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Der Fachkraftmangel ist überall präsent. Im Gesundheits- und Pflegebereich führt er zu besonderen Zuspitzungen, weil es hier um die Versorgung von Menschen geht, die äußerst schutzbedürftig sind und spezielle Bedarfe haben.

Der Caritas-Benefizball am kommenden Samstag im Oberaurach-Zentrum, Am Sportzentrum 6 in Trossenfurt, ist ausverkauft, es gibt keine Eintrittskarten mehr an der Abendkasse.

Das Caritas-Angebot CariFair vermittelt und begleitet die Beschäftigung polnischer Haushalts- und Betreuungskräfte in sogenannten Live-In-Beschäftigungen (= Wohnen und Arbeiten im Haushalt Pflegebedürftiger). „Gut betreut, fair bezahlt, legal angestellt“ sind die Ziele für beide Seiten, um qualitätsgesicherte Einsätze polnischer Haushaltshilfen in deutschen Familien mit pflegedürftigen Angehörigen zu erreichen.
Dies geschieht nach langjähriger Überzeugung und aus sozialer Verantwortung heraus nach dem sogenannten Arbeitgebermodell. Im Unterschied zu sehr vielen anderen Vermittlungsagenturen, die sich nicht nach dem Arbeitgebermodell richten, garantiert die Caritas damit Sozialabgaben und Sozialversicherung für die polnischen Haushaltshilfen hier in Deutschland und nicht im Herkunftsland. Für die Polinnen bedeutet dies soziale Sicherheit und für den deutschen Arbeitsmarkt keine stillschweigende Umgehung von Arbeitnehmerpflichten, wie die Abgabe von Steuern. Somit ist wirkliche Legalität gegeben.

Warum hält die Caritas das Angebot CariFair für nötig?
Der Bedarf an haushaltsnahen Dienstleistungen in privaten Haushalten mit hilfe- und pflegebedürftigen Menschen steigt. Jeder wünscht sich, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben, auch bei Pflegebedürftigkeit. Der Einsatz einer Haushalts- oder Betreuungskraft kann dabei eine große Hilfe oder sogar unerlässlich sein.

Gleichzeitig ermöglicht das Angebot arbeitssuchenden Frauen und Männern aus Polen eine legale und sichere Beschäftigung unter fairen Bedingungen. So steht CariFair für die Bezahlung eines Tariflohnes, Abgabe von Sozialversicherungsleistungen für die Beschäftigten, muttersprachliche fachliche und soziale Betreuung durch die Caritas, Einhaltung von Ruhezeiten, Einsatz ambulanter Pflege für Pflegemaßnahmen.

Das Besondere an CariFair ist, dass es keine Konkurrenz zu Altenheimen, ambulanter Pflege oder Tagespflege darstellt und somit das deutsche professionelle Pflegesystem nicht umgeht, sondern einbindet. CariFair schließt eine Angebotslücke für die Menschen, die nicht alleine zuhause bleiben können und einer Haushaltshilfe auch eine Beschäftigung nach deutschem Arbeitsrecht ermöglichen möchten. Dieses Angebot ist etwas teurer, aber dafür 100% legal und mit besonderem sozialen Aspekt. Dabei vernetzt es bestehende Pflegeangebote und familiäre Ressourcen mit der Arbeit der polnischen Haushaltshilfe. CariFair zeigt ebenso, dass eine 24-Stunden-Betreuung nicht immer möglich und sinnvoll ist und berät ehrlich und kreativ zu Grenzen und weiteren Lösungen.

Wie funktioniert CariFair?
CariFair kann in Anspruch genommen werden, wenn der Medizinische Dienst der Krankenversicherung eine Pflegebedürftigkeit festgestellt hat. Die Caritas vermittelt den Kontakt zwischen Pflegefamilie und der Haushalts- oder Betreuungskraft. Ansprechpartnerin ist die Koordinatorin Anna Hofmann, die sowohl fließend deutsch als auch polnisch spricht. Sie informiert und berät über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der legalen und fairen Beschäftigung einer ausländischen Betreuungskraft. Sie hilft bei der Erledigung der erforderlichen Formalitäten, vermittelt bei eventuellen Konflikten und hält regelmäßigen Kontakt zu beiden Seiten, um eine gute Betreuung zu sichern. Die Kontaktdaten von Anna Hofmann: Tel. 09521 926-520; Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen gibt gerne Angelika Schmidt, die Fachbereichsleiterin Altenhilfe beim Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V., unter Tel. 09521 691-0 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der 46. Caritas-Benefiz-Rosenball findet am 02. Februar wieder im Oberaurach-Zentrum in Trossenfurt statt. Allerdings stehen nur noch sehr wenige Restkarten zur Verfügung, an der Abendkasse wird es sicher keine mehr geben. Einlass ist um 19 Uhr, Tanzbeginn um 20 Uhr. Eine Karte kostet 20 Euro, Schüler/Studenten und Sozialpass-Inhaber zahlen mit 10 Euro wieder nur die Hälfte. Karten gibt es beim Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V., Obere Vorstadt 19 in Haßfurt: Tel. 09521 691-0 oder per Mail-Anfrage unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Caritas-Beratungsstelle für Familien –Kinder, Jugendliche und Eltern– bietet auch 2019 wieder den bewährten Elternkurs „Kess-erziehen“ an - inzwischen zum 40. Mal. Er findet an fünf Abenden jeweils von 19:30 bis 22 Uhr im Caritashaus Julius Echter in der Oberen Vorstadt 19 in Haßfurt statt. Termine sind mittwochs 13. / 20. / 27. März und 03. / 10. April. Der von Annerose Simon geleitete Kurs wird finanziell gefördert durch den Familienbund der Katholiken der Diözese Würzburg, deshalb beträgt die Teilnahmegebühr nur 40€ für Einzelpersonen und 50€ für Paare; ein Elternhandbuch ist darin enthalten. Weitere Informationen über den Elternkurs können einem Flyer entnommen werden, der auch ein Anmeldeformular beinhaltet. Einzelheiten kann man im Caritashaus erfragen bzw. den Flyer anfordern, auch Anmeldungen werden hier direkt entgegen genommen: Tel. 09521 691-0. Im Internet findet man den Flyer zum Downloaden unter www.erziehungsberatung.caritas-hassberge.de.

Am Montag, 04.02., findet der nächste kostenlose „Letzte Hilfe-Kurs“ statt, diesmal bei der VHS Zeil, Veranstaltungsort: Bestattungshaus Schorr im Brühlweg 14. Der Kurs ist auf zwei Abende aufgeteilt, die jeweils von 18:00 bis 19:30 Uhr (einschließlich einer Pause) dauern. Am Montag, 11.02., geht es mit dem 2. Teil weiter. Anmeldung bitte bei der VHS Zeil, Tel: 09524 850686, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Strahlende Kinderaugen, musizierende Flüchtlingskinder, adventliche Atmosphäre, zufriedene Erwachsene, engagierte Helfer – so lässt sich die Adventsfeier beim „Café International“ im katholischen Pfarrsaal in Haßfurt zusammenfassen. Die ehrenamtlichen Helfer des Freundeskreises Asyl hatten in Zusammenarbeit mit der Flüchtlings- und Integrationsberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. die Flüchtlinge aus Haßfurt, die sie betreuenden Ehrenamtlichen sowie Interessierte eingeladen.

Am Freitag, 14. Dezember 2018, findet um 15:00 Uhr im katholischen Pfarrsaal in Haßfurt die Nikolausfeier des Freundeskreises Asyl zusammen mit dem Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. im Rahmen des Café International statt. Jedes Kind wird mit einem kleinen Nikolauspäckchen beschenkt.

Ganz besonders freuten sich die Bewohner des Caritas-Altenservicezentrums St. Martin in Hofheim über die Spende des Seniorenkreises in Höhe von 200,00 €. Hierfür können nun neue Bücher und Spiele für die soziale Betreuung des Altenheimes gekauft werden.Der Seniorenkreis Hofheim stellt an jedem gemeinsamen Nachmittag ein Spendenkörbchen auf. Diesen Erlös übergab nun die Seniorenbeauftragte Frau Fischer-Giebfried im Rahmen des weihnachtlichen Zusammenkommens an die Einrichtungsleitung des Caritas-Altenservicezentrums St. Martin, Frau Melanie Schröder.

Das Sozialpsychiatrische Tageszentrum der Caritas stellt während der Adventszeit verschiedene Krippen im Foyer des Landratsamtes Haßberge aus. Die Exemplare wurden im Rahmen des Projektes „Krippenbau“ von den Klientinnen und Klienten der Einrichtung unter der Anleitung des Ergotherapeuten Gerhard Kaim angefertigt. „Viele arbeitsintensive Stunden stecken in den Krippen“, sagte der Ergotherapeut. Unterschiedliche und wirkungsvolle Materialen haben die psychisch kranken und psychisch behinderten Menschen bei ihrer Arbeit verwendet. Das Resultat der teilweise großflächig gearbeiteten Krippen ist sehr ansprechend. Die Weihnachtskrippen, die eine Darstellung der Geburt Christi aus der Weihnachtsgeschichte zeigen, dargestellt durch Figuren in einer Modelllandschaft, sind in Anlehnung an den fränkischen, westfälischen und orientalischen Stil gearbeitet.

In seiner persönlichen Einladung teilt er mit:Mehr als eine Millionen Menschen haben sich in den vergangenen Jahren auf den Weg nach Europa gemacht. Sie sind auf der Suche nach einem Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit. Was zuvor für viele Menschen in Europa ein abstrakter Gedanke war, wird dadurch erfahrbar: Wir sind Teil einer globalen Gemeinschaft.Papst Franziskus spricht von einer „Globalisierung der Nächstenliebe“. Sie ist die christliche Antwort auf die „Globalisierung der Gleichgültigkeit“, die der Papst bei seinem Besuch auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa mit eindringlichen Worten beklagt hat. Der Auftrag aus dem Buch Levitikus gilt heute für uns: Fremden Heimat zu geben und ihnen mit herzlicher Liebe zu begegnen.

Trotz Baustelle in St. Bruno und hoher Auslastung der Beratungsstellen gelang des dem Kreiscaritasverband Haßberge im Haushaltsjahr 2017, eine „positive“ schwarze Null zu schreiben. Darüber informierten Kreisgeschäftsführerin Anke Schäflein, ihr Stellvertreter Georg Wagner und der Kreisvorsitzende der Caritas Johannes Simon am Montag die Kreisvertreterversammlung. Im späten Frühjahr soll St. Bruno fertig sein, aber das nächste Projekt steht schon an.Die größten Sorgen machen Anke Schäflein „die Hände“. Wenn St. Bruno im nächsten Jahr dann mit vier Wohngruppen läuft und sukzessive auf 80 Bewohner anwachsen soll, dann braucht sie Pflegekräfte. Schon jetzt kann der eine oder andere Platz in den Pflegeeinrichtungen der Caritas nicht besetzt werden, weil es an qualifizierten Kräften fehlt. Deshalb bildet die Caritas derzeit 14 Altenpfleger aus, „ich hätte gerne 20, aber so viele Bewerber gibt es nicht“, erzählte Anke Schäflein. Dabei habe die Caritas noch einen klaren Wettbewerbsvorteil bei der Personalsuche, denn „wir bezahlen gut und setzen auf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte“. Zudem merkte man an ihren Ausführungen, welche Wertschätzung sie als Arbeitgeberin gerade den Pflegekräften entgegenbringt.

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