header

Die interkulturelle Woche fand dieses Jahr, unter entsprechenden Corona-Bedingungen, wieder in Präsenz statt. Ausgestellt wurden Kunstwerke der Geflüchteten, Produkte des Modelabels „traditela“ und die Bilderausstellung „Pictures of Moria“
von Alina Heidenreich

Ebern - #offen geht – Kunst kennt keine Barriere. Unter diesem Motto stand die interkulturelle Woche, die vom 30.09.2021 bis zum 02.10.2021 in der Xaver-Mayr-Galerie stattfand.  Jana Balling und Thomas Heidenreich vom Caritasverband Haßberge stellten in Zusammenarbeit mit Siza Zaby, Integrationslotsin für den Landkreis Haßberge, dem Bayerischen Roten Kreuz und dem Asylhelferkreis Ebern ein vielfältiges Programm auf die Beine. Ehrenamtlich unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem von Wolfgang Aull und Fritz Hering.

Landrat Wilhelm Schneider blickte in seiner Begrüßungsrede auf die vergangenen Jahre zurück. Der Landkreis Haßberge hat vielen Flüchtlingen die Gelegenheit zum Ankommen gegeben. Dies war vor allem durch den engen Austausch aller Beteiligten möglich, die die Geflüchteten in allen individuellen Anliegen tatkräftig unterstützen. Sein Dank galt besonders allen Künstlerinnen und Künstlern, die diese Ausstellung durch ihre Kunstwerke, Bilder und Produkte gestaltet haben.

Bürgermeister Jürgen Hennemann betonte, dass Ebern durch die Flüchtlinge zu einer vielfältigeren Stadt geworden ist. Von Anfang an stand die Integration der Menschen im Mittelpunkt. Dies geschah unter anderem durch Projekte wie den Garten der Freundschaft. Brachliegende Kleingärten werden von Flüchtlingsfamilien betrieben und blühen wieder neu auf. Abschließend würdigte er die enge und engagierte Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Beratungs- und Integrationsdiensten sowie mit dem Asylhelferkreis Ebern.

Zu bewundern waren unterschiedliche Produkte des Modelabels „traditela“, das im Jahr 2019 von den Schwestern Katharina und Theresa Rudolph gegründet wurde. Für ihre Taschen, Portemonnaies und Fliegen benutzen sie Stoffe aus Bayern, Valencia und aus Schottland. Gerechter Umgang mit den Menschen ist für die Jungunternehmerinnen das höchste Gut. Deshalb werden die Produkte in ihrer Heimat Franken in Zusammenarbeit mit Geflüchteten hergestellt.

Darüber hinaus zeigte die Ausstellung „Pictures of Moria“ unterschiedliche Kunstwerke. Geflüchtete bekommen die Möglichkeit, ihre Kunst und sich selbst darzustellen.  In den Bildern versuchen sie ihre Fluchterlebnisse und Erfahrungen im Flüchtlingscamp Moria zu verarbeiten, erklärt Irene Ganzhorn, die als freiwillige Helferin selbst in Moria war. Im Fokus stand ein Originalbild, das einen Tag nach dem verheerenden Brand im Camp Moria entstand.

Diese Bilder wurden durch einen persönlichen Erfahrungsbericht von Jella-Charlotte Lamken ergänzt. Sie war Im Jahr 2019 und 2020 für die Nichtregierungsorganisation „Lighthouse Relief“ an der Nordküste Lesbos tätig. Sie blickte vor allem auf die Empfangnahme der überfüllten Boote zurück, darauf wie sie die Menschen in die Camps brachten und oft mit Händen und Füßen mit ihnen kommunizierten, bevor sie nach Moria weiterverteilt wurden. Ergänzt wurde der Vortrag durch die persönlichen Erlebnisse Said Herawis. Er kam ebenfalls mit einem Schlauchboot an der Nordküste Lesbos an und wurde dann nach Moria verteilt. Mittlerweile wohnt er im Landkreis Haßberge.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch Thomas Heidenreich (Gitarre und Gesang), Ralf Hälterlein (Keyboard und Gesang) und Herbert Schmitt (Gitarre und Gesang) sowie durch die beiden afghanischen Musiker Saeid Herawi und Fazl Ahmad Herawi.

Im Obergeschoss der Xaver-Mayr-Galerie waren imposante Kunstwerke zu bewundern. Flüchtlinge aus dem Landkreis Haßberge stellten hier ihre Bilder, Gemälde und Stickereien aus und zeigten der Öffentlichkeit, welches Talent in ihnen steckt. In ihren Bildern verarbeiten die Künstlerinnen häufig ihre Gedanken und Erinnerungen an ihr Heimatland.

Den Abschluss bildete Karl-Heinz Krebs mit seinem Vortrag über Friedrich-Rückert. Der Dichter lernte durch seine Reisen die unterschiedlichen Kulturen kennen und erweiterte seine Fremdsprachenkenntnisse. Er beherrschte 44 Sprachen, unter anderem kurdisch, armenisch und arabisch. Daraus formulierte er die Erkenntnis: „ohne Sprache ist keine Verständigung zwischen den unterschiedlichen Kulturen möglich.“

Filmvorführung „Little Miss Sunshine“ mit Möglichkeit zum offenen Austausch mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst, anlässlich des der Woche der Seelischen Gesundheit

Vom 08. bis 18. Oktober 2021 nimmt die Woche der Seelischen Gesundheit in diesem Jahr Familien in den Blick. Unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn und dem Motto „Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“ werden bundesweit wieder zahlreiche Veranstaltungen sowohl digital als auch live vor Ort stattfinden und über vielfältige Präventions- und Hilfsangebote aufklären.

Seelische Probleme haben nicht nur auf die betroffene Person und deren Leben massive Auswirkungen, sondern auch auf das soziale Umfeld. Familie, Freunde und Bekannte erleben die Person möglicherweise ganz anders als vor der Erkrankung und wissen oft nicht, wie sie damit umgehen können.

Deshalb bietet der Sozialpsychiatrischer Dienst der Caritas Haßberge auch Partnern oder anderen Angehörigen (Kinder, Geschwister, Elternteile) Beratung, Begleitung und Unterstützung an. Dies ist im Einzelsetting oder in gemeinsamen Gesprächen mit der direkt betroffenen Person möglich. Auch eine Gruppe speziell für Angehörige bietet Unterstützung durch den Austausch von „typischen“ Themen und Fragen wie Unsicherheit, Schuldgefühle, das Haushalten mit den eigenen Energiereserven, das Ausbalancieren von Bedürfnissen der erkrankten Person mit den eigenen Bedürfnissen, Hilflosigkeit usw. Die Corona-Pandemie hat bestehende Problematiken verstärkt, neue Probleme wie Isolation, finanzielle Unsicherheiten, Anspannung in Beziehungen oder Familien durch zu viel gemeinsamer Zeit auf engem Raum, Verunsicherung und Ängste über die Zukunft, traten auf.

Um das umfangreiche Beratungs- und Betreuungs-Angebot vorzustellen, veranstaltet der Sozialpsychiatrische Dienst der Caritas im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit, zusammen mit dem Kino in Zeil, eine Vorführung des Filmes „Little Miss Sunshine“. Die Tragikomödie lädt dazu ein, den eigenen Alltag zu verlassen und in den skurrilen Roadtrip der Familie Hoover einzutauchen. Die komplexe Familiendynamik, in der sich ungewöhnliche Charaktere mit witzigen und traurigen Tönen mischen, verspricht nicht nur Spaß sondern auch die Möglichkeit, über die eigenen Beziehungen, die eigene Familie, nachzudenken. Für diese und andere Themen rund um seelische Gesundheit stehen Fachkräfte des Sozialpsychiatrischen Dienstes Haßfurt nach dem Film zu Diskussion und Austausch zur Verfügung. Vor der Filmvorführung steht ein Imbiss bereit, bei dem man sich auf den Film freuen und gerne auch neue Kontakte knüpfen kann.

 

Da die Platzanzahl coronabedingt begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 6.10.2021 unter 09521/926-550 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bitte beachten Sie, dass im Kino die 3-G-Regel (geimpft, getestet, genesen) einzuhalten ist und dementsprechende Nachweise vor Ort vorzuzeigen sind. Der Eintritt kostet 1€.

„#offengeht - Kunst kennt keine Barriere“: unter diesem Motto stehen drei  Veranstaltungstage, mit denen sich der Caritasverband für den Landkreis Hassberge e.V. an der bundesweit jährlich stattfindenden interkulturellen Woche beteiligt. Jana Balling, Flüchtlings- und Integrationsberaterin des Caritasverbandes, hat hierfür in Kooperation mit Siza Zaby, der hauptamtlichen Integrationsberaterin des Landkreises Haßberge und mit Daniela Schwarz vom Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Haßberge, Mitarbeiterin des Projektes „Zusammenhalt fördern, Integration stärken“, ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Weiterer Kooperationspartner ist der Asylhelferkreis Ebern.

„Die interkulturellen Wochen dienen dazu“, so Balling, „die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Einheimischen und Zugewanderten zu optimieren, ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und Vorurteile abzubauen. Gerade die Kunst mit ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten vermag es, Neugierde zu wecken, Barrieren zu überwinden die Offenheit einer Gesellschaft zu fördern“.

Der Landkreis hat hierzu einiges zu bieten: In Eltmann gründete Theresa Rudolph 2019 ihr Startup - Unternehmen „Modelabel traditela“, mit welchem sie „Gedanken von Toleranz und Wertschätzung gegenüber anderen Kulturen durch die traditionellen Stoffe unterstreichen möchte“. Sie präsentiert einige ihrer einzigartigen Produkte, und sie motiviert: „wie offen und neugierig wir anderen Kulturen gegenübertreten, entscheiden wir selbst.“ 

Siza Zaby, fasziniert von dem künstlerische Potential, das sich im Zuge vom Migration in unserem Landkreis anreichert, hat organisiert, dass mehrere zugewanderte Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Hassberge ihre Werke ausstellen und zeigen, wieviel Talent in ihnen steckt.

Und sie griff gerne eine Anregung auf, welche ihr im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Integration durch Bildung“ zugetragen wurde: Lieblingsbücher und Lieblingsgedichte aus aller Welt! Sie lädt alle Besucher, zugewanderten Bürgerinnen und Bürger sowie Einheimische gleichermaßen, herzlich ein, ihr Lieblingsbuch oder Gedicht auszustellen und kurz zu beschreiben, warum er/sie dieses Schriftstück besonders mag. 

Aus Regensburg angereist kommt  am Donnerstag, den 30.09., um 19:00 Uhr Irina Ganzhorn, die ihre Jugendzeit in Hassfurt verbrachte und sich in der Flüchtlingsarbeit bundesweit einen Namen gemacht hat. Sie bringt zwei Ausstellungen mit: Gemälde aus der Kunstreihe „wave of hope for the future“, die auf Lesbos entstanden sind, und Fotos, welche aus einer Filmschule ebendort stammen. „Die Menschen“, so Ganzhorn, „dürfen nicht weiterziehen, die Gemälde und Fotographien schon“.

Lesbos wird auch am Freitag, den 01.10., ab 19:00 Uhr thematisiert, dann hält Jella-Charlotte Lamken aus Berlin einen Vortrag. Als freiwillige Helferin einer Nichtregierungsorganisation war sie 2019 und 2020 an der Nordküste von Lesbos tätig und berichtet von ihren Eindrücken und Erlebnissen. Daneben wird es Hintergrundinformationen und Raum für Fragen und eine gemeinsame Diskussion geben. Sie schreibt: "Ich möchte dazu beitragen, dass die geflüchteten Menschen und ihre Situation dort nicht in Vergessenheit geraten". 

Landrat Wilhelm Schneider eröffnet die Veranstaltungsreihe gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Caritasverbandes, Anke Schäflein, am Donnerstag den 30.09.2021 um 19:00 Uhr. Am Freitag, den 01.10., wird Hausherr und Bürgermeister Hennemann zugegen sein, am 02.10. kann man tagsüber die Ausstellung in aller Ruhe nochmals anschauen. Und Mitorganisatorin Daniela Schwarz wird Sorge dafür tragen, dass wesentliche Ergebnisse der Veranstaltung auf der Website des Mehrgenerationenhauses zu sehen sein werden: www.mehrgenerationenhaus-hassfurt.de

Im Caritas Seniorenheim Sankt Bruno feierten die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen bei strahlenden Sonnenschein im blauweiß dekoriertem Innenhof gemeinsam ein Oktoberfest. Traditionell beginnend mit dem Bieranstich setzte anschließend die Blaskapelle „Warümnett“ ein und brachten die Senior*innen zum Schunkeln, Tanzen und Mitsingen.

Natürlich durften dabei „Weißwürscht“, „Breezen“ und „Grupften“, samt Fassbier nicht fehlen. Die Bewohnerinnen und Bewohner schwärmten noch Tage danach von dem gelungenen Fest, dem lauen Sommerabend und der schönen Blasmusik.

Am 14.Oktober 2021 startet erneut das Gruppenangebot „Impulse für die Zeit nach Trennung oder Scheidung“. Es soll Eltern helfen, die sich in einer Trennung befinden oder diese schon hinter sich haben. Angeboten wird der Kurs von der Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Kooperation mit der Caritas-Beratungsstelle für Familien -Kinder, Jugendliche und Eltern.

Die 6 Abende finden immer donnerstags am 14./21.10. sowie 18./25.11. und 02.12., jeweils von 18 bis 20 Uhr, in der Fuchsgasse 7 in Haßfurt statt.

In den ersten vier Terminen (gestaltet von den beiden Diplom-Pädagoginnen Christiane Wagner-Schmid und Religionspädagogin Sylvia Amthor) sollen gemeinsam Wege gefunden werden, mit dem Abschiedsschmerz der alten Beziehung leben zu lernen und mögliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Die letzten beiden Abende (geleitet von Psychologin Adina Krause und Pädagogin Lisa Sünkel) sollen die neue familiäre Situation im Erleben der Kinder und die Elternkommunikation in den Mittelpunkt stellen; denn “Eltern bleiben Eltern“! Neben begleitenden Gesprächen und unterstützenden Impulsen helfen verschiedene Wahrnehmungsübungen zur Stabilisation, Entspannung und Entdeckung eigener Stärken.

Weitere Information:
Beratungsstelle für Ehe-, Familien- u. Lebensfragen
Haus Sankt Bruno, Promenade 37, 97437 Haßfurt
Tel. 09521/64600; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder:

Caritas-Beratungsstelle für Familien -Kinder, Jugendliche und Eltern-
Obere Vorstadt 19, 97437 Haßfurt,
Tel.: 09521/691-0; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.caritas-hassberge.de

Kurs für Eltern von Kindern im Alter von 3-11 Jahren ab 9.10 in Haßfurt, Anmeldung ab sofort möglich

Die Caritas-Beratungsstelle für Familien –Kinder, Jugendliche und Eltern– bietet ab 09.10.2020 wieder den inzwischen bewährten Elternkurs „Kess-erziehen“ an; diesmal im Caritas-Gebäude in der Brüder-Becker-Str. 42 in Haßfurt. Kess steht für: kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert.

Die Präsenzveranstaltung mit Schutz- und Hygienemaßnahmen findet an drei Samstagen von 10-15 Uhr statt: 9.10, 30.10 und 20.11. Der von Ute Rapsch, Lebensberaterin und zertifizierte Kess-Trainerin, geleitete Kurs wird finanziell gefördert durch den Familienbund der Katholiken der Diözese Würzburg, deshalb beträgt die Teilnahmegebühr nur 40€ für Einzelpersonen und 50€ für Paare; ein Elternhandbuch ist darin enthalten.

Die Kursinhalte richtet sich an Eltern mit Kindern von drei bis elf Jahren und bieten vielfältige und hilfreiche Impulse und Ideen. Der Elternkurs setzt an konkreten Erziehungssituationen der teilnehmenden Mütter und Väter an, beantwortet Fragen, stärkt die Erziehungskompetenz von Eltern und unterstützt sie, ein für alle in der Familie gutes Klima zu schaffen. Übungen und Erfahrungsaustausch während der drei Termine ermöglichen den Eltern, ihren Erziehungsstil weiter zu entwickeln und ihre Fertigkeiten so zu vertiefen, dass sie im gegenseitigen Respekt Selbstachtung, Selbstvertrauen, partnerschaftliches und verantwortungsvolles Verhalten des Kindes unterstützen und fördern können.

Weitere Informationen sind beim Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. erhältlich, hier werden ab sofort Anmeldungen entgegengenommen: Tel. 09521 691-0.

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. bietet ab Oktober einen Kurs zum Thema „Ressourcen stärken“ an.

Fühlen Sie sich ausgelaugt und kraftlos? Was  fördert die eigene Widerstandskraft (Resilienz) gegen Stress im Alltag? Ein Einfaches „bleib mal ruhig“ sicher nicht. Was aber hilft: Seine persönlichen Ressourcen zu kennen und zu wissen, wie man sie in stressigen Situationen gekonnt einsetzt.

Und genau hier setzt das neue Kursangebot der Caritas-Beratungsstelle an: Es geht um konkrete Situationen der Gruppenmitglieder und um das Erfassen und Ausschöpfen ihrer individuellen Kraftquellen. Jeder hat hier ein Repertoire an Ressourcen, die einem mehr oder weniger bewusst sind. Wie man diese Ressourcen erkennen, verstärken und bewusst nutzen kann, wird während des Kurses in 10 Terminen erarbeitet. „Der persönliche Austausch innerhalb der Gruppe ist ein wichtiger Bestandteil des Kurses. Durch praktisches Üben vertiefen und festigen wir Gelerntes und Sie erweitern Ihr Repertoire an Methoden, die Sie im Alltag anwenden können“, erklärt Psychologin Sonngard Krause vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Caritas. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Fernanda Hübner veranstaltet sie den neuen, kostenfreien Kurs, der ab 5.10.2021 im Haus Sankt Bruno in Haßfurt stattfindet.

Interessenten werden gebeten, sich telefonisch bis zum 01.10.21 anzumelden: Tel. 09521 926-550 (Montag – Freitag von 08.00 – 12.30 Uhr)

Name/Bezeichnung  
Flyer_Ressourcen_2021.pdf
1.57 MB

Am 18. November 2021 findet von 9:00-17:00 Uhr in der Stadthalle Haßfurt der 1. Fachtag „JUGEND SUCHT HILFE“ des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. statt.

Rund um die Themen „Wie tickt die Jugend?“,  „Gefährdungspotentiale erkennen“ oder „Jugendsuchtberatungen: Hilfsangebote in Bayern“ gibt es zahlreiche Impulse und Workshops für die Arbeit mit Jugendlichen.

 

Geplante Workshops:

  • Elterntraining – Hilfe mein Kind pubertiert - Dorothea Walter, Sozialarbeiterin (M.A.), Jugendsuchtberatung, Caritasverband Haßberge,
  • FreD- Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten - Alexandra Göbel, Dipl. Sozialpädagogin (FH) Gesundheitsamt Schweinfurt,Gesundheitsförderung & Suchtprävention, FreD-Koordinationsstelle, Flashback-Koordinationsstelle
  • Digitale Medien(räume) und ihre Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendliche - Christian Brauner, Dipl. Sozialpädagoge (FH),  Beratungsstelle für Familien - Kinder, Jugendliche und Eltern, Caritasverband Haßberge
  • Skoll – Selbstkontrolltraining - Andreas Waldenmeier, Dipl. Sozialpädagoge (FH), Bereichsleiter Ambulante Sozialpsychiatrie mit Suchtberatung , Caritasverband Haßberge
  • HALT – Hart am Limit trinken - Helmut Backhaus, Dipl. Sozialpädagoge (FH), Fachkraft für Sucht-prävention, Stadtjugendamt Schweinfurt
  • Mediale Methoden/Prävention - Theresa Fleischmann, Kommunale Jugendpflegerin, Präventionsstelle Landratsamt Haßberge
  • Vorgehensweise bei Jugendlichen mit  Suchterkrankung aus Sicht der Erziehungshilfe - Heike Kunzelmann, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Thorsten Ulrich, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Allgemeiner Sozialer Dienst, Landratsamt Haßberge

 

Veranstaltungsinformationen im Überblick:

 Fachtag „JUGEND SUCHT HILFE“am 18. November 2021, 9:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Stadthalle Haßfurt (Hauptstraße 3, 97437 Haßfurt)
Teilnahmegebühr: 35 €, inkl. Verpflegung und Tagungsmappe
Kontakt bei Fragen und für die Anmeldung: Dorothea Walter, Sozialarbeiterin (M.A.)
Jugendsuchtberatung, FreD-Koordinationsstelle, Tel.: 09521 926-550, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für die Anmeldung benötigen wir folgende Informationen:

  • Name und Adresse
  • Institution
  • E-Mail-Adresse und Telefonnummer
  • Auswahl zwei Workshopthemen

Wer im Straßenverkehr unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen Betäubungsmitteln auffällt, läuft Gefahr, seine Fahrerlaubnis zu „verlieren“. Das heißt, die Führerscheinstelle prüft als zuständige Behörde den Sachverhalt und entscheidet, ob die Fahrerlaubnis entzogen werden muss. Zur Neuerteilung ist in der Regel eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. Für all die Fragen „rund um den Führerschein“ sowie eine umfassende Vorbereitung auf die MPU ist eine kompetente und seriöse Beratung sehr hilfreich.

Deshalb bietet die Psychosoziale Beratungsstelle - Suchtberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. wieder einen MPU-Vorbereitungskurs an, der von erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern der Suchtberatung durchgeführt wird.

Der Kurs beginnt am 30.09.2021, beinhaltet 9 Module und findet wöchentlich im Haus Sankt Bruno, Promenade 37 in Haßfurt, immer donnerstags von 17.00 – 19.00 Uhr statt.

Eine Anmeldung sowie ein persönliches Gespräch im Vorfeld nach Terminvereinbarung sind erforderlich. Der Kurs ist kostenpflichtig, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Interessenten werden gebeten, sich telefonisch oder per Email anzumelden:
Tel. 09521 926-550 (Montag – Freitag von 08.00 – 12.30 Uhr)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Überwältigende Hilfsbereitschaft von Spenderinnen und Spendern – Schneller und ortsnaher Einsatz der Gelder - Viele Angebote von Bargeldauszahlungen bis hin zu Beratungsangeboten möglich

FREIBURG, 19. JULI 2021.Dank der großen Solidarität und Hilfsbereitschaft ihrer Spenderinnen und Spender wird Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, 1,5 Millionen Euro Soforthilfe für die Betroffenen der Flutkatastrophe bereitstellen. Das Geld wird gemäß dem dringendsten Bedarf über die Caritas vor Ort verteilt werden. Das können sowohl Soforthilfen in Form von Bargeldauszahlungen sein als auch psychologische Beratungsangebote oder Hilfe bei Unterstützungsanträgen. Über die Verwendung wird vor Ort entschieden. Caritas-Präsident Peter Neher: „Wir sind überwältigt davon, wie groß bundesweit die Hilfsbereitschaft der Menschen ist. Das macht allen, die wir daran mitarbeiten, das Leid zu lindern, große Hoffnung. Das Geld wird jetzt schnell ortsnah zu den Betroffenen kommen. Dort wo es am dringendsten gebraucht wird. Bei aller Not und allem Leid ist diese Solidarität für die betroffenen Menschen überwältigend. Das reicht von vielen wichtigen Einzelspenden bis hin zu Sammelaktionen des ZDF, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und Aufrufen von Michael Patrick Kelly und dem SC Freiburg.“

In den Gemeinden und Regionen mit Caritasverbänden werden derzeit Fluthilfekoordinatoren benannt, die für die weitere Abwicklung der Hilfe Ansprechpartner für die Menschen vor Ort sind. Um die Hilfe möglichst effektiv und effizient umzusetzen wird auch auf die Erfahrung aus den in Ostdeutschland und Bayern in den Jahren 2002 und 2013 an Elbe und Donau betroffenen Gebieten zurückgegriffen. So hat es bereits ganz konkret Hilfsangebote aus Sachsen und Sachsen-Anhalt für die betroffenen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gegeben. Unter anderem wurden Trocknungsgeräte bereitgestellt, die dort 2002 und 2013 zum Einsatz gekommen waren. Dieser Erfahrungsaustausch soll in den kommenden Wochen und Monaten über die Fluthilfekoordinatoren der Caritas weiter intensiviert werden.

Aus den bereitgestellten Soforthilfen können unter anderem Evakuierungen, Unterbringung und Versorgung von Flutbetroffenen, aber auch einmalige pauschale Geldzuwendungen in geringer Höhe unmittelbar ausgezahlt werden. Auch der Kauf oder die leihweise Bereitstellung von Trocknern, Pumpen, Hochdruckreinigern und anderen technischen Hilfen zur Beseitigung von Flutschäden an Gebäuden und Einrichtungen, auch Stromkostenzuschüsse, Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie der Verleih von Werkzeugen ist möglich.

Caritas international ruft zu Spenden auf:

Stichwort „Fluthilfe Deutschland CY00897

Caritas international, Freiburg
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL

oder online unter:
http://www.caritas-international.de/spenden

Im Juli fand ein Konzert im Hofheimer Altenservicezentrum St. Martin statt. Sibylle Mantau und Gitti Rüsing begeisterten die Bewohner mit ihrem „Wunschkonzert“, einem bunten Liederstrauß aus Oldies, Schlagern, Rock- und Popmusik. Ermöglicht wurde der Auftritt der beiden Sängerinnen durch den Rotary Club Obermain. Da neben den Künstlern auch Senior*innen besonders hart von den Corona-Beschränkungen betroffen waren, treten die Künster*innen des Fränkischen Thatersommers in einer Konzertreihe quer durch Seniorenwohnheime der Region auf.

Zu Liedern wie „Schuld war nur der Bossa Nova.“ und „Que Sera, Sera“ wurde in St. Martin geschunkelt, gesungen und getanzt. Die Stimmung war ausgelassen und die Bewohner*innen genossen den Nachmittag in vollen Zügen. Da machte es auch nichts, dass das Wetter nicht mitspielte und die für draußen geplante Veranstaltung kurzerhand ins Foyer verlegt werden musste.

Adina Krause ist die neue Leiterin der Caritas-Beratungsstelle für Familien – Kinder, Jugendliche und Eltern.

Es ist eine turbulente Zeit, in der sich Adina Krause in ihr neues Aufgabengebiet bei der Caritas-Beratungsstelle für Familien einarbeitet. Das Tagesgeschäft in einer Erziehungsberatungsstelle kennt die Psychologin gut. Denn vor der Elternzeit war sie in einer solchen bei der Caritas in Neumarkt tätig. An der Universität Bamberg studierte die 32-jährige gebürtige Hamburgerin Grundschullehramt und Psychologie und arbeitete dort, sowie an der Universität Erlangen auch, als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Lehre und in Forschungsprojekten. Den ursprünglichen Berufswunsch, als Schulpsychologin zu arbeiten, verwarf sie während eines Praktikums in einer Erziehungsberatungsstelle: „Mein Herz liegt bei der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, bei der aktiven Unterstützung von Familien. Die Schule ist da eben nur ein Teilbereich eines Gefüges, in dem Kinder und Jugendliche aufwachsen. Mir ist es wichtig, ressourcenorientierte Lösungsansätze für alle im Gesamtkontext der Lebenswelten von Kinder und Jugendlichen zu finden. Als Hilfsinstanz von außen nehmen wir als Beratungsstelle, neben der Arbeit mit den Familien, auch oftmals eine vermittelnde Rolle ein. Außerdem gefällt mir das vielfältige Arbeitsspektrum, das die Arbeit im Einzel- und Familiensetting umfasst sowie das Halten von Elternworkshops und Vernetzungsarbeit mit andere Hilfseinrichtungen.“

Die Arbeit mit den Familien hat sich mit der Corona-Pandemie verändert. Beratungsgespräche werden inzwischen – und das auch nach den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen -  via Telefon, Video-Anruf oder als Spaziergang durchgeführt. Denn: was als coronabedingte Alternative eingeführt wurde, erfreut sich inzwischen reger Beliebtheit.

Da kann sich beispielsweise die Mutter eines Säuglings während dessen Mittagsschlaf via Video-Anruf besprechen, ohne organisatorischen Zusatzaufwand betreiben zu müssen. Oder Kinder und Jugendliche können sich leichter mitteilen und kommen regelrecht ins Plaudern, bei einem „Walk & Talk“. Beratungsarbeit im Gehen ist erwiesenermaßen effektiv. Die Bewegung regt beide Gehirnhälften und somit die Bildung neuer Gedanken an. Die Kreativität wird gefördert. Die Geschwindigkeit der Schritte steuert auch das Denken und erlaubt länger ungestört bei speziellen Themen zu verweilen. Das wissen die Beraterinnen und Berater und das spüren die Klient*innen.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Klient*innen und die sehr guten Erfahrungen im Beratungsteam bestärken die neue Stellenleiterin darin, alternative Beratungsangebote dauerhaft ins Portfolio aufzunehmen. „Natürlich gibt es inzwischen auch wieder vermehrt Face-to-Face“-Termine und auch die Angebote an Gruppenveranstaltungen werden wieder zunehmen. Dennoch geht es um die Frage, wie können wir die Menschen in diesen Zeiten gut und unkompliziert unterstützen. Welche Angebote brauchen die Klient*innen? Wichtig ist, dass wir den Kontakt zu den Menschen halten, gerade in dieser kontaktarmen Zeit“, erklärt Adina Krause.

Und diese Angebote sind auch nach wie vor nötig und werden immer wichtiger. Denn die gesellschaftlichen Auswirkungen und Langzeitfolgen der Corona-Pandemie mit seinen teils monatelangen Lock-Down-Phasen kommen nach Einschätzung der Expertin erst noch. „Es kommt viel Arbeit auf uns zu. Dort, wo es beispielsweise im Paarbereich schon gekriselt hat, hat Corona auf die Probleme wie ein Brennglas gewirkt. Aber auch Anmeldungen aufgrund von Trennungsängsten und -sorgen nehmen bereits zu. Ängstliche Kinder und unsichere Eltern erleben wir zudem auch vermehrt, was schulische Themen angeht. Allen voran die Sorge darum, den Anschluss in der Schule verpasst zu haben“, berichtet Krause und betont dabei: „Aber bei allen Sorgen, Nöten und Problemen, die die Coronazeit mit sich brachte und noch bringen wird, ist es auch wichtig zu sehen, was wir alles geleistet haben. Als Gesellschaft. Und jeder Einzelne von uns. Wie anpassungsfähig wir alle waren. Darauf sollten wir stolz sein.“

Die Arbeit der ohnehin gut frequentierten Beratungsstelle wird also auch in Zukunft nicht weniger werden. Auch deshalb freut sich Adina Krause über die Rückkehr von Lisa Sünkel als Beraterin, die schon während der Praktikumsphasen ihres Studiums in der Erziehungsberatung im Echterhaus tätig war: „Ich lege großen Wert auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinem Team und allen Kooperationspartnern, denn nur so ist es möglich Eltern, Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen und zu fördern.“

Weitere Informationen zur Beratungsstelle für Familien – Kinder, Jugendliche und Eltern:

Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V.
Obere Vorstadt 19, 97437 Haßfurt
Tel. 09521 691-0

­