header

Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos, wir möchten am liebsten mit diesem Thema nicht konfrontiert werden. Es ist einfach schmerzlich, wenn es Angehörigen, Freunden, Nachbarn so schlecht geht, dass der Tod absehbar ist und man sich dann in dieser emotionalen Ausnahmelage damit befassen muss. Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zuhause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Deshalb ist es gut, auch auf diese Situation vorbereitet zu sein. Aus diesem Grund bietet der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. in Zusammenarbeit mit seinem Fachverband „Malteser Hilfsdienst“ kostenlose „Letzte Hilfe-Kurse an“. Die Moderation dieser Kurse erfolgt von geschulten Kursleitungen der Caritas Haßberge und dem Malteser Hospizdienst Haßberge. Der Kurs dauert 3 1/2 Stunden inclusive einer Pause, die beiden Kursabschnitte können aber auch auf zwei Abende verteilt werden.

Der Schlüssel ist ein sehr nützliches Werkzeug, aber auch vielfältiges Symbol. Für viele Flüchtlinge, die vor dem inzwischen fünfjährigen Krieg in Syrien flohen, ist der Schlüssel ihrer Wohnung, ihres Hauses, „das Symbol für alles, was sie haben, für alles, was sie zurückgelassen haben und für die Hoffnung auf Heimkehr“, mit diesen Worten führte Stefan Teplan von Caritas International in die Ausstellung „Keys of hope“ ein, die bis zum 3. August in der Ritterkapelle zu sehen ist. Mit einem interreligösen Gebet wurde sie am Samstag eröffnet.

Am Samstag, 07.07., wird um 15 Uhr die multimediale Caritas-Ausstellung “Keys of Hope” in der Ritterkapelle Haßfurt eröffnet. Stadtpfarrer Stephan Eschenbacher und der Imam einer muslimischen Gemeinde laden zu einem interreligiösen Gebet ein. Der anerkannte syrische Flüchtling Zaher Msallati steht als Dolmetscher bereit. Die Ausstellung wurde von Caritas International konzipiert. Sie macht auf die Not syrischer Flüchtlinge aufmerksam und will ein Zeichen setzen für menschliche Solidarität. In 20 Fototafeln sowie 10 Videoporträts erzählen syrische Flüchtlinge, welche Hoffnungen sie mit ihrem Haustürschlüssel verbinden. Stefan Teplan von Caritas International übermittelt Grußworte und gibt kurze Einblicke in die Arbeit dieses weltweit tätigen Hilfswerkes des Deutschen Caritasverbandes.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritas-Altenservicezentrums St. Martin bedanken sich herzlich für die Spende dieses wunderschönen Holzkreuzes von unserer Bewohnerin Frau Margarete Bauer.

Das diesjährige gemeinsame Sommerfest von Ausländern und Deutschen findet am Samstag, 7. Juli, ab ca.15:30 Uhr im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung „Keys of Hope“ in Haßfurt zwischen Ritterkapelle und Caritashaus Julius Echter, Obere Vorstadt 19, statt. Die Ausstellungseröffnung beginnt um 15 Uhr in der Ritterkapelle mit einem interreligiösen Gebet. Die gesamte Bevölkerung ist sowohl zu diesem kurzen Gottesdienst als auch zum Asylfest herzlich eingeladen. Dieses Völker verbindende Fest hat nun schon eine lange Tradition und alle, die einmal vorbeigeschaut haben, kommen begeistert wieder, denn dieses Begegnungsfest hat einen ganz eigenen Charakter - bunt, exotisch, mit besonderem Flair. Veranstalter sind die Flüchtlings- und Integrationsberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. (gefördert durch die Bayerische Staatsregierung), Freundeskreis Asyl und Schwangeren-Beratungsstelle des Sozialdienstes Katholischer Frauen.

Die diesjährige Kiliani-Wallfahrt nach Würzburg für Mitarbeitende im Dienst der Caritas findet am Donnerstag, 12. Juli, statt. Der Pontifikalgottesdienst im Dom mit dem neuen Bischof Dr. Franz Jung beginnt um 18 Uhr. Eingeladen sind die freiwillig Tätigen aus allen ehrenamtlichen Arbeitsfeldern im caritativen Bereich wie z.B. bei der Caritassammlung, in der Flüchtlingsarbeit, der Nachbarschaftshilfe, dem Krankenhaus- sowie dem Altenheimbesuchsdienst, aber auch im Engagement für die vielen Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Familien- und Behindertenhilfe, der sucht- und psychisch Kranken usw. Diesmal erging die Einladung auch an die hauptberuflichen Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Teilnahme natürlich außerhalb ihrer Arbeitszeit erfolgt. Nach dem Gottesdienst lädt Bischof Dr. Franz Jung zur Begegnung auf dem Kiliansplatz ein.

Am Samstag, 07.07., wird um 15 Uhr die multimediale Caritas-Ausstellung “Keys of Hope” in der Ritterkapelle Haßfurt eröffnet. Dazu laden der 1. Vorsitzende des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V., Pastoralreferent Johannes Simon, und Herr Pfarrer Eschenbacher zu einem kurzen interreligiösen Gebet ein, das er zusammen mit dem Imam einer muslimischen Gemeinde leitet. Der anerkannte syrische Flüchtling Zaher Msallati steht als Dolmetscher bereit. Die Ausstellung wurde von Caritas International konzipiert. Sie macht auf die Not syrischer Flüchtlinge aufmerksam und will ein Zeichen setzen für menschliche Solidarität. Stefan Teplan, ein Referent von Caritas International, übermittelt Grußworte und gibt kurze Einblicke in die Arbeit dieses weltweit tätigen Hilfswerkes des Deutschen Caritasverbandes.

Lebhaftes Treiben herrscht in dem sonst so beschaulichen Garten des Caritas-Altenservicezentrums St. Martin in Hofheim. Es wird gegraben, gepflanzt und gewerkelt. Ausgerüstet mit Schubkarren, Schaufeln und Spaten sind zwölf junge Männer mit Feuereifer dabei, die Gartenanlage rund um das Altenservicezentrum umzugestalten und zu verschönern. Die „Gartenarbeiter“ stammen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. Es sind Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl suchen. Zur Zeit besuchen sie eine von elf Integrationsklassen für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge (BAF) an der Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt.

Ein nicht alltägliches Ereignis stand im Caritas Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim an: Frau Hedwig Hau konnte ihren 100. Geburtstag im Kreise ihrer Verwandtschaft begehen! Bis Anfang dieses Jahres lebte sie noch in ihrem Haus zusammen mit ihrem Sohn und der Schwiegertochter. Frau Hau ist sehr rüstig und mobil und benötigt außer einem Atemweg-Spray keine Medikamente, liest noch täglich ohne Brille die Zeitung und besucht regelmäßig die Gottesdienste in St. Martin.

Um die Situation der Flüchtlinge in Königsberg ging es am Mittwoch im Saal der evangelischen Kirchengemeinde Königsberg bei einem Informationsabend. Eingeladen dazu hatte das Landratsamt Haßberge mit den beiden Integrationsbeauftragten Siza Zaby und Markus Grebien vom Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V.. Mit dabei auch Katrin Ruppert vom Diakonischen Werk Haßberge. Die Begrüßung übernahm Pfarrer Peter Hohlweg, der sich über den Besuch der Königsberger und der Familien aus Syrien erfreut zeigte. Die Einführung in den Abend lag in den Händen von Siza Zaby. Diese informierte zunächst über die derzeitige Situation im Landkreis Haßberge und in Königsberg.

Die Caritas-Flüchtlings- und Integrationsberatung, so der neue Name, zieht am 7. und 8. Juni innerhalb von Haßfurt in das Caritashaus in der Brüder-Becker-Str. 42 um, in dem vorher die Caritas-Sozialstation (jetzt Haus St. Bruno) untergebracht war. Telefonnummern, Mailadressen und die täglichen Öffnungszeiten der Caritas-Asylsozialberatung bleiben bestehen: 09521 952974-1; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.asylberatung.caritas-hassberge.de. Auch der Ehrenamtskoordinator Markus Grebien hat dann im Caritashaus in der Brüder-Becker-Straße 42 seinen Arbeitsplatz.

Vor 35 Jahren gab es im ganzen Landkreis keinen einzigen niedergelassenen Facharzt für Psychiatrie – psychische Erkrankungen waren noch sehr stark tabuisiert, aber natürlich gab es Bedarf an Beratung und Behandlung. Die erste Initiative, die Versorgung zu verbessern, ergriff die Caritas als Sozialdienst der katholischen Kirche mit der Gründung des Sozialpsychiatrischen Dienstes, der in diesem Jahr eine kleines „Jubiläum“ begeht.Über die Entstehungsgeschichte und die heutige Situation sprach unsere Zeitung mit der Dipl.-Psychologin Esther Rittner von der Beratungsstelle.

­