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Intern, mit YouTube und viel guter Stimmung: das Caritas-Altenservicezentrum in Hofheim feierte sein 25-jähriges Bestehen

25 Jahre Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim. 1/4 Jahrhundert. 9125 Tage voller Einsatz für Menschen im Alter. Natürlich wäre das ein willkommener Anlass gewesen, gemeinsam mit Angehörigen, Nachbarn und zahlreichen weiteren Gästen zu feiern. Aufgrund der aktuellen Situation war dies jedoch nicht möglich. Deshalb fand unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ eine interne Feier mit den Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen statt. Das Rahmenprogramm war dennoch dem Anlass angemessen: gemeinsames Mittagessen, Ansprachen, Ehrungen langjähriger Mitarbeiterinnen, ein feierlicher Festgottesdienst und gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Für Einrichtungsleiterin Melanie Schröder war klar:“ Das Ganze coronabedingt ausfallen zu lassen war für uns keine Alternative. Wir feiern hier in Hofheim ja schließlich so gerne. Außerdem ist das heutige Fest auch ein Anlass, uns alle gegenseitig hochleben zu lassen. Dafür, dass wir die letzten Monate so wunderbar zusammen gemeistert haben.“

Das Herzstück des Hauses, das begrünte und lichtdurchflutete Atrium war festlich in den Farben rot und weiß dekoriert, an den Säulen klebten zahlreiche Bilder aus den letzten 25 Jahren, in denen das Haus schon viele Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen erlebte. Einige von ihnen, die schon von Anfang an dabei waren und heute noch dort arbeiten wurden von Anke Schäflein, der Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge, mit herzlichen Worten geehrt: „Es ist so schön, dass wir heute nicht nur unser Haus feiern können, sondert auch Euch, die ihr auf 25 Jahre ‚Dienst am Nächsten‘ hier zurückschauen könnt. Ihr und alle anderen Mitarbeiter*innen, seid die menschlichen Stützpfeiler unseres Hauses St. Martin.“ Die anwesenden Jubilarinnen Hildegard Berthold, Lotte Weimer, Monika Pecht und Hiltrud Meisner erhielten eine Laudatio und einen Blumenstrauß, neben der Zuwendungen gemäß der Caritas-Arbeitsvertragsrichtlinien. Herr Michael Rauscher, der kürzlich verstorben ist, sollte ebenfalls zum 25-jährigen Dienstjubiläum geehrt wurde. Für Ihn gab es ehrende Worte zum Gedenken. Frau Regner, die auch auf ein viertel Jahrhundert Dienst in St. Martin zurückschaut, konnte nicht anwesend sein.

Das Fest- Motto „Ein Hoch auf uns“ griff auch Johannes Simon, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, in seiner Begrüßungsansprache auf und sorgte mit dem gleichnamigen Lied von Andreas Bourani für einen ersten stimmungsvollen Höhepunkt, bei dem geschunkelt und geklatscht wurde. „Ein Hoch auf die Menschen hier in St. Martin. Und ein Hoch auf die Einrichtung, die seit 25 Jahren ihrem Namen alle Ehre macht, nämlich mit einem umfassenden Angebot der Altenhilfe. Ein Vierteljahrhundert Hilfe und Unterstützung in vielen Bereichen für alte und kranke Menschen und deren Angehörige. Und all das, geschieht bis heute mit viel Einsatz und Herz.“

Ein weiteres Highlight war sicherlich der Festgottesdienst, der von Domkapitular Clemens Bieber abgehalten wurde, unterstützt von Pastoralassistentin Regina Krämer und dem Organisten, Herrn Langer. Zumindest virtuell konnten hier Freunde des Hauses und die Angehörigen der Bewohnerinnen teilnehmen. Der Gottesdienst wurde nämlich per Livestream auf YouTube übertragen. Umso passender war auch das Thema von Biebers Predigt, in der er auf Social Distancing und die Folgen für Bewohnerinnen und Mitarbeiter*innen einging. „Wenn Corona eine gute Seite hatte, dann die Erinnerung, dass wir auf die Menschen in unserem direkten Umfeld vertrauen dürfen. Denn Social Distancing heißt eben nicht, anderen keine Hilfe zu leisten. Sondern sich dennoch und gerade deshalb für seine Mitmenschen einzusetzen.“

Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen noch einige Geschichten aus den letzten Jahren ausgetauscht, ehe eine gelungene und kurzweilige, interne 25-Jahr-Feier ihr Ende fand.

Infos zum Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim:
Das Caritas-Altenservicezentrum St. Martin wurde am 1. Mai 1996 als äußerst innovative Einrichtung eröffnet. Keine andere Altenhilfeeinrichtung hat so viel unterschiedliche Serviceleistungen aus einer Hand aufzuweisen wie St. Martin in Hofheim. Dieses seinerzeit und bis heute Beispiel gebende Gesamtkonzept ist dem Weitblick und Sachverstand des langjährigen früheren Geschäftsführers, Herrn Klaus Diedering, zu verdanken.
Herzstück ist die vollstationäre Pflege, die im Haupthaus an der Obermühle 2 auf zwei Etagen für 64 Bewohner angeboten wird. Für die Pflegebedürftigen stehen ausschließlich Einzelzimmer zur Verfügung. Auffällig ist vor allem der architektonisch gelungene Bau mit dem begrünten, lichtdurchfluteten Atrium. Auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege ist hier möglich. Die Tagespflege, die sich ebenfalls im Gebäude befindet, war die erste dieser Art im Landkreis Haßberge und betreut heute bis zu 30 Gäste pro Woche. Menübringdienst und stationärer Mittagstisch ermöglichen den Menschen weiterhin zu Hause zu leben, aber nicht mehr selbst am Herd stehen zu müssen.
Das Service-Angebot von St. Martin vervollständigen die sieben altersgerechten Mietwohnungen, in denen ältere Menschen absolut selbstbestimmt leben können. Individuell abgestimmt können sie nach Bedarf Pflege und Betreuung zubuchen.
Seit 2007 ergänzen die Hausgemeinschaften St. Anna mit ihrem modernen Pflegekonzept das besondere Altenpflege-Angebot der Caritas in Hofheim.
Mit 124 Arbeitsplätzen (St. Martin, St. Anna, Tagespflege mit Hol- und Bringdienst, Menübringdienst) sowie 10 Ausbildungs- und Praktikumsplätzen ist das Hofheimer Altenservicezentrum ein großer Arbeitgeber.

Dienstjubiläen 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25-jähriges Dienstjubiläum: Monika Pecht, Hildegard Berthold, Hiltrud Meisner und Lotte Weimer (v.l.n.r) wurden im Rahmen der 25-Jahr-Feier des Altenservicezentrums St. Martin in Hofheim geehrt.

 

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Bei einem Festgottesdienst mit Domkapitular Clemens Bieber dankten Mitarbeiterinnen für das gute Miteinander im Haus.

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Gut besucht war das herrlich dekorierte Atrium des Hofheimer Altenservicezentrums bei den Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Einrichtung.

Kaffee und Kuchen, Beisammensitzen, gemeinsam Fotobücher anschauen und in Erinnerungen schwelgen. So wurde der 10. Geburtstag in St. Martha gefeiert. Coronabedingt ganz ohne weitere Gäste. Dabei hätte dieses Erfolgsmodell sicherlich ein rauschendes Fest verdient gehabt.

Am 01.04.2011 wurde die ambulant betreute Wohngemeinschaft (abWG) für pflegebedürftige Menschen St. Martha in Knetzgaus Dorfmitte feierlich eröffnet. Das Konzept „Sicherheit und Selbstbestimmung im Alter“ wird hier gelebt im gemeinsamen Alltag, der sich in den großen und hell gestalteten Gemeinschaftsräumen abspielt. 12 Mieter*innen können sich in ihrem Zimmer individuell gemütlich einrichten und in der familienähnlichen Gruppe einen weitestgehend gewohnten Tagesablauf genießen. Die Bewohner*innen werden rund um die Uhr liebevoll unterstützt, selbst bei schwerer Pflegebedürftigkeit kann diese WG ihr Zuhause bleiben. Getragen wird das Konzept von seinen Mieter*innen und den Angehörigen, die im Gremium gemeinsam über die Abläufe bestimmt.

Angelika Krines für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt.

Ein weiterer Garant für dieses erfolgreiche Pflegekonzept in Knetzgau ist Angelika Krines. Sie ist seit Gründung der Einrichtung dabei und feierte kürzlich ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Caritas-Sozialstation, die die abWG als ambulanter Pflegedienst betreut. Neben der Zuwendungen gemäß der Caritas-Arbeitsvertragsrichtlinien, erhielt die leitende Mitarbeiterin Blumengrüße und zahlreiche wertschätzende Worte vom Führungsduo der Sozialstation, Sabine Paeth und Petra Brand, sowie von der Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge, Anke Schäflein. „Wir sind so froh, Sie hier bei uns zu haben. Ich weiß noch genau, als wir das erste Mal über das Projekt Senioren-WG gesprochen haben. Sie waren anfänglich sehr zögerlich, ob Sie sich die Leitung zutrauen können. Und heute? Heute können wir uns St. Martha ohne Sie gar nicht mehr vorstellen. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!“, betont die Geschäftsführerin.

Ein Blick zurück: Als Angelika Krines als gelernte Kindergärtnerin seinerzeit in die Erziehungspause ihrer eigenen Kinder ging, wusste sie, „wenn ich wieder anfange zu arbeiten, dann will ich in die Altenpflege. Meine Nachbarin war in der ambulanten Pflege tätig und hatte so ein Caritas-Auto. Das wollte ich auch!“ Und so kam es schlussendlich dann auch. Während der Zeit in der Bamberger Altenfachschule hat sie fast alle Praxiseinsätze in der Caritas-Sozialstation absolviert, wo sie dann auch nach ihrer Ausbildung blieb. Später folgte die Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft, bevor sie schließlich den großen Schritt zu mehr Führungsverantwortung wagte. Sie hielt in der Phase des Aufbaus der abWG alle Fäden in der Hand und ist bis heute als leitende Mitarbeiterin das Herz der Einrichtung. Über ihre anfänglichen Zweifel kann die Jubilarin heute nur noch schmunzeln: „Bis heute habe ich keinen einzigen Tag bereut. Wenn ich könnte, würde ich noch weitere 25 Jahre dranhängen.“

Wie schon das 10-jährige Jubiläum der Einrichtung wurde das Dienstjubiläum im gemeinsamen Kreis der WG gefeiert. Alle können zumindest diesem Punkt in der Corona-Pandemie etwas abgewinnen „Uns geht es hier gut. Wir sind ja hier wie eine Familie. Nicht so, wie bei vielen Senioren „da draußen“, die in diesen Zeiten weniger Gesellschaft haben, nahezu isoliert sind, weil vieles einfach nicht mehr stattfindet. Wir haben hier ja „uns“, also die anderen Mieter*innen und die Mitarbeitenden. Was natürlich allen sehr fehlt, sind die Kinder. Ob es die eigenen (großen und kleinen) Kinder und Enkel sind, oder diejenigen aus den  Kindergärten und Schulen, die uns regelmäßig besucht haben“, fasst Angelika Krines die Stimmung im Haus zusammen. „Aber auch das kriegen wir bald in den Griff – wir sind ja alle geimpft!“

Schließlich danken alle „von der Caritas“ noch sehr herzlich dem stets sehr aktiven und kreativen Angehörigengremium. „Zu allen Zeiten haben wir gemeinsam so viel Gutes aus unserem Auftrag gemacht, ein völlig neues und selbst bestimmtes Versorgungskonzept in Knetzgau umzusetzen, das aus unserer Sicht viel mehr Nachahmer finden sollte!“, so Frau Schäflein.

Drei nagelneue Dienstwagen hat der Caritasverband Haßberge e.V. für die Mitarbeitenden seines ambulanten Pflegedienstes angeschafft. Die weißen Mitsubishi-Modelle sind mit dem neuen Namen der Einrichtung „Caritas-Sozialstation Haßberge“ beschriftet. Christel Langjahr, Teamleitung Eltmann, freut sich über die neuen Modelle: “Seit 1.1.2021 sind wir hier in Eltmann und Umgebung ja unter dem Namen unterwegs, das wird jetzt eben auch mit den neuen Fahrzeugen sichtbar. Auch wenn sich für uns und die Klienten in der alltäglichen Zusammenarbeit nichts geändert hat.“

Sabine Paeth, Leiterin der Caritas-Sozialstation Haßberge, nimmt die Fahrzeuge bei der symbolischen Schlüsselübergabe von Stefanie Feustel vom gleichnamigen Autohaus in Zell entgegen, die den Mitarbeiter*innen der Caritas allzeit Gute Fahrt wünschte.

Sonnenschein, frische Luft und Musik: die Bewohnerinnen und Bewohner der Caritas-Hausgemeinschaften St. Anna in Hofheim genossen ein wundervolles Konzert im Freien. Frank Zwosta wurde angekündigt als vielseitiger Musiker und profunder Kenner des fränkischen Liedgutes. Das stellte er in dem einstündigen Auftritt mit seinem Akkordeon eindrucksvoll unter Beweis. Die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer konnten aus einer umfangreichen Liste Lieder, darunter fränkische Volkslieder und fröhliche Wirtshausweisen, auswählen und anschließend wurde ausgelassen mitgesungen. Und sogar das Tanzbein wurde geschwungen.

Möglich machte all das der Rotary Club Obermain. Jeweils vor Weihnachten wird ein Christbaum mit Hilfe von Spenden geschmückt. Die eingenommenen Spendengelder kommen unterschiedlichen sozialen Projekten in der Region zugute. Der Spendenerlös des Jahres 2020/21 betrug 26.000 Euro. In dem durch vielfache Corona-Einschränkungen geprägten Jahr hat sich der Rotary Club für die Verwendung der Spendengelder etwas Besonderes einfallen lassen: Der „Fränkische Theatersommer“ tritt in zwölf verschiedenen Seniorenheimen der Region insgesamt 24 Mal mit unterschiedlichen Programmen auf.

Einrichtungsleiterin Melanie Schröder resümiert: „Herzlichen Dank an den Rotary Club und Herrn Zwosta. Es war so schön! Unsere Bewohner*innen haben das Konzert sehr genossen und der ein oder andere ist richtig aufgeblüht. Nach diesem langen Corona-Winter konnten alle ein wenig Abwechslung gut gebrauchen. Die Sonne und die frische Luft, zusammen mit der Musik - das war einfach eine tolle Kombination. Ein richtiger Energieschub für alle!“

Der Familienbund bietet Onlinekurs „Kess- erziehen: Mehr Freude. Weniger Stress.“ für Eltern von Kindern zwischen 3 und 11 Jahren. 

Familien leisten grandioses in diesen Coronazeiten. Die Herausforderungen sind groß. Eltern wie Kinder brauchen Zeit zum Durchatmen, zum „Sich Besinnen“, zum Antworten finden,z.B. auch auf die Frage „was brauche ich und was braucht mein Kind“?...

Und Eltern wollen ihre Kinder eigentlich gerade auch jetzt ermutigen, damit sie sich zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten entwickeln können. Und trotzdem landen sie angesichts der verschiedenen Belastungen im Alltag immer wieder beim Herumnörgeln, Schimpfen und auch Schreien. Kinder erziehen mit weniger Wutausbrüchen, Schimpfen und Ärger? Ohne sich in eine endlose Kette von Konflikten zum Thema Homeschooling, Hausarbeit, Mediennutzung, u.a. zu verhaken? Gelassen und mit ruhigen Nerven? Ein täglicher Wunsch gerade auch zu Coronazeiten.

Innerhalb des Kurses nehmen sich Väter, Mütter und andere Interessierte an diesen 5 Zeitinseln ihre eigenen Stärken und die ihrer Kinder in den Blick. Gleichzeitig werden sie sich eingefahrener Verhaltensmuster bewusst, lernen Grenzen zu setzen und die des anderen zu achten. Anhand eigener Beispiele wird geübt, wie respektvoll in der Familie miteinander umgegangen werden kann.Es geht auch darum durch Edelsteinmomente das Familiengefühl zu stärken, die Selbstverantwortung des Kindes zu fördern, störendes Verhalten „anders“ zu verstehen und angemessen zu reagieren, drohende Konflikte kreativ und effektiv zu entschärfen und Oasen für
sich selbst zu schaffen.

Kurs-Angebot:
Start: Dienstag, 20. April 2021, 20:00 Uhr (5x, wöchentlich stattfindende Treffen),
Kosten: 40,- € für Einzelpersonen / 50,- € für Paare / incl. Elternhandbuch

Interesse geweckt? Hier geht's zu Information und Anmeldung:  https://www.familienbund-wuerzburg.de/eltern/kess-erziehen/

 

„Frau Walter ist ein toller und lustiger Mensch, man geht gerne hin und spricht gerne mit ihr, ohne ein blödes Gefühl zu haben.“ „Man kann immer hingehen und erzählen, wenn was schwierig ist, das ist gut, vor allem, wenn man mit seinen Eltern nicht darüber reden kann.“ „Es wird zusammen überlegt, wie man Sachen verändern und seine aktuelle Situation verbessern kann.“ „Man wird immer mit einem strahlenden Lächeln begrüßt.“ So äußern sich Jugendliche, die den Schritt gewagt haben, sich bei der Jugendsuchtberatung im Landkreis Haßberge Unterstützung zu holen.

Diese Anlaufstelle für Jugendliche mit Suchtproblemen ist als Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren angelegt. Seit dem Start des Projekts vor zwei Jahren, am 01.04.2019, unter der Trägerschaft des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V., greifen immer mehr Jugendliche auf das Angebot der Beratung zurück. In 2020 zählte die Jugendsuchtberatung 346 Kontakte und damit mehr als doppelt so viele als im Vorjahr.

Die Jugendsuchtberatung ist eine Anlaufstelle für Jugendliche, die Suchtmittel konsumieren, dabei auffällig wurden, oder bereits in eine Abhängigkeit geraten sind sowie für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien. Im Schnitt sind die Jugendlichen, die die Beratungsstelle besuchen, 16 Jahre alt. Auch Angehörige sind jederzeit in der Beratungsstelle willkommen, um Unterstützung im Umgang mit riskant konsumierenden Jugendlichen zu erhalten.

Anlässlich des zweijährigen Bestehens – und damit zur Halbzeit des auf vier Jahre befristeten Projekts, wurden die Jugendlichen zu ihren Erfahrungen mit der Beratungsstelle befragt. Die Antworten zeigen, dass sie an der Beratung vor allem schätzen,  offen und ehrlich über alles was sie beschäftigt sprechen zu können. Außerdem beschrieben die Jugendlichen deutliche Fortschritte im Hinblick auf die Reduzierung ihres Konsums und eine Entspannung der familiären Verhältnisse. Die Beratung trug auch dazu bei, dass sie Fertigkeiten wie die Übernahme von Selbstverantwortung durch die Teilnahme an Einzel- und Gruppenangeboten erwarben.

Um weitere Jugendliche auf die Beratungsangebote aufmerksam zu machen, wurde im September letzten Jahres ein Account auf Instagram unter dem Motto „Kommunikation auf Augenhöhe“ für die Jugendsuchtberatung eingerichtet. Unter @jugendsuchtberatungcaritas findet man einen ersten Zugang und aktuelle Informationen zu den Angeboten der Beratungsstelle. Auf dem Profil gibt es Wissenswertes über den Ablauf eines Beratungsgesprächs und darüber, wie die Jugendlichen Kontakt aufnehmen können und welche Beratungssettings angesichts von Corona möglich sind.

Im November 2021 plant die Jugendsuchtberatung einen Fachtag mit dem Thema „JUGEND SUCHT HILFE“ für Fachkräfte und Multiplikatoren. In Vorträgen und Workshops werden Angebote und Handlungsmöglichkeiten für und mit konsumierenden Jugendlichen thematisiert.

Sie haben in Ihrem näheren Umfeld Jugendliche um die Sie sich Sorgen machen?
Bei Interesse oder Fragen zu den Angeboten der Jugendsuchtberatung können Sie telefonisch (09521 926-550) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Kontakt zur Beratungsstelle aufnehmen.

Um auch weiterhin ein bedarfsgerechtes Angebot für die steigende Anzahl an jungen Menschen mit Suchtproblemen und ihren Angehörigen bieten zu können, benötigt die Beratungsstelle zusätzliche finanzielle Mittel. Diese werden z.B. für den Erwerb von Materialien, Durchführung von Gruppenangeboten für Jugendliche und Eltern oder Informationsveranstaltungen verwendet. Mit einer Geldspende für die Jugendsuchtberatung können Sie außerdem dafür sorgen, dass im Landkreis Haßberge ein alters- und bedarfsgerechtes Beratungsangebot für junge Menschen dauerhaft etabliert wird. Auch und gerade Jugendliche und junge Erwachsene brauchen dringend ein angepasstes Hilfeangebot im Bereich Sucht bzw. riskanten Konsums. Suchtkarrieren entstehen in diesem kritischen Alter!
Bankverbindung: Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V., Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, IBAN: DE24793501010190002881, BIC: BYLADEM1KSW

Mit vielen bunten Eiern, die die Kinder im Goßmannsdorfer Caritas-Kindergarten St. Margarethe selbst gestalten haben, überraschte Erzieherin Marina Wolfschmidt das Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich sichtlich darüber gefreut und dekorierten damit gleich einen Osterstrauch im Aufenthaltsbereich. Renate Rösch, Gerontopsychiatrische Fachkraft, nahm die Geschenke dankend entgegen: “Die Besuche der Kinder und Jugendlichen aus Kindergärten und Schulen fehlen den Senior*innen schon sehr. Deshalb freut es uns umso mehr, dass wir ihnen diesen schönen, von den Kindern selbstgebastelten Osterschmuck übergeben können und ihnen damit eine Freude machen.“

Sie fragen sich in diesen Tagen vielleicht: Wie passt das Nein der Caritas zum ver.di-Tarifvertrag Altenpflege zu dieser christlichen Organisation, die für Nächstenliebe steht? Fakt ist: Die Caritas engagiert sich seit Jahren dafür, dass Bezahlung und Arbeitsbedingungen in der Pflege besser werden – nicht nur bei der Caritas.

Der Gesetzgeber verlangt, dass die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas (und übrigens auch der Diakonie) zustimmen muss, damit ein Tarifvertrag in der Altenpflege für allgemeinverbindlich erklärt werden kann. In dem Gremium gab es die Sorge, dass aufgrund dieses Einheits-Tarifvertrags die guten Löhne und Arbeitsbedingungen bei der Caritas damit zukünftig von den Kostenträgern infrage gestellt werden. Das erlebten wir schon einmal. Seinerzeit orientierten sich die Pflegesatzverhandler, mit denen wir unsere Pflegesätze in der vollstationären Pflege verhandeln müssen, am „unteren Drittel“ der Pflegesätze. Das bedeutete, nur die, die niedrig vergüten, sind in der Berechnung mit drin. Der Träger, der höher vergütet, hat dann ein Problem, das er letztlich nur über die Herabsetzung von Gehältern oder aber mit einem dauerhaften Defizit lösen kann. Damit ist dem Lohndumping nach unten Tür und Tor geöffnet worden. Erst nach langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen wurde das von Gerichten zurecht gerückt: Ein Kostenträger (also Pflege- und Krankenkassen, Bezirk) muss die Tarifkosten eines Pflegeanbieters anerkennen und darf diese nicht als „unwirtschaftlich“ ablehnen. So ist uns das nämlich seinerzeit geschehen. Unser Tarif wurde uns als unwirtschaftlich eingeordnet, weil er eben weit überdurchschnittlich war und ist.

Wir fürchten also – aufgrund früherer Erfahrungen -, dass sich die Pflegekassen bei der Refinanzierung auf diesen niedrigen Standardtarif beziehen würden. Die Caritas beschäftigt in der Altenpflege 170.000 Menschen und wir wollen, dass sie weiterhin fair entlohnt werden. Der ver.di-Tarifvertrag Altenpflege legt Minimal-Standards bei Bezahlung und Arbeitsbedingungen in der Altenpflege fest – keine Überstundenregelungen, keine betriebliche Altersvorsorge, keine Zuschläge für Nacht- oder Sonntagsarbeit …

Wir meinen: Hätte der allgemeinverbindliche Tarifvertrag für die Pflege auf Caritasniveau gelegen (Vergütungshöhe, Arbeitszeit, Zulagen, Zuschläge Urlaubsansprüche, betriebliche Altersversorgung, etc.), hätte die Arbeitsrechtliche Kommission sicherlich zugestimmt.

Diesem aber nicht. Pflege verdient mehr.

Wir schlagen als verbandliche Caritas stattdessen eine andere Lösung vor, die aus unserer Sicht deutlich vielversprechender und fairer wäre. Die Pflege- und Krankenkassen sollten nur noch mit den Pflege-Anbietern abrechnen und nur noch solche Pflege-Anbieter anerkennen, die über einen Tarifvertrag verfügen und diesen anwenden.

 

Das könnte der Gesetzgeber umsetzen. Und das würde sehr viel mehr für die faire Vergütung vor allem all jener bewirken, die bei privaten Pfleganbietern arbeiten, die keinerlei Tarifwerk anwenden oder aber sog. „Haustarife“.
 
Außerdem setzen wir uns auch für eine umfassende Reform der Pflege ein: Es geht um die Finanzierung der Pflegeversicherung, gute Pflegeausbildung, Anerkennung der Leistung von pflegenden Angehörigen, gute Arbeitsbedingungen in der Pflege – übrigens auch für ausländische Pflegekräfte im Privathaushalt …

Ein weiteres sehr wichtiges Ziel für uns: Pflegebedürftigkeit darf kein Armutsrisiko sein! Wir setzen uns seit Jahren für eine sozialverträgliche Deckelung der Kosten für die Pflegebedürftigen ein und werden weiter darum kämpfen.

Somit: Auch wenn Sie die Entscheidung zum ver.di-Tarifvertrag Altenpflege irritiert hat: seien Sie versichert, dass Pflegekräfte der Caritas  überdurchschnittlich vergütet werden, sie uns wichtig sind und wir uns weiterhin für sie einsetzen – auch wenn das mitunter sehr unbequem ist.

Ihre Caritas bleibt die, die Sie kennen: sie betreut, pflegt, berät, unterstützt und begleitet, in Deutschland und im Ausland; sie engagiert sich für eine solidarische Gesellschaft und setzt sich für die Schwächsten ein.

 

Campact-Aufruf gegen die Caritas: wichtiges Thema, falscher Adressat
Die Plattform Campact ruft seit dem 17. März 2021 zu einer Aktion gegen die Caritas auf. Die Organisation will „den Ärger um die Caritas noch verstärken und die Tarifentscheidung ins Wanken bringen”. Lesen Sie hier mehr dazu...

 

Hier finden Sie weitere Infos und Hintergründe zum Thema und zur Position der Caritas:

Müde aber glücklich war Gretel Brehm am Abend ihres 104. Geburtstags als Sie für ein Bild neben ihren zahlreichen Geschenken und Blumen posierte. Die rüstige Seniorin lebt erst seit zwei Jahren im Caritas-Seniorenheim Sankt Bruno und erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit. Selbst die aktuelle Corona-Zeit nimmt sie verhältnismäßig gelassen: „ Ich hab schon so viel erlebt, da macht mir der Virus keine Angst.“

Die humorvolle Dame, die sich stets schön zurecht macht und größten Wert auf gut frisiertes Haar legt, freute sich sehr über die vielen Glückwünsche und genoss den Tag in vollen Zügen. Es wurde gesungen, gelacht und natürlich auch mit einem Schoppen angestoßen.  „Das ganze Haus hat sie gefeiert“, berichtet Einrichtungsleiterin Heike Ehlert. „Zahlreiche Gratulanten hatten gute Wünsche, Blumen und Geschenken abgegeben. Die Mitarbeiter waren alle bemüht, Frau Brehm einen schönen Geburtstag zu bereiten – trotz Hygienevorschriften und Besuchseinschränkung. Und ich finde, das ist ihnen prima gelungen.“

#DasMachenWirGemeinsam lautet das Motto der Caritas für die Jahre 2021/22. Die Kampagne bildet den Auftakt für das 125-jährige Jubiläum der Caritas im Jahr 2022. Die aktuelle Lage zeigt deutlich: Die Lebensrealitäten in Deutschland sind grundverschieden, die Spaltung der Gesellschaft nimmt zu. Im Zuge der Pandemie gewinnt eine Frage neue Bedeutung: Wie steht es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Die Pandemie wirkt wie ein Brennglas auf soziale Herausforderungen, die die Menschen teilweise schon lange beschäftigen: etwa, wenn es um Bildungschancen, bezahlbaren Wohnraum oder die Situation von Soloselbstständigen geht. Mehr denn je braucht es zivilgesellschaftliche Institutionen wie die Kirche und ihre Caritas, die sich aktiv für eine solidarische Gesellschaft einsetzen, an Lösungen mitarbeiten und dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

„Der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. beschäftigt über 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Diensten und Einrichtungen, die allen Menschen helfen, die auf Hilfe angewiesen sind - ganz gleich, welcher Religion oder Nationalität sie angehören. Wir sind überzeugt: Rat und Hilfe dürfen nicht zu einem Luxusgut werden, sondern müssen denen offen stehen, die darauf angewiesen sind. Die Herausforderung ist mit der Corona-Pandemie größer geworden, möglichst vielen Menschen faire und gerechte Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Deshalb muss es gelingen, die soziale Infrastruktur aufrechtzuerhalten“, betont Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge.

Und der Vorsitzende Johannes Simon fordert auf: „Für uns als Caritas ist das jede Anstrengung wert, denn jeder Mensch zählt und ist wertvoll. Mit Ihrer Hilfe setzen wir uns für alle Bürger im Landkreis Haßberge ein, die Unterstützung benötigen. Jede gute Tat hilft. Jeder Euro hilft. Lassen Sie uns gemeinsam an einer sozial gerechteren Zukunft arbeiten!“

Bei der Caritas-Frühjahrssammlung vom 01. - 07. März 2021 bittet die Caritas um Spenden für Menschen, die in der nächsten Umgebung unsere Hilfe brauchen. Mit dem Geld werden z.B. Beratungsdienste mitfinanziert, bei denen Ratsuchenden geholfen wird, die aus unterschiedlichen Gründen dringend Unterstützung brauchen. Ursachen können neben körperlichen oder seelischen Erkrankungen auch Arbeits- oder Wohnungslosigkeit, Überschuldung, Sucht, Trennung sein – alles Situationen und Lebenslagen, in die man nicht kommen möchte, die aber manchmal einfach passieren.

Die Spende bei der Caritassammlung bleibt in der Region. Dreißig Prozent des Geldes verwendet die Pfarrei, in der gesammelt wird, für caritative Aufgaben direkt vor Ort, um individuell zu helfen, wo die Not am größten ist. Die gleiche Summe erhält der Diözesan-Caritasverband und vierzig Prozent bekommt der Caritasverband Haßberge. Hier fließt der Sammlungserlös Diensten und Einrichtungen zu, die keine ausreichende Finanzierung durch andere Mittel haben, deshalb muss die Caritas für die wichtige Beratungsarbeit Eigenmittel einsetzen. So kommen über die Beratungsstellen die Spenden direkt und unbürokratisch Menschen zugute, die manchmal vor Sorgen und Nöten nicht mehr ein noch aus wissen. Von diesen Sammlungsgeldern profitieren Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis, denn die kostenlosen Beratungsdienste, die es für die unterschiedlichsten sozialen Notlagen gibt, können von jedem Hilfebedürftigen in Anspruch genommen werden – unabhängig von Alter, Konfession, Weltanschauung oder sozialer Stellung.

Auskünfte und Informationen werden gerne unter Tel. 09521 691-0 erteilt. Unter www.caritas-hassberge.de („Ich brauche Hilfe“) kann man sich über alle Hilfsmöglichkeiten in unserem Landkreis informieren oder auch nachlesen, in welcher Form man sich selbst engagieren kann („Ich will helfen“).

Wenn Sie die Arbeit der Caritas mit Ihrer Spende unterstützen wollen, um Menschen in akuter Not zu helfen:
Bankverbindung: Sparkasse Schweinfurt-Haßberge
IBAN: DE24793501010190002881 BIC: BYLADEM1KSW

Sie können ab 18 Euro Jahresbeitrag auch Mitglied werden und unsere Arbeit so dauerhaft unterstützen: www.caritas-hassberge.de/ich-will-helfen/mitglied-werden

Die Erleichterung war groß im Seniorenheim Sankt Bruno in Haßfurt. Denn nach dem Ausbruchsgeschehen rund um Weihnachten waren Anfang Februar die Corona-Tests von allen Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen negativ ausgefallen. Somit konnten, auch nach dem O.K. vom Gesundheitsamt, die Kleingruppen innerhalb der Wohnbereiche aufgehoben werden. Man darf sich innerhalb des Hauses wieder treffen – und sogar Fasching feiern. Die kurzerhand angesetzte Faschingsfeier (mit geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen) war ein voller Erfolg. Bei den Bewohnern stellt sich bei Kaffee, Krapfen, und Musik die Faschingsstimmung schnell ein.

Durchs Programm führte Roswitha Fliege, die auch in einigen Sketchen ihr schauspielerisches Talent zum Besten gab und mit Gesangseinlagen begeisterte. Weitere Programmpunkte waren eine Hula Hoop Show, Büttenreden, diverse Tanzvorführungen und lustige Sketche und Witze. Ein ausgelassener und kurzweiliger Nachmittag fand seinen Ausklang mit gemeinsamem Singen, Schunkeln und einer Polonaise.

„Es war schön zu sehen, wie fröhlich alle waren. Man merkte es den Bewohnern und auch den Kollegen an, wie erleichtert alle sind, nach den anstrengenden letzten Wochen einfach mal ausgelassen beieinander zu sitzen und aus vollem Herzen zu lachen. Viele lustige Zwischenbemerkungen der Senioren trugen ebenfalls zur hervorragenden Stimmung bei“, berichtet Einrichtungsleiterin Heike Ehlert.

Für die meisten Menschen fallen die Faschingsfeiern in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie aus. Nicht so für die Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims in Hofheim: Das Caritas-Altenservicezentrum war, zumindest innerhalb der Einrichtung, eine Faschings-Hochburg. Denn wegen der hohen Durchimpfungsrate von 97 % konnten einige der strengen internen Regelungen gelockert werden. So konnten Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen gemeinsam singen, tanzen und feiern.

Zum Auftakt der heißen Phase des Faschings ging es am Altweiberfasching schon immer lustig zu. So herrschte auch an diesem „unsinnigen Donnerstag“ Jubel, Trubel, Heiterkeit im mit bunten Ketten, Luftschlangen und Masken dekorierten Foyer. Einrichtungsleiterin Melanie Schröder berichtet, dass die Faschingsfeier in diesem Jahr besonders emotional und ausgelassen war: „Gerade nach den vielen Einschränkungen der letzten Monate tat es allen gut, mal ein bisschen abzuschalten. Gemeinsam zu feiern, Spaß zu haben und einfach ganz viel zu lachen. Alle genießen es sichtlich, dass die bisher streng eingehaltene Trennung von Kleingruppen innerhalb der Wohnbereiche nun aufgehoben werden konnte.“

Die mit bunten Hüten maskierten Seniorinnen und Senioren schunkelten und feierten bei Faschingskrapfen und Bowle mit dem Personal. Einzig auf die „Live-Musik“ in Form eines externen Alleinunterhalters musste man in diesem Jahr verzichten. Doch der Stimmung tat die „Konserven-Musik“ von CDs keinen Abbruch.

Und am Rosenmontag ging das bunte Treiben in eine zweite Runde. Im Garten der Einrichtung fand ein interner „Faschingsumzug“ statt. Bei eisigen Temperaturen und bester Laune zogen maskierte Mitarbeiter*innen gemeinsam mit den Bewohnern durch den Schnee. Mit dabei war der „Medizin-Wagen“, befüllt mit Bier. Natürlich durften dabei auch das ein oder andere „Schnäpsla“ nicht fehlen. Gegen die Kälte und für die Gaudi. Einziges Manko an der gelungenen Aktion war, dass pandemiebedingt keine Besucherinnen und Besucher oder Angehörige teilnehmen konnten.

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