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Anlässlich des Patroziniums der Hl. Anna fand am 26. Juli im Garten der Hausgemeinschaften St. Anna in Hofheim ein Gottesdienst statt, bei dem auch gleichzeitig das 15-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert wurde. Das Hofheimer Annafest wurde intern mit einem schönen Rahmenprogramm zelebriert, bei dem die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

Dem Anlass angepasst waren dazu die Tische mit Blumen dekoriert, die mit dieser Schutzpatronin in Verbindung gebracht werden: rote Rosen, weiße Nelken sowie Schleierkraut. Der gesellige Nachmittag begann mit einer sehr beachtlichen Tortenauswahl, die die Mitarbeiterinnen mitgebracht hatten.

In einer kleinen Begrüßungsansprache blickte die Gerontopsychiatrische Fachkraft Theresa Lipka auf die letzten 15 Jahre St. Anna zurück: „Hier können wir den Alltag gemeinsam leben und erleben.“ Die Caritas-Einrichtung war 2007 mit einem für Unterfranken damalig einzigartigen, neuen Konzept eröffnet worden. Mit dem Hausgemeinschaftsprinzip in kleinen, überschaubaren Gruppen, finden pflegebedürftige oder demente ältere Menschen hier eine ähnliche Umgebung wie daheim: Küche und Wohnraum stehen im Mittelpunkt, so sind sie ins Alltagsleben eingebunden.

Der anschließende Gottesdienst wurde mit sehr einfühlsamen Worten von Pastoralreferentin Agnes Donhauser gestaltet, in dem zum Ausdruck kam, wie gut sich die Schutzherrschaft der Heiligen Anna auf diese Einrichtung übertragen lässt. Die Lieder und Gebete waren so gewählt worden, dass sich die Bewohner*innen sofort einbringen konnten. Fürbitten wurden dabei als „Wünsche" betitelt und von einer Bewohnerin vorgetragen. Den abschließenden Segensgruß bildete das Lied: „Möge die Straße uns zusammenführen...", was auf zwei Veeh-Harfen angestimmt werden konnte.

Nach diesem christlichen Element sorgte der Fanfaren- und Spielmannszug für einen stimmungsvollen Abschluss, bei dem die Bewohner*innen mitsangen und –klatschten. Und da bekanntlich Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält, gab es als Abendessen Bratwürste vom Grill mit hausgemachten Salaten - die „Leibspeis‘“ vieler Bewohner*innen von St. Anna.

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