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47. Caritas-Benefizball am 01. Februar 2020 im Oberaurachzentrum in Trossenfurt

Längst ist er Tradition, um Gutes zu tun: der Caritas-Benefizball. Am Samstag, 01. Februar, findet der 47. Wohltätigkeitsball des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. wieder in den Räumlichkeiten des Oberaurachzentrums Trossenfurt statt. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Eintrittskarten können unter Tel. 09521 691-0 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt oder auch im Caritashaus, Obere Vorstadt 19, in Haßfurt abgeholt werden. Eine Karte kostet 22 Euro, Schüler/Studenten und HaßbergCard-Inhaber zahlen mit 11 Euro wieder nur die Hälfte.
Die bekannte Showband Firebirds, wird mit einem vielseitigen Programm für Begeisterung sorgen. Deren Repertoire reicht von Pop-Klassikern, aktuellen Hits aus den Charts, Oldies, deutschen Schlagern bis hin zu Standardtänzen und lateinamerikanischen Rhythmen. Das erfolgreiche Sextett ist bekannt durch Auftritte bei namhaften Events wie Wiener Opernball, SemperOpernball, Bundespresseball oder Deutscher Sportpresseball. Auch für Nichttänzer wird viel geboten: Die traditionelle Polonaise, eine außergewöhnliche Lichtershow von Klaus Mayr, „kaa“ aus Bischberg, und die stimmungsvolle Atmosphäre bei gepflegtem Ambiente werden für bleibende Erinnerungen bei den Besuchern des beliebten Gesellschaftsereignisses sorgen.
Bei der Benefizverlosung warten auch wieder attraktive Preise auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie z.B. Reisen, Gutscheine oder Eintrittskarten für verschiedene attraktive Ereignisse.
Bei so viel Spaß kommt bei einem Benefizball natürlich auch der gute Zweck nicht zu kurz, denn mit dem Besuch des Caritasballs engagiert man sich gleichzeitig für Mitmenschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Der Erlös fließt komplett in die Caritas-Beratungsdienste, die Menschen im gesamten Landkreis kostenlos bei sozialen Notlagen unterstützen, beraten und begleiten. Unter diesem Aspekt stellen Karten für den Caritas-Benefizball auch eine sinnvolle Geschenkidee für Weihnachten dar.
Im Internet finden sich Informationen über die Arbeit der Caritas unter www.caritas-hassberge.de 

Sehen, Hören, Riechen, Fühlen, Schmecken.

Mit diesem buchstäblich "sinnvollen" Warenkorb beehrte Frau Hermine Wüchner mit ihrem Team der "Waffelbäckerei" bereits zum zweiten Mal die Hausgemeinschaft St. Anna in Hofheim. Dazu wurden am Flohmarkt anlässlich der " Hofinger Kerwa" wieder die allseits bekannten Waffeln gebacken und der Erlös kam der Einrichtung in Hofheim zugute. Die Zusammenstellung des Geschenkkorbs erfolgte unter dem Motto: "Leben und Erleben mit allen Sinnen" und beinhaltet neben Büchern, Spielen und Aromaölen auch Bohnensäckchen. Diese werden für Übungen zur Steigerung der Koordinationsfähigkeit und Geschicklichkeit genutzt. Die Mitarbeiter freuen sich über die neuen Materialien, die sie sehr gerne in das tägliche Miteinander einbringen werden. So können noch mehr Anreize in der sozialen Betreuung geschaffen werden.

Aufgrund einer Umstellung der Telekom ist am morgigen Mittwoch, 30.10.2019, unsere Geschäftsstelle am Nachmittag vereinzelt telefonisch nicht erreichbar.

Wir bitten um Verständnis.

Vielen Dank!

Seit dem 04.10.1999, demnach seit 20 Jahren, gibt es das Sozialpsychiatrische Tageszentrum der Caritas in der Innenstadt von Haßfurt.

Für viele psychisch kranke Menschen ist die Einrichtung ein wichtiger Halt, viele sind überzeugt, ohne das Team vom Tageszentrum nicht so selbstbestimmt leben zu können, wie sie es aktuell tun. Im Vorfeld des 20-jährigen Jubiläums am 10. Oktober, trafen sich einige Klientinnen des Tageszentrums mit dieser Redaktion zum (anonymisierten) Gespräch. Der Jubiläums-Artikel erscheint zum „Tag des psychisch kranken Menschen“, der von der WHO zum 10. Oktober ausgerufen wurde.

Das Tageszentrum ist im Amtsdeutsch eine „pflegesatzfinanzierte, tagesstrukturierende Einrichtung“, die vom Bezirk Unterfranken finanziert und vom Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. betrieben wird.
Für die Klientinnen und Klienten aber ist es der Dreh- und Angelpunkt ihres Tagesablaufs. Drei der Besucher sind schon seit der Eröffnung 1999 in der Einrichtung. Diplom-Sozialpädagogin (FH) Birgit Hofmann-Betz in der Leitung und der Ergotherapeut Gerhard Kaim arbeiten ebenfalls seit 20 Jahren dort. Beide Mitarbeiter kümmern sich im Tageszentrum um Klientinnen und Klienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern wie Schizophrenie, Depression, bipolaren Störungen, teilweise mit sekundärer Suchtproblematik.
Einigen Klientinnen und Klienten wird nach einem stationären psychiatrischen Klinikaufenthalt das Tageszentrum empfohlen. Es gibt aber auch andere Zugangswege, z.B. die Vermittlung von gesetzlichen Betreuern, dem Sozialpsychiatrischen Dienst oder Eigeninitiative.
In der Einrichtung findet ein ausführliches Aufnahmegespräch mit Abklärung aller Erfordernisse statt, bzw. werden von der Einrichtungsleitung die Aufnahmeanträge an den Kostenträger gestellt.

Im Wochenprogramm lernen die Klientinnen und Klienten ihre von der Krankheit versandeten Fähigkeiten und Fertigkeiten wieder zu aktivieren, sie lernen eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise, sich sicherer in ihrem sozialen Umfeld zu bewegen.
Durch unterschiedliche kognitive, emotionale und soziale Tätigkeiten erhalten die Teilnehmer wieder Zugang und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie werden aus der Isolation geholt.

Herr C. W. ist seit 2 Jahren im Tageszentrum. Er ist sehr dankbar, dass sein Aufenthalt hier bewilligt wurde. Er ist für jedes Angebot offen: „Ich bin kein Sänger, aber ich mache auch beim Singen mit, denn ich habe gelernt, das verbessert die Atmung, die Stimmung, das Immunsystem usw.“, erklärt er im Gespräch.
Herr A. J. ist einer der drei Klienten, die schon seit der Eröffnung das Tageszentrum besuchen. Ihm hilft das Tageszentrum gegen die Einsamkeit - und er lässt sich von Birgit Hofmann-Betz auch immer wieder aus seiner Komfortzone holen. Hofmann-Betz ist nämlich immer auch bemüht, ihre Klientinnen und Klienten zu einem offensiven Umgang mit ihrer Krankheit zu ermutigen und mit verschiedenen Projekten das Stigma der Psychischen Erkrankung zu überwinden.
Und so gelang es, dass mit den Klientinnen und Klienten des Tageszentrums mehrere Bilder- und Krippenausstellungen durchgeführt wurden. Ein Tanzprojekt, ein Musikprojekt und ein Theaterprojekt wurde in der Haßfurter Stadthalle aufgeführt. Auch ein mehrjähriges Schulprojekt am Haßfurter Gymnasium wurde im Rahmen der Antistigmatisierungsarbeit vom Tageszentrum initiiert.
Aktuell konnte eine Teilnehmerin eine Dotierung für ihr Gemälde vom Erthal-Sozialwerk in Würzburg in Empfang nehmen, worüber sich die gesamte Einrichtung sehr freut.
Frau R. T. war erstmals 1997 den Anforderungen ihres Arbeitsplatzes nicht mehr gewachsen, es wurde eine Depression diagnostiziert. Seitdem habe sich sowohl in der Behandlung als auch im gesellschaftlichen Umgang mit Depression viel verändert, erzählt sie. Die Frühverrentung traf sie hart. Im Tageszentrum fühlt sie sich aufgehoben. Das ganzheitliche Konzept spricht sie an.

Das Tageszentrum beschäftigt mit Frau Silvia Hoppert als weitere Mitarbeiterin auch eine Hauswirtschafterin, die die Klientinnen und Klienten im lebenspraktischen Bereich umfangreich anleitet im Bereich Küche und Hauswirtschaft. Damit soll zur Verselbständigung und Unabhängigkeit beigetragen werden.

Herr V. B., ebenfalls ein langjähriger Klient, ist überzeugt: „Ohne Tageszentrum ginge es mir gesundheitlich sehr viel schlechter“. Nicht nur, weil zum Programm der Einrichtung auch die achtwöchige Facharztvisite gehört. Im Wissen, dass das Gegenüber weiß, wie es einem geht, fällt auch das Gespräch leichter.“

„Viele psychisch Kranke stehen gar nicht mehr aus dem Bett auf, verpassen Arzt-Termine, vernachlässigen ihre Körperhygiene und generell sich selbst“, erklärt Birgit Hofmann-Betz. Das Tageszentrum helfe ihnen zu einem gewissen Maß an Normalität. Das Tageszentrum wolle die Lebensqualität erhöhen, Stabilität erzeugen. Das bestätigt auch Herr N. H.: „Ich ziehe mich gern am Nachmittag zurück, aber die vier Stunden im Tageszentrum sind wichtig für mich. Ich bin sicher, ohne das Tageszentrum hätte ich schon einige Klinikaufenthalte mehr hinter mir“. Und Frau R. T. genießt das Miteinander, denn „durch die Krankheit ist man selbst sein größter Feind. Hier treffe man Menschen, die wissen wie es einem geht. Hier wird der Gesamtzustand mit den Mitarbeitern kommuniziert. Hier kann man durch umfangreiche psychoedukative Themen wie: Ängste überwinden, Stressreduktion, Achtsamkeit, richtiger Umgang mit Medikation usw., viele wichtige Dinge lernen. Dinge, die zu einem gehaltvolleren Leben beitragen und die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.“

Im Laufe der 20 Jahre konnte Birgit Hofmann-Betz vier Klienten als weiteren Entwicklungsschritt in das Rehabilitations- und Arbeitswerk nach Schweinfurt vermitteln, drei Personen in Zuverdienstprojekte.

„Kann man Cannabis essen“? „Was genau sind Legal Highs“? Und was heißt bei Jugendlichen eigentlich „Teile schmeißen“? Das sind nur einige der vielen Fragen rund um die Themen Jugend & Sucht & Drogen, denen bei einem Informationsabend für Eltern nachgegangen wird. Dieser wird von der neuen Jugendsuchtberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. angeboten.
Der Informationsabend findet am 26. November von 18:30 - 20:00 Uhr in der Promenade 37, Haßfurt, in den Räumlichkeiten der Suchtberatung statt. Der Abend wird einen allgemeinen Überblick über den Themenblock Jugend & Sucht & Drogen geben. Außerdem werden Angebote der neuen Jugendsuchtberatungsstelle und Beratungsmöglichkeiten für Eltern vorgestellt. Eine herzliche Einladung geht an alle interessierten und betroffenen Eltern. Um eine Voranmeldung wird gebeten:
telefonisch unter 09521 926-563 (Mo. - Do. 08 - 17 Uhr, Fr. 08 - 14 Uhr erreichbar) oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos, wir möchten am liebsten mit diesem Thema nicht konfrontiert werden. Es ist einfach schmerzlich, wenn es Angehörigen, Freunden, Nachbarn so schlecht geht, dass der Tod absehbar ist und man sich dann in dieser emotionalen Ausnahmelage damit befassen muss. Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zuhause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Mehr Wissen und Sicherheit im Umgang mit Sterben kann dazu beitragen, dass mehr Menschen gut begleitet und auch, wie sie und oft auch Angehörige es sich wünschen, zuhause sterben können. „Letzte Hilfe“- Kurse vermitteln leicht verständlich und umfangreich das „Kleine 1x1 der Sterbebegleitung“ für Laien- das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende. An zwei aufeinander aufbauenden Abenden wird Grundwissen (Sterben als Teil des Lebens, Linderung von Beschwerden, Symptome des Sterbenden, Vorsorge, Abschied) an die Hand geben und ermutigt, sich Sterbenden zuzuwenden. Die Kurse richten sich an alle Menschen, die sich erstmalig über Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen.
Vertiefende Fragen können im Anschluss besprochen oder an die entsprechenden Fachstellen weitervermittelt werden. Die Moderation dieser Kurse erfolgt von geschulten Kursleitungen der Caritas Haßberge und dem Malteser Hospizdienst Haßberge.
Nachdem die im letzten Jahr gestarteten Kurse einen sehr großen Anklang fanden, bieten Caritas und Malteser ab sofort regelmäßig weitere Kurse an. Kurse können auch von gemeinnützigen Einrichtungen angefragt werden.
Die nächsten Kurse finden statt:
• Ebern, katholisches Pfarramt, VHS Ebern, 23.10. und 30.10.2019, 19:00 - 20:30 Uhr
• Prölsdorf, Bestattungsinstitut Schunder, VHS Landkreis Haßberge, 06.11. und 13.11.2019, 18:00 - 19:30 Uhr
• Haßfurt, katholisches Pfarramt Haßfurt, 07.11. und 14.11.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Bitte melden Sie sich zu diesen Kursen direkt bei der VHS bzw. in den Pfarrämtern an.

Fragen bezüglich des Kurses oder auch Anfragen für neue Kurse sowie weitere Informationen gibt gerne die Diplom-Pflegewirtin (FH) Angelika Schmidt vom Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V., Obere Vorstadt 19, 97437 Haßfurt
Tel. 09521 691-0, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet www.caritas-hassberge.de 

„Es ist viel angenehmer, freundlicher und heller als vorher.“ Brigitte Göb aus Prappach kennt das Haus St. Bruno in Haßfurt noch von früher und ist jetzt vom vollendeten Umbau sehr angetan. Den Tag der offenen Tür nutzt sie, um sich umzusehen - im Wohn- und Pflegebereich des Seniorenheimes und in den Büros der kirchlichen Einrichtungen, die im Haus Sankt Bruno seit dem Umbau eine neue Bleibe gefunden haben. Besonders gefallen ihr der Freibereich im Innenhof und die Zimmer. „Und dass das Pflegeheim am Standort geblieben ist, also mitten in der Stadt, finde ich besonders schön“, sagt sie. „So bleibt eher erhalten, was man als Familie einmal war, wenn ein Angehöriger hier im Heim ist und man mit ihm auch mal in die Stadt kann“, findet sie.

Auch für Volker Ortloff aus Sailershausen ist der zentrale Standort des Hauses ein großer Pluspunkt. „Mitten in der Stadt und trotzdem ruhig gelegen - ich glaube, hier kann man sich wohlfühlen“, sagt der 47-jährige. Besonders gefallen hat ihm bei seinem Rundgang die Kapelle. „Sie ist geräumig und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, hier herrscht ein guter Geist.“ Nicht weit von der Kapelle entfernt hat er im Bewegungsraum die Möglichkeit entdeckt, beim Fahrradfahren an einem Bewegungsgerät und einem angeschlossenen großen Bildschirm den Eindruck zu bekommen, als fahre man durch Hassfurt, Zeil oder Schweinfurt. „Die Modernität beeindruckt mich“, sagt Ortloff. Norbert Czech, ehrenamtlicher Helfer im Haus Sankt Bruno, betreut beim Tag der offenen Tür dieses Gerät und zeigt den Besuchern, wie es geht. „Manche unserer Bewohner sind total begeistert, dass sie hier quasi Fahrrad fahren können und dabei die Gegend erleben, die sie von früher kennen. Andere brauchen ein bisschen Zeit, um sich damit anzufreunden“, berichtet er. Weitere Fahrrad-Filme aus den Dörfern der Umgebung sind geplant.

„Ich kenn das Haus nicht mehr wieder“, sagt Hermine Bickel aus Rauhenebrach. Sie hat von 1983 bis 2003 als Stationsleitung im alten St. Bruno gearbeitet. „Das war damals schon schön und auf dem neuesten Stand. Das hier ist jetzt die totale Veränderung - toll“, sagt sie. Dass das Haus hell und freundlich geworden ist, hört man an diesem Tag an allen Ecken. „Das liegt auch an den vielen neuen Licht- und Blickachsen“, erklärt Architekt Alfred Wiener aus Karlstadt. „Vor dem Umbau war es am Ende der Flure dunkel. Jetzt ermöglichen neue Fenster, Terrassen und Balkone eine intuitive Orientierung für die alten Menschen. Je älter man wird, desto weniger kann man mit Beschilderungen anfangen. Aber wo die Sonne steht, das merkt man, bis man stirbt“, sagt Wiener. Für ihn sollen Seniorenheime ein Zeichen der Wertschätzung für die alten Menschen sein. Seit 40 Jahren plant er solche Gebäude.

Für Hubert Grauer sind die vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten ein Argument, sich im Alter ins Haus St. Bruno zu begeben. Als Mitarbeiter des Fachbereichs Immobilienmanagement des Diözesan-Caritasverbandes Würzburg hat er den Umbau maßgeblich mitbetreut. Besonders stolz ist er auf die sogenannten kommunikativen Mitten - Sitzgruppen mit kleinen Küchen für jede Wohngruppe. Dort können sich die alten Menschen aufhalten, miteinander spielen, essen, basteln oder reden. Doch nicht nur für die Bewohner wurden solche Möglichkeiten geschaffen. Auch für die Beschäftigten der vielfältigen kirchlichen Einrichtungen, die im Haus Sankt Bruno eine neue Bleibe gefunden haben, sind solche Begegnungsmöglichkeiten bewusst geplant und eingerichtet worden. Davon profitieren auch wieder die alten Menschen. Architekt Wiener: „Uns war es wichtig, dass sie am täglichen Leben teilhaben können. Das Haus hier mit seinen vielen unterschiedlichen Besuchern kann wie ein Marktplatz sein. Und man selbst ist mittendrin. Man sitzt und guckt und hat Anteil am Leben.“

Elfriede Klauer

Nach der feierlichen Einweihung des Hauses Sankt Bruno gestern sind am Samstag, 21.09., von 10-16 Uhr alle Türen offen. Herzliche Einladung. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher!

Pressemitteilung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Am 25. September 2019 findet wieder der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Wie die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, versammeln sich an diesem Tag überall in Bayern Protestzwerge, die ihrem Ärger endlich Luft machen wollen. In Gruppen von 15 bis 30 Zwergen und mit Demo-Schildern gerüstet, auf denen eindeutige Botschaften gegen das übermäßige Glücksspielen zu lesen sind, stehen die kleinen Protestler an über 20 ausgewählten Plätzen im Freistaat. Gemeinsam prangern sie Themen wie Spielhallen, Online-Gambling und Sportwetten an. Viele der Zwerge sind sogar selbst betroffen. So sagt einer von ihnen: „Früher habe ich in einem tollen Garten gewohnt, ein schönes Haus hatte mein Besitzer auch. Jetzt ist alles weg, verzockt, und ich steh‘ auf der Straße.“

Konrad Landgraf, Geschäftsführer der LSG: „Glücksspielsucht ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung, häufig verlieren die Betroffenen alles, sei es ihre Beziehung, das eigene Vermögen oder den Job. So witzig unsere Aktionen erscheinen mögen, sie sind uns bitterernst, auch wenn wir sie niedlich verpackt haben.“ Mit der Zwergenaktion erhofft sich Landgraf vor allem ein großes mediales Echo, um das Thema Glücksspielsucht noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Und er hofft natürlich auf zahlreiche Menschen, die sich die Aktionen der LSG ansehen, den Beratenden vor Ort Fragen stellen und sich, falls sie selbst oder ihre Angehörigen Hilfe benötigen, ganz offen an die Kolleginnen und Kollegen vor Ort oder an eine Beratungsstelle wenden.

Doch nicht nur die Spielenden selbst leiden unter der Sucht. „Auch die Angehörigen sind häufig massiv von der Spielsucht des Partners oder der Partnerin betroffen. Deshalb halten wir auch auf Angehörige zugeschnittene Hilfsangebote vor“, sagt Suchtexperte Landgraf. Die LSG hat über ganz Bayern verteilt zahlreiche Fach- und Kompetenznetzwerkstellen eingerichtet, die auf der Website der LSG leicht zu finden sind. Speziell für Angehörige wurde die Website www.verspiel-nicht-mein-leben.de eingerichtet.

Auch die Psychosoziale Suchtberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. in Haßfurt nimmt in diesem Jahr am Aktionstag teil. Alle Medienvertreter sind herzlich eingeladen, unsere Aktion am bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht zu besuchen und mit unseren Beratenden vor Ort über das Thema zu sprechen.

Wann: 25. September 2019 und 27.September 2019
Wo: Unsere Aktion findet am 25.09.2019 in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes in Haßfurt, im Bereich der Einhorn-Apotheke von 09:00 - 14:00 Uhr und am 27.09.2019 von 9:00 - 16:00 Uhr auf dem Rewe Parkplatz in Haßfurt statt.

Die Landesstelle Glücksspielsucht koordiniert bayernweit Prävention, Forschung, Beratung und Hilfe rund um das Thema pathologisches Glücksspielen. Sie besteht seit Juni 2008 und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert. Kooperationspartner sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. und das IFT Institut für Therapieforschung München. Die LSG arbeitet fachlich unabhängig und ist nicht weisungsgebunden.

 

 

Der zentrale Baustein gegen den Pflegenotstand

Zum neuen Schuljahr stellt der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. weitere elf Ausbildungsplätze in der Altenpflege zur Verfügung. Zu Altenpflege-Fachkräften werden ausgebildet: Im Caritas Seniorenheim Sankt Bruno in Haßfurt Carolin Keller und Kerstin Mantel, im Caritas-Altenservicezentrum St. Martin mit den Hausgemeinschaften St. Anna in Hofheim Antje von der Linden, Yasmine Quindeau, Ivana Pendic, Chantale Hesler, Ekatarina Del und Kateryna Molchanova sowie in der Caritas-Sozialstation Diana Krappmann, Patricia Wolfschmitt und Vanessa Oehrlein. Insgesamt werden damit derzeit 23 Auszubildende beschäftigt. „Wir wollen mit überdurchschnittlich vielen Ausbildungsplätzen unseren Beitrag leisten und jungen Menschen die Chance geben, Berufe mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten zu erlernen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand, den wir als Ausbildungsträger damit übernehmen, ist uns die gute Sache wert. Wir sehen dies als notwendige und sinnvolle Investition in die Zukunft, denn ohne Fachkräfte könnte der hohe Qualitätsstandard unserer Pflegeeinrichtungen nicht gehalten werden. Wir freuen uns, dass dieses Jahr tatsächlich so viele Auszubildende eingestellt werden konnten, wie wir uns vorgenommen hatten“, machte die Caritas-Geschäftsführerin Anke Schäflein deutlich. Richtig ist nämlich, dass Pflege ein sogenannter Mangelberuf ist, d.h. es stehen mehr offene Stellen zur Verfügung, als besetzt werden können. So auch in der Ausbildung. Hier ist es den Caritas-Pflegeeinrichtungen von Vorteil, dass sie über die sehr gute Zusammenarbeit mit den regionalen Schulen vielen Jugendlichen bereits aus Praktika bekannt sind. Diese konnten somit schon vor einer Ausbildungsentscheidung in den Beruf hineinschnuppern. „Wir sehen es als Auszeichnung für unsere gute Schülerbetreuung, dass diese Jugendlichen wieder kommen. Sie haben kennenlernen dürfen, dass Pflege eine erfüllende und geschätzte Arbeit darstellt“.
Wer sich erst jetzt, Mitte September, schlüssig ist, dass er in die Altenpflege gehen möchte, gerne auch als Quereinsteiger oder im zweiten Lehrjahr, kann sich, wenn er sich beeilt, jetzt noch bei der Caritas bewerben.
Auch wenn sich im nächsten Schuljahr die Ausbildungsgrundlage hin zur generalistischen Ausbildung ändert, ist die Caritas gut aufgestellt: sie bietet für die neue Ausbildung auch zahlreiche Ausbildungsplätze an. Bewerbungen sind auch jetzt schon möglich. Die Ausbildungsbedingungen ändern sich nicht.
Außer dreijährigen Ausbildungsplätzen in der Pflege stellt die Caritas in ihren Altenhilfeeinrichtungen Praktikumsplätze für Absolventen der Sozialpflege- und Krankenpflegeschulen Schweinfurt und Haßfurt sowie der Altenpflegeschule Hofheim für Altenpflegehelfer zur Verfügung. In den Caritas-Beratungsstellen und den Verwaltungen, sowie im Leitungsbereich der Senioreneinrichtungen, z.B. für Pflegemanagement-Studenten, sind ebenfalls Praktika möglich. „Schüler und Studenten aus dem Umkreis können somit ihre Übungswochen in der Nähe ihrer Wohnorte absolvieren“, so Anke Schäflein weiter.
Die Auszubildenden wurden bereits in den jeweiligen Caritas-Einrichtungen herzlich willkommen geheißen. Alle Leitungskräfte wünschten einen guten Start, viel Erfolg und Energie und natürlich auch Spaß.

Neben vielen kostenlosen Beratungsdiensten für schwierige Lebenslagen und einem umfassenden Netz der Altenhilfe - beides steht allen Bürgern des gesamten Landkreises zur Verfügung - bietet der Caritasverband in unserer Region jungen Menschen Ausbildungschancen sowie Arbeitsplätze für derzeit 330 hauptberuflich Mitarbeitende. Dabei sind nicht eingerechnet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 43 Caritasvereine, 39 Caritas-Kindergärten, -Kinderkrippen, -Mittagsbetreuungen, der Kinder- und Jugendhilfe Eltmann sowie der Caritas-Schulen im Landkreis Haßberge. Außerdem engagieren sich etwa 700 freiwillig Tätige, ohne deren Einsatz Vieles nicht möglich wäre. Deutschlandweit ist die Caritas mit mehr als 620 000 hauptberuflichen Mitarbeitern der größte soziale Arbeitgeber, auch in dieser Zahl sind die Ehrenamtlichen nicht enthalten.
Auskunft wird gerne unter 09521 691-0 erteilt; im Internet finden sich Informationen unter www.caritas-hassberge.de

Alle Welt spricht vom Pflegefachkraftmangel, der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. hat sich der Not gestellt und vor eineinhalb Jahren erstmalig eine Fachkraft aus dem Ausland angeworben. Nun freut sich das Caritas-Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim über eine gewonnene Fachkraft, die sich bewusst für ein Leben in Deutschland entschieden hat, sich hier sehr wohl fühlt und sehr schnell in die fränkische Kultur integriert wurde. Er selbst sagt „ich kann jetzt deutsch und fränkisch“.
Auf Grund sehr hoher Arbeitslosigkeit in Bosnien-Herzegowina hat sich Elvir Abdic für ein Leben in Deutschland entschieden. Über eine Vermittlungsagentur kam er bewusst nach Hofheim. Mit seinem akademischen Abschluss als Krankenpfleger aus seiner Heimat brachte er zwar sehr gute medizinische Kenntnisse mit nach Deutschland, da das deutsche Gesundheitswesen jedoch große Unterschiede zum bosnisch-herzegowinischen aufweist, musste er trotzdem ein langwieriges Anerkennungs- und Weiterbildungsverfahren durchlaufen.
Herr Abdic und der Caritasverband freuen sich nun, dass dieses erstmalige Projekt mit Herrn Abdics bestandenem deutschem Examen erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. wird diesen Weg der Mitarbeitergewinnung auf Grund der guten Erfahrungen weiter gehen, parallel zu einer hohen internen Ausbildungsquote für Altenpfleger aus der Region.
Fragen bezüglich Pflege werden gerne beantwortet unter 09523 925-0 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Informationen findet man auch unter www.st-martin.caritas-hassberge.de

Die Psychosoziale Beratungsstelle - Suchtberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. bietet wieder einen MPU-Vorbereitungskurs an.
Bei einer MPU handelt es sich um eine medizinisch-psychologische Untersuchung, die im Bedarfsfall von der Führerscheinstelle zur Prüfung der Fahreignung, verlangt wird.

Der Kurs beginnt am 10.10.2019, beinhaltet 10 Module und findet wöchentlich immer donnerstags von 17:00 - 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Suchtberatung (Promenade 37 / Caritas Seniorenheim Sankt Bruno) in Haßfurt statt.
Eine Anmeldung sowie ein persönliches Gespräch im Vorfeld nach Terminvereinbarung ist erforderlich.
Der Kurs ist kostenpflichtig, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Interessenten werden gebeten, sich telefonisch oder per Email anzumelden:
Kontakt unter: Tel. 09521 926-550 (Montag - Freitag von 08:00 – 12:00 Uhr)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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