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„#offengeht – Angekommen im Landkreis?“: unter diesem Motto stehen zwei Veranstaltungstage, mit denen sich das Zuwanderungszentrum (ZuZ) an der interkulturellen Woche 2022 beteiligt. Das Team um Jana Balling, Flüchtlings- und Integrationsberaterin des Caritasverbandes und Siza Zaby, hauptamtliche Integrationsberaterin des Landkreises Haßberge sowie Karina Hauck von der Migrationsberatung des Bayerischen Roten Kreuzes haben für das Straßenfest-Wochenende ein buntes Programm zusammengestellt - zum Kennenlernen, Austauschen und Zueinanderfinden.

Das Ganze findet am Freitag, 30.09.2022 von 14:00 - 18:00 Uhr sowie Samstag, 01.10., von 10:00 - 16:00 Uhr im Foyer des Landratsamtes Haßberge statt. Alle Bürger*innen des Landkreises sind herzlich dazu eingeladen.

  • Informationen und Integrationsbeispiele
  • Kaffeetrinken und kulinarische Spezialitäten mit Ehrenamtlichen und Interessierten
  • Spiel und Spaß für Kinder mit zaubernder Märchenerzählerin: Freitag, 15:00 und 16:00 Uhr + Samstag, 14:00 und 15:00 Uhr
  • Jobbegleiterin des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt GmbH
  • Interkulturelles Quiz
  • Bilderausstellung
  • Forum für Ehrenamtliche: Freitag, 16:00 Uhr: Austausch mit dem stlv. Landrat Oskar Ebert + Samstag, 14:00 Uhr: Austausch mit Fachkräften der Kreisverwaltung

„Die interkulturellen Wochen dienen dazu“, erklärt Zaby „die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Einheimischen und Zugewanderten zu optimieren, ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und Vorurteile abzubauen. Mit den Veranstaltungen wollen wir informieren und Menschen zusammenbringen“.

Pandemie, Krieg in der Ukraine, Klimakrise, Inflation und steigende Energiepreise – was macht das mit uns? Selten waren die Vorzeichen einer Wirtschaftskrise so deutlich. Die Energiepreise befeuern die Inflation und bremsen die Produktion. Immer häufiger ist zu hören: Der Winter wird hart. Viele Menschen fragen sich, ob ihr Einkommen ausreicht, um morgen die Gas- und Stromrechnung zu zahlen.

Es ist deshalb wichtig, dass besonders gefährdete Personengruppen in den Blick genommen werden – Menschen im Sozialleistungsbezug bzw. knapp darüber, Verschuldete, Menschen mit Behinderung, Geflüchtete. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Solidarität ist also für die nächsten Monate mehr gefragt, denn je.

Daher findet zweimal jährlich die Caritassammlung in den katholischen Gemeinden statt. Spenden werden erbeten, um Not in unserer Region lindern zu helfen. Hierfür findet die Herbstsammlung vom 26.September – 2. Oktober 2022 statt. Nach den beiden Corona-Jahren findet diese in zahlreichen Pfarreien auch wieder als Haussammlung statt. Menschen gehen von Tür zu Tür und bitten im Namen der Caritas um Spenden für Menschen, die in der nächsten Umgebung unsere Hilfe brauchen. Neben den zahlreichen Beratungsdiensten werden gerade in der aktuellen Situation mit diesen Spenden auch Geldleistungen finanziert, um z.B. Stromsperrungen zu verhindern, den Kühlschrank zu füllen oder die Rechnung für die Heizung zu bezahlen.

Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V., bringt es auf den Punkt: „Für uns als Caritas zählt jeder Mensch und ist wertvoll. Mit Ihrer Hilfe setzen wir uns für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Haßberge ein, die Unterstützung benötigen. Die stark steigenden Energie-, Strom und Lebensmittelpreise belasten Haushalte mit geringem Einkommen am stärksten. Deshalb ist es gerade in der aktuellen Situation, die sich in den nächsten Wochen sicherlich weiter zuspitzen wird, so wichtig, dass diese Personengruppen unsere Hilfe und Unterstützung erhalten. Helfen Sie uns helfen, mit Ihrer Spende!“

Die Spende bei der Caritassammlung bleibt in der Region. Dreißig Prozent des Geldes verwendet die Pfarrei, in der gesammelt wird, für caritative Aufgaben direkt vor Ort, um individuell zu helfen, wo die Not am größten ist. Die gleiche Summe erhält der Diözesan-Caritasverband und vierzig Prozent bekommt der Caritasverband Haßberge. Hier fließt der Sammlungserlös Diensten und Einrichtungen zu, die keine ausreichende Finanzierung durch andere Mittel haben, deshalb muss die Caritas für die wichtige Beratungsarbeit Eigenmittel einsetzen. So kommen über die Beratungsstellen die Spenden direkt und unbürokratisch Menschen zugute, die manchmal vor Sorgen und Nöten nicht mehr ein noch aus wissen. Von diesen Sammlungsgeldern profitieren Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis, denn die kostenlosen Beratungsdienste, die es für die unterschiedlichsten sozialen Notlagen gibt, können von jedem Hilfebedürftigen in Anspruch genommen werden – unabhängig von Alter, Konfession, Weltanschauung oder sozialer Stellung.

Auskünfte und Informationen werden gerne unter Tel. 09521 691-0 erteilt. Unter www.caritas-hassberge.de („Ich brauche Hilfe“) kann man sich über alle Hilfsmöglichkeiten in unserem Landkreis informieren oder auch nachlesen, in welcher Form man sich selbst engagieren kann („Ich will helfen“).

Wenn Sie die Arbeit der Caritas mit Ihrer Spende unterstützen wollen, um Menschen in akuter Not zu helfen:
Bankverbindung: Sparkasse Schweinfurt-Haßberge
IBAN: DE24 7935 0101 0190 0028 81 BIC: BYLADEM1KSW
Per Paypal an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie können ab 18 Euro Jahresbeitrag auch Mitglied werden und die Arbeit der Caritas so dauerhaft unterstützen: www.caritas-hassberge.de/ich-will-helfen/mitglied-werden

Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Seniorenheim Sankt Brunos im blauweiß geschmückten Innenhof gemeinsam ihr traditionelles Oktoberfest. Passend dazu spielte die Blaskapelle „Warümnet“ aus Gädheim. Es wurde geschunkelt, gesungen und geklatscht. Fürs leibliche Wohl gab es Weißwürste mit Laugengebäck und dazu Fassbier. Die Senior*innen genossen das Fest bei strahlendem Sonnenschein samt guter Unterhaltung und erzählten noch an den folgenden Tagen von diesem Highlight.

Der Kurs vermittelt das „Kleine 1x1 der Sterbebegleitung“ - das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende. Er richtet sich an alle Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung erstmalig informieren wollen. Der Kurs soll Grundwissen zum Sterben an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Im Kurs wird über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens gesprochen. Mögliche Beschwerden werden thematisiert, die zum Sterbeprozess gehören können, und wie man bei der Linderung helfen kann. Gemeinsam wird überlegt, wie man Abschied nehmen kann, aber auch wo es Grenzen gibt. Die Moderation erfolgt von geschulten Kursleitungen der Caritas Haßberge und dem Malteser Hospizdienst Haßberge.
Die beiden Termine bauen aufeinander auf.
Dozentinnen:
  • Johanna Muckelbauer (Malteser)
  • Angelika Schmidt (Caritas)

Donnerstag, 22. September 2022, 18:30 – 20:00 Uhr
Donnerstag, 29. September 2022, 18:30 – 20:00 Uhr

Bestattungshaus Schorr
Brühlweg 14
97475 Zeil

Gebühr: kostenlos

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. bietet ab Oktober ein Aufstellungsseminar für Erwachsene an.

Was beschäftigt Sie gerade? Was treibt Sie um? Was bereitet Ihnen Kopfzerbrechen? Gibt es auch in Ihrem Leben Bereiche, in denen Sie einen anderen oder neuen Blick auf die Dinge brauchen? „Auf der Suche nach Antworten auf diese und weitere Fragen ist die Aufstellungsarbeit eine praktikable Möglichkeit, um Perspektiven zu erweitern und neue Lösungsideen zu generieren“, erklärt Psychologin Sonngard Krause vom SpDi der Caritas.

 Aufstellungsarbeit ist eine therapeutische Methode, bei der einzelne Personen stellvertretend für andere (Familienmitglieder, Kollegen, etc.) im Raum positioniert (aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dadurch werden Beziehungen und wiederkehrende Muster innerhalb eines Systems (z.B. Familie, Team, Körper) sichtbar gemacht.

Eine Aufstellung kann helfen, Klarheit in Beziehungsgefügen zu finden und liefert häufig wichtige Erkenntnisse, um Entscheidungen zu treffen oder sinnvolle Handlungsstrategien festzulegen.

Der Sozialpsychiatrische Dienst der Caritas bietet unter der Leitung von Sonngard Krause (Psychologin) und Andreas Waldenmeier (Dipl. Sozialpädagoge und Psychotherapeut) das Aufstellungsseminar für Erwachsene an, das an sechs Montags-Termine im Oktober/November von je 18:00 Uhr- 20:30 Uhr stattfindet. Veranstaltungsort ist der Seminarraum im Haus Sankt Bruno, Promenade 37 in Haßfurt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Vor der Teilnahme findet ein Informationsgespräch statt.

Termine: 10.10., 17.10., 24.10., 31.10., 07.11., 14.11.2022

Interessenten werden gebeten, sich bis 16.09.2022 anzumelden:
Tel. 09521 926-550 (Montag – Freitag von 08.00 – 12.30 Uhr),
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: www.caritas-hassberge.de

Beratungsdienst informiert über Hilfsangebote bei psychischen Krisen

In Deutschland sterben etwa ebenso viele Menschen durch Suizid wie durch Verkehrsunfälle, AIDS, illegale Drogen und Gewalttaten zusammen. Um die Öffentlichkeit auf das weitgehend verdrängte Problem der Suizidalität aufmerksam zu machen, wird jedes Jahr am 10. September der Welttag der Suizidprävention begangen.

An dieser Stelle möchte der Fachbereich Sozialpsychiatrie der Caritas auf seine Hilfsangebote aufmerksam machen. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist Ansprechpartner für alle Personen, die unter seelischen Problemen leiden, sich in einer seelischen Notlage befinden oder Angehörige einer solchen Person sind. Einwohner*innen des Landkreises Haßberge können sich bei Suchtproblemen, psychischen Erkrankungen, Selbsttötungsgefahr und psychischen Problemen melden – ob als Betroffener oder Angehöriger.

Die entsprechenden Beratungsstellen mit Sitz in Haßfurt beraten, unterstützen und begleiten Menschen mit psychischen Erkrankungen – kostenfrei und unter Einhaltung der Schweigepflicht. Das Angebot ist unabhängig von Alter, Konfession, Herkunft, sexueller Orientierung, Weltanschauung oder sozialer Stellung. Das Team bietet neben der Beratung auch Gruppenangebote zu verschiedenen Themen an. Auf Instagram gibt es unter dem Namen @spdi_hassberge mehr Informationen zu Themen der psychischen Gesundheit.

Kontakt:
Sozialpsychiatrischer Dienst und Suchtberatung
Promenade 37
09521/926-550
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

In Deutschland existiert eine Vielzahl verschiedener Hilfsangebote, an die sich Betroffene wenden können. In akuten Situationen können sie auch per Telefon oder online Hilfe erhalten:

  • Der Krisendienst Bayern 0800/655 3000 ist 24h täglich erreichbar.
  • U25 - Online-Suizidprävention für Jugendliche bis 25 Jahre: u25-deutschland.de/
  • Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche 116 111
  • Telefonseelsorge 0800 -111 0 222 oder 0800 -111 0 111
  • Rettungsleitstelle: 112 oder Polizei: 110

Die Hofheimer Altenhilfe-Einrichtung der Caritas feierte ihr Sommerfest und verabschiedet eine verdiente Mitarbeiterin in den Ruhestand

Unter dem Motto „Wir tanzen um die Welt und durch die Zeit“ fand vergangene Woche das Sommerfest im Caritas-Altenservicezentrum St. Martin statt. Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Die Mitarbeitenden der Einrichtungen hatten ein buntes Rahmenprogramm zusammengestellt.

Das Team der Betreuungskräfte führte einen Line Dance sowie einen modernen Tanz auf. Mitarbeiterin Theresa Lipka zeigte einen Bauchtanz in einem traditionellen Kostüm. Um die 50er und 60er Jahre zu vertreten, tanzten Elfriede Reichert aus der Verwaltung zusammen mit ihrem Ehemann zu „My Boy Lollipop“ einen Swing und einen Jive. Außerdem trat die Hofheimer Mädchengarde mit einer Choreographie auf und erntete reichlich Beifall. Ein ganz besonderes Highlight boten einige Bewohner*innen, die gemeinsam mit dem Betreuungsteam einen Sitz-Tanz zum Lied „Rote Lippen soll man küssen“ präsentierten. Sie sorgten damit für gute Laune und regten zum Mittanzen an.

Die besonders auffällige Deko, in Form von hängenden Schallplatten und Girlanden, sorgte für eine Disco-Atmosphäre im Foyer. Eine große Auswahl an Kuchen und Torten, die die Mitarbeiter*innen ehrenamtlich für das Wohl „ihrer Bewohner*innen“ gebacken hatten sowie ein zünftiges Abendessen mit Bratwürsten, Kartoffelsalat und Bier bescherten abschließend den Feiernden noch eine Gaumenfreude.

Ein schwerer Abschied

Neben frohen Feierstunden gab es auch einen schweren Abschied, der nicht weniger festlich zelebriert wurde. Nach 26 Jahren im Altenservicezentrum St. Martin wurde Lotte Weimer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet - mit Sekt, Häppchen und auch zahlreichen Tränen. Die scheidende Wohnbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleiterin war vom ersten Tag an, also seit der Eröffnung im Jahr 1996, in der Hofheimer Caritas-Einrichtung tätig. Einrichtungsleiterin Melanie Schröder lässt die engagierte Mitarbeiterin nur ungerne gehen: „Als Wohnbereichsleitung war sie immer offen, behielt den Überblick und scheute sich nicht vor Neuerungen. Wir alle schätzen „unsere Lotte“ sehr. Sie war für unser Haus tatsächlich von herausragender Bedeutung. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!“ Aber ein kleiner Trost bleibt: Lotte Weimer wird die Caritas-Einrichtung weiterhin unterstützen - ehrenamtlich.

Kurs für Eltern von Kindern im Alter von 3-11 Jahren ab 15.10 in Haßfurt, Anmeldung ab sofort möglich

 Die Caritas-Beratungsstelle für Familien –Kinder, Jugendliche und Eltern– bietet ab 15.10.2022 wieder den inzwischen bewährten Elternkurs „Kess-erziehen“ an; diesmal im Caritas-Gebäude in der Brüder-Becker-Str. 42 in Haßfurt. Kess steht für: kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert.

Die Präsenzveranstaltung mit Schutz- und Hygienemaßnahmen findet an drei Samstagen von 10-15 Uhr statt: 15.10., 19.11., 03.12. Der von Ute Rapsch, Lebensberaterin und zertifizierte Kess-Trainerin, geleitete Kurs wird finanziell gefördert durch den Familienbund der Katholiken der Diözese Würzburg, deshalb beträgt die Teilnahmegebühr nur 40€ für Einzelpersonen und 50€ für Paare; ein Elternhandbuch ist darin enthalten.

Die Kursinhalte richten sich an Eltern mit Kindern von drei bis elf Jahren und bieten vielfältige und hilfreiche Impulse und Ideen. Der Elternkurs setzt an konkreten Erziehungssituationen der teilnehmenden Mütter und Väter an, beantwortet Fragen, stärkt die Erziehungskompetenz von Eltern und unterstützt sie, ein für alle in der Familie gutes Klima zu schaffen. Übungen und Erfahrungsaustausch während der drei Termine ermöglichen den Eltern, ihren Erziehungsstil weiter zu entwickeln und ihre Fertigkeiten so zu vertiefen, dass sie im gegenseitigen Respekt Selbstachtung, Selbstvertrauen sowie partnerschaftliches und verantwortungsvolles Verhalten des Kindes unterstützen und fördern können.

Weitere Informationen sind beim Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. erhältlich.
Hier werden ab sofort auch die Anmeldungen für den Kurs entgegengenommen: Tel. 09521 691-0. Anmeldeschluss: 04.10.2022

Die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Hofheim verabschiedete feierlich 27 Pflegefachkräfte und 22 Pflegefachhelfer – darunter viele Azubis aus den Caritas-Pflegeeinrichtungen Sozialstation Haßberge und Altenservicezentrum Hofheim.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause fand die Abschlussfeier wieder physisch statt und die Absolvent*innen konnten gebührend verabschiedet werden. Begleitet wurden die frischgebackenen Pflegefach, und -hilfskräfte von ihren Familie, Freunden, Ausbildern und Kolleg*innen.

Nach einer kurzen Begrüßung, einem Lied, vorgetragen von Michael Weisel, wurden die Zeugnisse und Urkunden mit viel Applaus überreicht.

Für ihre besondere Leistung wurden Vanessa Oehrlein von der Caritas-Sozialstation Haßberge ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Absolvent*innen!!

Altenservicezentrum St.Martin
Ekaterina Del
Manina Karches
Chantale Hesle
Ivana Pendic
Kateryna Hauck
Antje von der Linden
Andreas Velte

 

Sozialstation Haßberge
Diana Krappmann
Patricia Wolfschmitt
Vanessa Oehrlein
Dana Wittig

 

Anlässlich des Patroziniums der Hl. Anna fand am 26. Juli im Garten der Hausgemeinschaften St. Anna in Hofheim ein Gottesdienst statt, bei dem auch gleichzeitig das 15-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert wurde. Das Hofheimer Annafest wurde intern mit einem schönen Rahmenprogramm zelebriert, bei dem die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

Dem Anlass angepasst waren dazu die Tische mit Blumen dekoriert, die mit dieser Schutzpatronin in Verbindung gebracht werden: rote Rosen, weiße Nelken sowie Schleierkraut. Der gesellige Nachmittag begann mit einer sehr beachtlichen Tortenauswahl, die die Mitarbeiterinnen mitgebracht hatten.

In einer kleinen Begrüßungsansprache blickte die Gerontopsychiatrische Fachkraft Theresa Lipka auf die letzten 15 Jahre St. Anna zurück: „Hier können wir den Alltag gemeinsam leben und erleben.“ Die Caritas-Einrichtung war 2007 mit einem für Unterfranken damalig einzigartigen, neuen Konzept eröffnet worden. Mit dem Hausgemeinschaftsprinzip in kleinen, überschaubaren Gruppen, finden pflegebedürftige oder demente ältere Menschen hier eine ähnliche Umgebung wie daheim: Küche und Wohnraum stehen im Mittelpunkt, so sind sie ins Alltagsleben eingebunden.

Der anschließende Gottesdienst wurde mit sehr einfühlsamen Worten von Pastoralreferentin Agnes Donhauser gestaltet, in dem zum Ausdruck kam, wie gut sich die Schutzherrschaft der Heiligen Anna auf diese Einrichtung übertragen lässt. Die Lieder und Gebete waren so gewählt worden, dass sich die Bewohner*innen sofort einbringen konnten. Fürbitten wurden dabei als „Wünsche" betitelt und von einer Bewohnerin vorgetragen. Den abschließenden Segensgruß bildete das Lied: „Möge die Straße uns zusammenführen...", was auf zwei Veeh-Harfen angestimmt werden konnte.

Nach diesem christlichen Element sorgte der Fanfaren- und Spielmannszug für einen stimmungsvollen Abschluss, bei dem die Bewohner*innen mitsangen und –klatschten. Und da bekanntlich Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält, gab es als Abendessen Bratwürste vom Grill mit hausgemachten Salaten - die „Leibspeis‘“ vieler Bewohner*innen von St. Anna.

Der Caritasrat des Deutschen Caritasverbandes (DCV) hat im März 2022 das von der Kommission Caritasprofil der Delegiertenversammlung des DCV erarbeitete Positionspapier "Zehn Zusagen für Mitarbeitende in der Caritas" beschlossen und veröffentlicht. Vorstand und Geschäftsführung des Caritasverbandes Haßberge e.V., haben sich dafür ausgesprochen, dieser Initiative des DCV zu folgen und die Zeichnung der "Zehn Zusagen für Mitarbeitende in der Caritas" im Sinne einer Selbstverpflichtung vorzunehmen.

Zentrale Botschaft: „Du bist uns in Deiner ganzen Vielfalt herzlich willkommen, wir schätzen Dich!“

Die Zehn Zusagen sind statt als Verbote und Bedingungen vielmehr als Verheißungen formuliert und stellen das christliche Verständnis in den Mittelpunkt, nach dem alle Menschen vorbehaltlos von Gott geliebt und angenommen sind und am christlichen Auftrag der Nächstenliebe mitwirken. Deshalb bekennen wir uns in diesem Positionspapier unter anderem zu fairen Arbeitsbedingungen, einer konsequenten Fehlerkultur sowie zur Unterstützung von Mitarbeiter*innen in persönlichen Krisen.

1. Zusage: Praktizierte Nächstenliebe 

Als Caritas leisten wir konkrete Hilfe für Menschen in Not. Wir orientieren uns am Leben und der Botschaft Jesu und praktizieren Nächstenliebe. Wir sind damit ein wesentlicher Teil von Kirche. Unser Auftrag der Nächstenliebe wird durch alle Mitarbeitenden verwirklicht und sie selbst erfahren diese auch in unserer Organisationskultur.

2. Zusage: Konsequente Fehler- und Lernkultur

Als caritative Dienste und Einrichtungen sind wir sichtbare und erlebbare Orte von Kirche. Wir machen den christlichen Glauben konkret. In der Spannung zwischen den Ansprüchen und deren Verwirklichung entwickeln wir eine konsequente Fehler- und Lernkultur. Auch Lob und Kritik an kirchlichem Handeln gehören selbstverständlich dazu.

3. Zusage: Kirchliche Identität teilen oder respektieren

Alle Caritas-Mitarbeitenden können unabhängig von ihrer Herkunft und Religion Repräsentant_innen der unbedingten Liebe Gottes und damit einer dienenden Kirche sein. Sie haben Verantwortung für das in die Caritas gesetzte Vertrauen der Menschen. Mitarbeitende teilen die kirchliche Identität oder respektieren diese. Bei uns können sie christliche Haltung und kirchliche Gemeinschaft erfahren.

4. Zusage: Identifikation mit Werten und Zielen der Caritas

In unseren Organisationen haben Menschen unabhängig von ihrer Nationalität und ihrer Herkunft, von ihrer Religionszugehörigkeit, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung und Identität, von einer Behinderung und ihrer Lebensform einen Arbeitsplatz, an dem sie sich für die Belange benachteiligter Menschen einsetzen können. Bei Kirchenaustritt bedarf es eines Gespräches, ob weiterhin Identifikation mit den Werten und Zielen der Caritas besteht.

5. Zusage: Faire Arbeitsbedingungen

Caritas-Mitarbeitende können einen fairen wertschätzenden Umgang und gute Arbeitsbedingungen nach AVR erwarten. Dienstgeber_innen und Dienstnehmer_innen verpflichten sich, die Arbeitsbedingungen fair auszuhandeln. Der Dritte Weg ist ein Versprechen und eine Verpflichtung, in Abwägung aller berechtigten Interessen Lösungen zu finden, bei denen es keine Siegenden und keine Verlierenden gibt.

6. Zusage: Ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig

Wir verpflichten uns, alles dafür zu tun, die eigene Organisation ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig aufzustellen, die Arbeitsplätze möglichst langfristig zu erhalten und die Gehälter pünktlich auszuzahlen.

7. Zusage: Hilfe bei persönlichen Krisen

Caritas-Mitarbeitenden stehen in persönlichen Krisensituationen nach Möglichkeit auch Dienste und Hilfen der Caritas zur Verfügung. Es wird die Anonymität auch gegenüber Vorgesetzten gewährleistet. Auf Wunsch vermitteln wir auch andere, von der eigenen Organisation unabhängige Angebote.

8. Zusage: Auseinandersetzung mit christlichen Glauben fördern und ermöglichen

Wir bieten Mitarbeitenden spirituelle Angebote in den Diensten und Einrichtungen an. Die persönliche und berufliche Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben fördern und ermöglichen wir. Auf Wunsch vermitteln wir seelsorgliche Begleitung.

9. Zusage: Arbeitsplatz mit Sinn

Wir bieten einen „Sinn-vollen“ Arbeitsplatz. Als Caritas mehren wir die Solidaritätspotenziale und das inklusive Verständnis in der Gesellschaft und schenken Hoffnung. Wir bekämpfen sowohl die konkrete Not als auch deren Ursachen. Wir gestalten Politik mit, setzen uns vor Ort und weltweit für Gerechtigkeit ein. Wir sind offen für gesellschaftliche Allianzen mit allen, mit denen wir Ziele teilen.

10. Zusage: Kein Platz für Positionen, die mit christlichen Werten unvereinbar sind

Wir sorgen dafür, dass extremistische, fundamentalistische, demokratiefeindliche, nationalistische, ausländerfeindliche und andere Positionen, die den Werten des christlichen Glaubens widersprechen, keinen Platz in der Caritas haben.

Diplom-Psychologe Michael Schnitzer war von 1983 bis 2016 als Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes beim Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. tätig. Er hatte dieses Caritas-Beratungsangebot für psychisch kranke Menschen aufgebaut und etabliert. Mehr als drei Jahrzehnte war er ein kompetenter Ansprechpartner für Betroffene, Angehörige, Kollegen und Ärzte. Seine Kollegen und Klienten schätzten ihn als besonnenen, ruhigen Menschen, der jederzeit hilfsbereit mit Rat und Tat zur Seite stand. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Wir danken ihm für seinen beherzten Einsatz für die Menschen in unserem Landkreis und das vertrauensvolle Miteinander. Den Hinterbliebenen möchten wir auf diesem Weg unser Mitgefühl versichern.

 

Für den Vorstand
Johannes Simon

Für die Geschäftsführung
Anke Schäflein

Mitarbeitende und Ehrenamtliche

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