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Intern, mit YouTube und viel guter Stimmung: das Caritas-Altenservicezentrum in Hofheim feierte sein 25-jähriges Bestehen

25 Jahre Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim. 1/4 Jahrhundert. 9125 Tage voller Einsatz für Menschen im Alter. Natürlich wäre das ein willkommener Anlass gewesen, gemeinsam mit Angehörigen, Nachbarn und zahlreichen weiteren Gästen zu feiern. Aufgrund der aktuellen Situation war dies jedoch nicht möglich. Deshalb fand unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ eine interne Feier mit den Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen statt. Das Rahmenprogramm war dennoch dem Anlass angemessen: gemeinsames Mittagessen, Ansprachen, Ehrungen langjähriger Mitarbeiterinnen, ein feierlicher Festgottesdienst und gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Für Einrichtungsleiterin Melanie Schröder war klar:“ Das Ganze coronabedingt ausfallen zu lassen war für uns keine Alternative. Wir feiern hier in Hofheim ja schließlich so gerne. Außerdem ist das heutige Fest auch ein Anlass, uns alle gegenseitig hochleben zu lassen. Dafür, dass wir die letzten Monate so wunderbar zusammen gemeistert haben.“

Das Herzstück des Hauses, das begrünte und lichtdurchflutete Atrium war festlich in den Farben rot und weiß dekoriert, an den Säulen klebten zahlreiche Bilder aus den letzten 25 Jahren, in denen das Haus schon viele Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen erlebte. Einige von ihnen, die schon von Anfang an dabei waren und heute noch dort arbeiten wurden von Anke Schäflein, der Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge, mit herzlichen Worten geehrt: „Es ist so schön, dass wir heute nicht nur unser Haus feiern können, sondert auch Euch, die ihr auf 25 Jahre ‚Dienst am Nächsten‘ hier zurückschauen könnt. Ihr und alle anderen Mitarbeiter*innen, seid die menschlichen Stützpfeiler unseres Hauses St. Martin.“ Die anwesenden Jubilarinnen Hildegard Berthold, Lotte Weimer, Monika Pecht und Hiltrud Meisner erhielten eine Laudatio und einen Blumenstrauß, neben der Zuwendungen gemäß der Caritas-Arbeitsvertragsrichtlinien. Herr Michael Rauscher, der kürzlich verstorben ist, sollte ebenfalls zum 25-jährigen Dienstjubiläum geehrt wurde. Für Ihn gab es ehrende Worte zum Gedenken. Frau Regner, die auch auf ein viertel Jahrhundert Dienst in St. Martin zurückschaut, konnte nicht anwesend sein.

Das Fest- Motto „Ein Hoch auf uns“ griff auch Johannes Simon, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, in seiner Begrüßungsansprache auf und sorgte mit dem gleichnamigen Lied von Andreas Bourani für einen ersten stimmungsvollen Höhepunkt, bei dem geschunkelt und geklatscht wurde. „Ein Hoch auf die Menschen hier in St. Martin. Und ein Hoch auf die Einrichtung, die seit 25 Jahren ihrem Namen alle Ehre macht, nämlich mit einem umfassenden Angebot der Altenhilfe. Ein Vierteljahrhundert Hilfe und Unterstützung in vielen Bereichen für alte und kranke Menschen und deren Angehörige. Und all das, geschieht bis heute mit viel Einsatz und Herz.“

Ein weiteres Highlight war sicherlich der Festgottesdienst, der von Domkapitular Clemens Bieber abgehalten wurde, unterstützt von Pastoralassistentin Regina Krämer und dem Organisten, Herrn Langer. Zumindest virtuell konnten hier Freunde des Hauses und die Angehörigen der Bewohnerinnen teilnehmen. Der Gottesdienst wurde nämlich per Livestream auf YouTube übertragen. Umso passender war auch das Thema von Biebers Predigt, in der er auf Social Distancing und die Folgen für Bewohnerinnen und Mitarbeiter*innen einging. „Wenn Corona eine gute Seite hatte, dann die Erinnerung, dass wir auf die Menschen in unserem direkten Umfeld vertrauen dürfen. Denn Social Distancing heißt eben nicht, anderen keine Hilfe zu leisten. Sondern sich dennoch und gerade deshalb für seine Mitmenschen einzusetzen.“

Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen noch einige Geschichten aus den letzten Jahren ausgetauscht, ehe eine gelungene und kurzweilige, interne 25-Jahr-Feier ihr Ende fand.

Infos zum Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim:
Das Caritas-Altenservicezentrum St. Martin wurde am 1. Mai 1996 als äußerst innovative Einrichtung eröffnet. Keine andere Altenhilfeeinrichtung hat so viel unterschiedliche Serviceleistungen aus einer Hand aufzuweisen wie St. Martin in Hofheim. Dieses seinerzeit und bis heute Beispiel gebende Gesamtkonzept ist dem Weitblick und Sachverstand des langjährigen früheren Geschäftsführers, Herrn Klaus Diedering, zu verdanken.
Herzstück ist die vollstationäre Pflege, die im Haupthaus an der Obermühle 2 auf zwei Etagen für 64 Bewohner angeboten wird. Für die Pflegebedürftigen stehen ausschließlich Einzelzimmer zur Verfügung. Auffällig ist vor allem der architektonisch gelungene Bau mit dem begrünten, lichtdurchfluteten Atrium. Auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege ist hier möglich. Die Tagespflege, die sich ebenfalls im Gebäude befindet, war die erste dieser Art im Landkreis Haßberge und betreut heute bis zu 30 Gäste pro Woche. Menübringdienst und stationärer Mittagstisch ermöglichen den Menschen weiterhin zu Hause zu leben, aber nicht mehr selbst am Herd stehen zu müssen.
Das Service-Angebot von St. Martin vervollständigen die sieben altersgerechten Mietwohnungen, in denen ältere Menschen absolut selbstbestimmt leben können. Individuell abgestimmt können sie nach Bedarf Pflege und Betreuung zubuchen.
Seit 2007 ergänzen die Hausgemeinschaften St. Anna mit ihrem modernen Pflegekonzept das besondere Altenpflege-Angebot der Caritas in Hofheim.
Mit 124 Arbeitsplätzen (St. Martin, St. Anna, Tagespflege mit Hol- und Bringdienst, Menübringdienst) sowie 10 Ausbildungs- und Praktikumsplätzen ist das Hofheimer Altenservicezentrum ein großer Arbeitgeber.

Dienstjubiläen 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25-jähriges Dienstjubiläum: Monika Pecht, Hildegard Berthold, Hiltrud Meisner und Lotte Weimer (v.l.n.r) wurden im Rahmen der 25-Jahr-Feier des Altenservicezentrums St. Martin in Hofheim geehrt.

 

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Bei einem Festgottesdienst mit Domkapitular Clemens Bieber dankten Mitarbeiterinnen für das gute Miteinander im Haus.

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Gut besucht war das herrlich dekorierte Atrium des Hofheimer Altenservicezentrums bei den Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Einrichtung.

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