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Der für den 6. Februar 2021 geplante 48. Wohltätigkeitsball des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. fällt aufgrund der Corona-Pandemie aus.

Die Absage des Caritas Rosenballs kommt früh, ist aber aus Sicht des Veranstalters absolut erforderlich: „Unser aller Gesundheitsschutz hat zu jeder Zeit Vorrang. Zum heutigen Stand ist nicht davon auszugehen, dass bis Februar 2021 ein Impfstoff verfügbar ist, der dann auch noch allen Menschen zugänglich wäre, von diesen genutzt würde und das Infektionsgeschehen nachhaltig gestoppt wäre. Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass auch dann noch Hygieneauflagen und Abstandsregeln Gültigkeit haben. Diese könnten bei einem Gesellschaftsball mit 600 Teilnehmern nicht eingehalten werden“, erläutert Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V.

Der Vorsitzende des Caritasverbandes, Johannes Simon ergänzt: „Wir wissen, dass es sich beim Caritasball um eine traditionsreiche Veranstaltung handelt, die große Wertschätzung genießt – besonders für diejenigen, die uns schon lange die Treue halten. Deshalb fiel uns die Absage nicht leicht. Letzten Endes wurde diese Entscheidung vom Vorstand aber einstimmig, wenn auch nicht leichtfertig getroffen. Denn zum Stand heute gibt es keine Planungssicherheit und wir müssen natürlich besonders Rücksicht auf die zum Teil zur Risikogruppe gehörenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen.“

Einen weiteren guten Grund für die frühzeitige Absage sieht Schäflein zudem in der Gemeinnützigkeit des Caritasverbandes: „Für die Vorbereitung des Balls, die jetzt anlaufen müssten, entstünden Kosten, die am Ende eben sehr wahrscheinlich nicht durch Einnahmen gedeckt werden könnten.“

Simon appelliert: „Wir bitten alle Tänzerinnen und Tänzer um Verständnis für diese Entscheidung. Außerdem bitten wir alle, im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen weiterhin konzentriert am Ball zu bleiben. Wir sind bisher relativ gut durch die Pandemie gekommen. Diese Erfolgsgeschichte auch in die Fortsetzung zu bringen, liegt in unserer Hand – in der Hand jedes und jeder Einzelnen von uns.“

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