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„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine weltweite Geschenkaktion für Kinder in Not. Sie wird, nach Angaben der durchführenden Organisation „Samaritan’s Purse e. V. – Die Barmherzigen Samariter“ seit 1996 im deutschsprachigen Raum durchgeführt. Empfänger der Geschenke sind Kinder in Afrika, Asien, Europa, Zentral- und Südamerika. Die Aktion versteht sich nicht als Entwicklungshilfe, sondern als Geschenkkampagne, bei der auch die Weihnachtsbotschaft vermittelt werden kann.                                                                                   

Dabei werden Schuhschachteln mit Geschenkpapier verziert und mit kleinen Präsenten gefüllt. Die Träger der Kampagne empfehlen unter anderem originalverpackte und feste Hygieneartikel, Schreibmaterialien, Kuscheltiere, Süßigkeiten oder Kinderkleidung. Nicht geeignet sind Gegenstände wie Kriegsspielzeug, Arzneimittel, Scheren, elektronische Geräte oder gebrauchte Waren oder bestimmte Lebensmittel. Dann vermerken die Schenkenden noch, ob die Box für Jungen oder Mädchen gedacht und für welche Altersgruppe sie geeignet ist. Um die Kosten für Transport, Lagerung, Verwaltung, Schulung von Ehrenamtlichen im In- und Ausland, Transparenzwesen und Öffentlichkeitsarbeit zu finanzieren, wird zudem eine Geldspende in Höhe von 10 Euro erbeten.

Das Caritas-Altenservicezentrum in Hofheim beteiligt sich in diesem Jahr das erste Mal an der Aktion – und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen ruft die Einrichtung dazu auf, solche Geschenk-Schuhkartons direkt bei ihnen abzugeben und kümmert sich um den Weitertransport zur nächsten Sammelstelle. Zum anderen binden die Mitarbeiter*innen die Bewohner*innen von St. Martin und St. Anna aktiv in die Aktion ein, indem sie gemeinsam Schuhkartons bekleben und bestücken.

„Ich selbst mach schon seit Jahren bei der Aktion mit und freue mich, dass wir das Projekt hier in diesem Jahr gemeinsam unterstützen. Im Rahmen der gerontopsychiatrischen Betreuung ist das eine wirklich schöne Sache, weil es bei den Senior*innen zum einen Motorik und Kreativität fördert und andererseits auch das Gefühl vermittelt ‚wir können uns einbringen, wir können helfen‘. Und ganz nebenbei kommen wir dann schon im Oktober in Weihnachtsstimmung. Wie schön!“, erklärt Einrichtungsleiterin Melanie Schröder.

 

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