hand und Kirche reichen allerdings nicht aus, deshalb muss die Caritas für die wichtige Beratungsarbeit Eigenmittel einsetzen. So kommen über die Beratungsstellen die Spenden direkt und unbürokratisch Menschen zugute, die manchmal vor Sorgen und Nöten nicht mehr ein noch aus wissen. Von diesen Geldern profitieren Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis, denn die kostenlosen Beratungsdienste, die es für die unterschiedlichsten sozialen Notlagen gibt, können von jedem Hilfebedürftigen in Anspruch genommen werden – unabhängig von Alter, Konfession, Weltanschauung oder sozialer Stellung.
„Um all die wichtigen Hilfsangebote erhalten oder, wo nötig, ausbauen zu können, ist die Caritas auch auf Spenden aus den jährlichen Sammlungen angewiesen“, macht die Geschäftsführerin Anke Schäflein deutlich. Mit der Sicherstellung der dringend benötigten sozialen Dienste im Landkreis sowie dem Netz der Altenhilfe bietet die Caritas auch Arbeitsplätze für ca. 320 hauptberuflich Beschäftigte sowie qualifizierte Ausbildungsplätze/Praktika in den unterschiedlichsten Berufen an. Nicht eingerechnet sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 39 Caritas-Kindertagesstätten im Landkreis sowie die vielen freiwillig Tätigen, u.a. in 42 Caritasvereinen, in Asyl- und sonstigen Helferkreisen oder als Caritas-Sammlerinnen und –Sammler.
Johannes Simon, der Vorsitzende des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge, betont: „Besonders im Namen der Hilfesuchenden, die in den verschiedenen Einrichtungen die notwendige Unterstützung erhalten, bedanke ich mich im Voraus herzlich bei allen Spendern sowie den ehrenamtlichen Helfern“. In Pfarrgemeinden, in denen nicht mehr genügend Sammlerinnen und Sammler zur Verfügung stehen, wird mit Spendenbriefen auf die Sammlung aufmerksam gemacht und per Überweisungsträger um einen Obolus für die soziale Arbeit gebeten. Die Caritas bittet, diese Spendenmöglichkeit zu nutzen, wenn kein Sammler mehr kommt. Den Sammlerinnen und Sammlern, die weiterhin engagiert von Haus zu Haus gehen, ein herzliches ‚Vergelt’s Gott!‘ im Namen all derer, die mithilfe der Spendengelder unterstützt werden können.
Auskünfte und Informationen werden gerne unter Tel. 09521 691-0 erteilt. Unter www.caritas-hassberge.de („Ich brauche Hilfe“) kann man sich über alle Hilfsmöglichkeiten hier bei uns informieren oder auch nachlesen, in welcher Form man sich selbst engagieren kann („Ich will helfen“).

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