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Wir informierten Sie bereits mehrfach über den Stand des bitteren Ausbruchsgeschehens in unserem Seniorenheim Sankt Bruno, Haßfurt.

Zum Stand 25.1.2020

Seit dem Ausbruchsgeschehen rund um die Weihnachtstage herum wurden insgesamt 42 Bewohner*innen positiv auf SARS-CoV2 getestet. Innerhalb der letzten 19 Tage sind zwölf pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner an oder mit dem neuen Coronavirus verstorben. Das ist die traurige und erschreckende Zwischenbilanz zum heutigen Tag.

Zehn Bewohnerinnen gelten aktuell als positiv und potentiell infektiös - bezogen auf den Zeitraum der jeweiligen Infektion bei den einzelnen Personen. Wir freuen uns darüber, dass inzwischen 20 Bewohnerinnen als genesen gelten. Bei diesen Personen wurde die Isolation vom Gesundheitsamt beendet, da diese nicht mehr gefährdet sind. 25 Bewohner nicht infiziert. Diese gilt es nun besonders zu schützen, während natürlich die Pflege und Betreuung aller unserer Bewohner*innen gut sichergestellt ist.

Unter den Mitarbeitenden wurden bisher 33 positiv getestet, davon sind 19 Personen inzwischen wieder genesen. Alle halten wirklich beeindruckend durch, in dieser physisch wie mental überaus herausfordernden Zeit.

Trotz hoher Belastung - psychisch, durch die hohe Anzahl der Todesfälle, aber auch physisch, z.B. durch die persönliche Schutzausrüstung (PSA) haben die Mitarbeiter bisher super durchgehalten - auch und trotz des Risikos, selbst infiziert zu werden. Sie haben weitergearbeitet. Unterstützt wurden die Kolleginnen aus Sankt Bruno von Mitarbeiterinnen aus unseren anderen Einrichtungen, die freiwillig zu einem Einsatz bereit waren. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür sagen wir von Herzen DANKE.

Alle im Einsatz befindlichen Mitarbeiter erhalten eine Sonderzulage, die vom Vorstand einstimmig beschlossen wurde, um diese Leistung auch finanziell anzuerkennen.

Wir hoffen weiterhin auf eine Verbesserung der Situation durch die Impfungen. Seit dem 09.01.2021 wird endlich auch in unserem Haus Sankt Bruno geimpft. Wir haben dort lange und sehnlichst auf den Impfstart gewartet und immer wieder darum gebeten. So haben inzwischen an zwei Terminen insgesamt 23 Bewohnerinnen und Bewohner die erste Impfung erhalten. Ende Januar bzw. Anfang Februar steht für viele der zweite Impftermin sowie einige Erstimpfungen an.

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