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„Das Coronavirus nervt, genauso wie die Stinkwanzen zuhause!

So treffend formuliert Patricia in einem Brief an die Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Altenservicezentrum in Hofheim. Da Besuche aufgrund der aktuellen Corona-Krise untersagt sind, lassen sich viele Kinder und Jugendliche kreative Alternativen einfallen. Die Kinder der Grundschule Hofheim beispielsweise malen und basteln bunte Aufmerksamkeiten. Und Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Hofheim führen kurzerhand das Projekt „Vorlesen“ fort und schreiben kleine Gedichte und Geschichte, die dann von den Mitarbeitern vorgelesen werden. „Es sind solche kleinen Gesten der Solidarität, die uns aufmuntern und anspornen weiter zu machen. Die Kolleginnen und Kollegen in der Pflege arbeiten schon seit Wochen am Limit und stehen dennoch täglich wieder füreinander ein“, so Einrichtungsleiterin Melanie Schröder.

Auch aus dem Caritas-Seniorenheim Sankt Bruno in Haßfurt berichtet Einrichtungsleiterin Heike Ehlert von ähnlichen Aktionen: “Gestern erst haben zwei Haßfurter Mädchen für unsere Bewohner Bilder gemalt, weil diese ja im Moment keinen Besuch bekommen dürfen. Auch für unsere Bewohner ist die Situation nicht einfach, sie vermissen ihre Angehörigen natürlich auch.“

Verständnis, Zuversicht und Solidarität – darauf kommt es in der aktuellen Situation besonders an, weiß auch die Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge: „Ein herzliches Dankeschön geht an alle unseren Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtungen, dass sie in dieser schwierigen Zeit zusammenhalten und ihr Möglichstes tun, um den Spagat zwischen der Betreuung der eigenen Kinder und der unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu meistern! Die Mitarbeitenden in der Pflege zu unterstützen ist jetzt unsere wichtigste Pflicht. Zuvorderst mit Schutzausrüstung und indem wir sie nicht zusätzlich mit Unnötigem belasten.“

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