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Der Artikel 1 unseres Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar…“ ist mir in den Sinn gekommen, als ich in den letzten Wochen immer wieder in der Ritterkapelle in Haßfurt Ansprechpartner für Gruppen war, die die Ausstellung „keys of hope“ besucht haben. In zehn bewegenden Videos erzählten dort Flüchtlinge ihre Fluchtgeschichte und was der Verlust des eigenen Zuhauses für sie bedeutet. Es ist mir klar und deutlich geworden, dass Flüchtlinge aus welchem Land sie auch kommen, erst einmal Menschen sind und den Wunsch nach Leben haben, nach einem Überleben inmitten von Gewalt, Terror, Tod und Verderben. Diese Lebensgeschichten haben auch viele Schülerinnen und Schüler tief beeindruckt, die die Ausstellung anschauten. Anfangs war sehr viel Unruhe und Unterhaltung unter den Schülern festzustellen. Aber je mehr sie von den Flüchtlingen erfahren haben, umso ruhiger und stiller wurde es.

Das Caritas-Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim veranstaltet am Samstag, 18. August, im Garten ein Sommerfest für die Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen, Ehrenamtliche und Gäste. Ab 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, danach auch Cocktails und später ein Spanferkel mit Bier – die Einlösung eines Versprechens nach dem Maibaumklau. Die Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein buntes Programm zusammengestellt, zu dem Besucher herzlich willkommen sind: Für die musikalische Umrahmung sorgt Willi Gehring. Beim Sommerquiz und Glücksraddrehen wurden für die Gewinner viele Preise organisiert. Ein Luftballon-Wettbewerb spornt zum Mitmachen an.

Im Caritas-Altenservicezentrum St. Martin mit den Hausgemeinschaften St. Anna in Hofheim haben zwei Azubis ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Examinierte Altenpflege-Fachkräfte sind nun Victoria Meißner und Janine Velte. Beide werden übernommen und künftig im Wohnbereich 1 eingesetzt. Die Pflegedienstleitung Cicek Kucam sowie die Praxisanleiterin Sonja Klette und Lotte Weimer, die als Leiterin des Wohnbereichs 2 bei der Ausbildung von Victoria Meißner eine große Stütze war, gratulierten herzlich.

Die Caritas-Beratungsstelle für Familien –Kinder, Jugendliche und Eltern– bietet in Kooperation mit dem Familienbund der Katholiken/Diözese Würzburg und dem living-room –Offene Ganztagsbildung am Schulzentrum Haßfurt– einen Elternkurs mit dem Thema „Abenteuer Pubertät“ an. Dieser „Kess-Kurs“ richtet sich im Gegensatz zu „Kess-erziehen“ (Eltern von 3-12jährigen Kindern) an Väter und Mütter mit Jugendlichen im Alter von 11 bis 16 Jahren und stellt die Lebensphase der Pubertät in den Mittelpunkt der Betrachtung. Er findet an fünf Abenden jeweils von 19:30 bis 22 Uhr, diesmal in der Offenen Ganztagsschule – living room, Dürerweg 24 in Haßfurt statt. Termine sind donnerstags 25.10. / 08. / 15.11. / 29.11. sowie Dienstag 20.11. 2018. Der von der Diplom-Religionspädagogin (FH) und Kess-Trainerin Angelika Reinhart geleitete Kurs wurde durch den Familienbund der Katholiken der Diözese Würzburg entwickelt und wird auch von dort finanziell gefördert, deshalb beträgt die Teilnahmegebühr nur 40€ für Einzelpersonen und 50€ für Paare; ein Elternhandbuch ist darin enthalten. Weitere Informationen über den Elternkurs „Abenteuer Pubertät“ können einem Flyer entnommen werden, der auch ein Anmeldeformular beinhaltet.

Anlässlich des Namenstages der Patronin der Caritas-Hausgemeinschaften für Senioren St. Anna, die zum Caritas-Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim gehören, wurde das traditionelle St.-Anna-Fest gefeiert. In den Hausgemeinschaften hielt Pastoralreferent Günter Schmitt einen Wortgottesdienst, musikalisch begleitet von der Jugendgruppe des Spielmannszugs Hofheim. Anschließend gab es für alle Kaffee, Kuchen und Torten. Danach wurden Bratwürste gegrillt und beim gemütlichen Zusammensein der Bewohner und ihrer Angehörigen wurde viel erzählt und in alten Erinnerungen geschwelgt.

Die multimediale Caritas-Ausstellung “Keys of Hope” in der Ritterkapelle Haßfurt kann noch bis nächsten Donnerstag, 02. August, besucht werden – täglich von 8 (Samstag/Sonntag von 9) bis 18 Uhr. Die von Caritas International konzipierte Ausstellung macht auf die Not syrischer Flüchtlinge aufmerksam und will ein Zeichen setzen für menschliche Solidarität. Ein Schlüssel in der Hand steht als Symbol für die Hoffnung vieler Flüchtlinge, eines Tages wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können oder eine neue Heimat zu finden. Inzwischen haben schon viele interessierte Menschen die Videos mit den berührenden Schilderungen angeschaut.

Die Caritas-Beratungsstelle für Familien –Kinder, Jugendliche und Eltern– bietet im Herbst wieder den bewährten Elternkurs „Kess-erziehen“ an, der vom Familienbund der Katholiken der Diözese Würzburg konzipiert wurde. Der Kurs wird von Annerose Simon geleitet und findet an fünf Abenden jeweils von 19:30 bis 22 Uhr im Caritashaus Julius Echter in der Oberen Vorstadt 19 in Haßfurt statt. Termine sind donnerstags 27.09./04./11./18. und 25.10. Die Teilnahmegebühr beträgt aufgrund der finanziellen Förderung durch den Familienbund nur 40€ für Einzelpersonen und 50€ für Paare; ein Elternhandbuch ist darin enthalten. Weitere Informationen über den Elternkurs können einem Flyer entnommen werden, der auch ein Anmeldeformular beinhaltet. Einzelheiten kann man im Caritashaus erfragen bzw. den Flyer anfordern, auch Anmeldungen werden hier direkt entgegen genommen: Tel. 09521 691-0. Im Internet findet man den Flyer zum Downloaden unter www.erziehungsberatung.caritas-hassberge.de.

Der Fachkräftemangel im Pflegebereich ist besonders schwerwiegend. Es wird vielfältige Maßnahmen und einen langen Atem brauchen, um das Problem des Fachkraftmangels in der Pflege zumindest abzumildern, da weiterhin ein hoher und noch steigender Pflegebedarf herrscht.Natürlich ist unter anderem eine angemessene und attraktive Entlohnung wichtig. Die verbandliche Caritas zahlt nach AVR-Tarif:Die AVR Caritas Ausbildungsvergütung in der Pflege ist die höchste unter allen Ausbildungsvergütungen in Deutschland! (Quelle: Datenbank des Berufsinstituts für Berufsforschung)Die AVR Caritas Fachkraftvergütung Pflege ist im Schnitt 10 Prozent höher (!) als im Branchenvergleich (und das vor den aktuell beschlossenen weiteren Erhöhungen) (Quelle: Faktenblatt 2017der Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes/Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit 2016).

Der Fachkraftmangel ist überall präsent. Ebenso die Initiativen, die diesem entgegenwirken. Im Gesundheits- und Pflegebereich führt der Fachkraftmangel zu besonderen Zuspitzungen, weil es hier um die Versorgung von Menschen geht, die äußerst schutzbedürftig sind und spezielle Bedarfe haben. Konkret heißt das: Wenn es keinen Maurer gibt, müssen wir mit steigenden Baukosten rechnen und verlängerten Bauzeiten; das ist unschön und schwierig. Wenn es aber keine Pflegekraft gibt, dann bleiben leidende Menschen unversorgt und es entsteht physische menschliche Not. Mitunter sogar existentielle Not.

Das traditionelle Sommerfest des Caritas Alten- und Pflegeheims St. Bruno in Haßfurt zusammen mit Schülern der Sozialpflegeschule unter der Leitung von Herrn Helmut Hild war wieder ein voller Erfolg. Aufgrund der Umbauarbeiten fand es nicht im Caritasheim, sondern erneut im katholischen Pfarrsaal statt. Vom Motto „Amerika“ und den dazugehörigen Attraktionen, die die Caritas-Mitarbeiter vorbereitet hatten, waren alle begeistert.

Dieses Caritasfest der Begegnung fand bei bestem Wetter nach der Eröffnung der Ausstellung „Keys of Hope“ auf dem Platz zwischen Ritterkapelle und Caritashaus statt. Zum Gelingen trugen neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Flüchtlings und Migrationsberatung zahlreiche ehrenamtlich engagierte Helferinnen bei. Viele Gespräche, gegenseitiges Kennenlernen, gemeinsames Feiern und dabei Vorurteile und Ängste abbauen, das sind die Ziele beim jährlichen Asylfest.

„Ebern. „Lokal. Global. Egal?“ stand als Thema über der sommerlichen Sinnzeit am Sonntag, 8. Juli, in der Pfarrkirche in Ebern. Etwa 70 Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit im Gottesdienst in druckfrischen Ausgaben der Lokalzeitungen zu blättern. Eine Besucherin freute sich über das Bild ihrer Praktikantin, eine andere bangte um die Rettungsaktion in Thailand.

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