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Wer im Straßenverkehr unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen Betäubungsmitteln auffällt, läuft Gefahr, seine Fahrerlaubnis zu „verlieren“. Das heißt, die Führerscheinstelle prüft als zuständige Behörde den Sachverhalt und entscheidet, ob die Fahrerlaubnis entzogen werden muss. Zur Neuerteilung ist in der Regel eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. Für all die Fragen „rund um den Führerschein“ sowie eine umfassende Vorbereitung auf die MPU ist eine kompetente und seriöse Beratung sehr hilfreich. Deshalb bietet die Psychosoziale Beratungsstelle - Suchtberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. wieder einen MPU-Vorbereitungskurs an, der von erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern der Suchtberatung durchgeführt wird.

Der Kurs beginnt am 17.09.2020, beinhaltet 9 Module und findet wöchentlich im Haus Sankt Bruno, Promenade 37 in Haßfurt, immer donnerstags von 17.00 – 19.00 Uhr statt.

Eine Anmeldung sowie ein persönliches Gespräch im Vorfeld nach Terminvereinbarung sind erforderlich.

Der Kurs ist kostenpflichtig, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Interessenten werden gebeten, sich telefonisch oder per Email anzumelden:

Tel. 09521 926-550 (Montag – Freitag von 08.00 – 12.30 Uhr)

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gruppenfotos. Interviews. Feierlichkeiten. All das war geplant, anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Caritas-Sozialstation. Durch den  Corona-Lockdown wurde draus zwar nichts, der Grund zur Freude bleibt aber bestehen. Am 1.4.1980 begannen in der neu gegründeten Caritas-Sozialstation Rita Wagner in Haßfurt mit Außenstelle in Ebern der Leiter, zwei Ordensschwestern, zwei Vollzeit beschäftigte Schwestern, fünf Teilzeitkräfte und eine Praktikantin ihren Dienst. Heute kümmern sich insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte um alte, kranke und demente Menschen, damit diese so lange wie möglich in ihrer häuslichen, vertrauten Umgebung leben können.

Ein Segen in Zeiten der Ausgangsbeschränkung

Gerade im Jahr der Corona-Pandemie, in der ein Besuch von Angehörigen und Freunden zeitweise per Gesetz ausbleiben musste, war und ist der ambulante Dienst hoch geschätzt. Denn die Mitarbeiterinnen der Sozialstation kommen trotz Corona-Krise auch weiterhin ins Haus, um Pflegebedürftige und alte Menschen in ihren eigenen Räumen zu versorgen. Größte Herausforderung ist dabei der Balanceakt der täglichen Arbeit zwischen Eigenschutz und Nähe zum Patienten. Trotz anfänglichen Beifalls und warmer Worte gegenüber dem systemrelevanten Berufsstand, gibt es weiterhin noch zu wenige Fachkräfte, um den stetig steigenden Bedarf der Pflege zu decken. „Umso mehr freut es mich, dass wieder zwei langjährige Mitarbeiterinnen den Schritt zur Ausbildung wagten. Heute kann ich zur bestandenen Altenpflege-Prüfung gratulieren“ freut sich Sabine Paeth, Leiterin der Caritas-Sozialstation Rita Wagner.

Schon lange dabei und dennoch frisch „ausgelernt“

Sonja Schneidawind und Michaela Reuter sind bereits lange Jahre im Dienst der Sozialstation. Vor drei Jahren haben sie sich entschlossen, die Ausbildung zur Altenpflegerin anzufangen. „Natürlich war das zu Beginn ein wenig komisch, nochmal die Schulbank zu drücken, noch dazu, mit vielen jungen Mitschülerinnen und Mitschülern. Aber es war zu keiner Zeit ein wirkliches Problem und ich bin froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe“, erklärt Sonja Schneiderwind, Mutter von drei Kindern und nun eben auch examinierte Altenpflegefachkraft.

Michaela Reuter ergänzt: „Das ist genau der Beruf, den ich gerne machen möchte aber zu einem früheren Zeitpunkt hat die Ausbildung für mich nicht reingepasst. Jetzt konnte ich meine Berufs- und Lebenserfahrung einbringen, was es mir an vielen Stellen einfacher gemacht hat.“ Auch sie ist Mutter von drei Kindern und arbeitete schon lange Jahre in Teilzeit, bevor sie sich letztendlich für die späte Ausbildung entschied.

 

Am 01.Oktober 2020 startet erneut das Gruppenangebot „Impulse für die Zeit nach Trennung oder Scheidung“. Es soll Eltern helfen, die sich in einer Trennung befinden oder diese schon hinter sich haben. Angeboten wird der Kurs von der Caritas-Beratungsstelle für Familien -Kinder, Jugendliche und Eltern- in Kooperation mit der Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen.

Die 6 Abende finden immer donnerstags am 01./08./22./29.10. sowie 12. und 19.11. statt, jeweils von 18 bis 20 Uhr, im Echterhaus, Obere Vorstadt 19.

In den ersten vier Terminen sollen gemeinsam Wege gefunden werden, mit dem Abschiedsschmerz der alten Beziehung leben zu lernen und mögliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Die letzten zwei Abende sollen die neue familiäre Situation im Erleben der Kinder und die Elternkommunikation in den Mittelpunkt stellen; denn “Eltern bleiben Eltern“! Neben begleitenden Gesprächen und unterstützenden Impulsen sollen Wahrnehmungsübungen helfen, zur Stabilisation, Entspannung und Entdeckung eigener Stärken beizutragen.

 

Weitere Information:

Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen
Haus Sankt Bruno, Promenade 37, 97437 Haßfurt
Tel. 09521/64600; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oder:

Caritas-Beratungsstelle für Familien -Kinder, Jugendliche und Eltern-
Obere Vorstadt 19, 97437 Haßfurt,
Tel.: 09521/6910; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der für den 6. Februar 2021 geplante 48. Wohltätigkeitsball des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. fällt aufgrund der Corona-Pandemie aus.

Die Absage des Caritas Rosenballs kommt früh, ist aber aus Sicht des Veranstalters absolut erforderlich: „Unser aller Gesundheitsschutz hat zu jeder Zeit Vorrang. Zum heutigen Stand ist nicht davon auszugehen, dass bis Februar 2021 ein Impfstoff verfügbar ist, der dann auch noch allen Menschen zugänglich wäre, von diesen genutzt würde und das Infektionsgeschehen nachhaltig gestoppt wäre. Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass auch dann noch Hygieneauflagen und Abstandsregeln Gültigkeit haben. Diese könnten bei einem Gesellschaftsball mit 600 Teilnehmern nicht eingehalten werden“, erläutert Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V.

Der Vorsitzende des Caritasverbandes, Johannes Simon ergänzt: „Wir wissen, dass es sich beim Caritasball um eine traditionsreiche Veranstaltung handelt, die große Wertschätzung genießt – besonders für diejenigen, die uns schon lange die Treue halten. Deshalb fiel uns die Absage nicht leicht. Letzten Endes wurde diese Entscheidung vom Vorstand aber einstimmig, wenn auch nicht leichtfertig getroffen. Denn zum Stand heute gibt es keine Planungssicherheit und wir müssen natürlich besonders Rücksicht auf die zum Teil zur Risikogruppe gehörenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen.“

Einen weiteren guten Grund für die frühzeitige Absage sieht Schäflein zudem in der Gemeinnützigkeit des Caritasverbandes: „Für die Vorbereitung des Balls, die jetzt anlaufen müssten, entstünden Kosten, die am Ende eben sehr wahrscheinlich nicht durch Einnahmen gedeckt werden könnten.“

Simon appelliert: „Wir bitten alle Tänzerinnen und Tänzer um Verständnis für diese Entscheidung. Außerdem bitten wir alle, im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen weiterhin konzentriert am Ball zu bleiben. Wir sind bisher relativ gut durch die Pandemie gekommen. Diese Erfolgsgeschichte auch in die Fortsetzung zu bringen, liegt in unserer Hand – in der Hand jedes und jeder Einzelnen von uns.“

Seit April ist Wolfgang Winter der neue Küchenleiter im Caritas Seniorenheim Sankt Bruno. Nach seiner Ausbildung in Bad Kissingen sammelte der gebürtige Haßfurter viel Berufserfahrung als Koch und später Küchenchef. „Als Koch ist es wichtig, möglichst viele Küchen mit abwechslungsreichen Anforderungen kennenzulernen. So hatte ich unterschiedliche Arbeitseinsätze - vom Familienhotel, über ein Sporthotel, dem Steigenberger in Frankfurt und zuletzt in der Küche eines Priesterseminars. Mein Wunsch war es aber immer, wieder in meine Heimat zurückzukommen“, so Wolfgang Winter, der seit 2 Jahren mit Frau und Kind in Knetzgau lebt.

Im neu sanierten Haus Sankt Bruno sorgt Winter mit einem 6-köpfigen Team in einer modernen Großküche für rund 80 Essen täglich. Nach einer ersten Bestandsaufnahme an seiner neuen Wirkungsstätte stand für ihn fest: wo es machbar ist, soll das Sortiment auf regionale Lieferanten umgestellt werden. „Nachhaltigkeit und Regionalität sind für mich wichtige Faktoren beim Einkauf der Produkte. Dass das Essen täglich frisch, gesund und abwechslungsreich zubereitet wird, steht außer Frage. Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, Essen ist für alle – aber eben gerade auch für ältere Menschen eine besondere Emotionalität. Essen ist Erinnerung. Deshalb möchte ich möglichst viele regionale Besonderheiten im Speiseplan berücksichtigen“, erklärt der Küchenmeister und ausgebildete Diätkoch.

So kam es auch zur Umstellung des Marmeladen-Sortiments auf die Produkte des Haßfurter Traditionsunternehmens Maintal. „Die Maintal-Marmelade gehören zu unserer Heimat einfach dazu. Und vielleicht sorgt zum Beispiel so ein Brot mit Hiffenmark durch positive Erinnerungen schon zum Frühstück für ein gutes Gefühl“, so Winter weiter.

 

 

Haßfurt. Auszubildende Djanabati Atarigbe hat ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft im Caritas Seniorenheim Sankt Bruno erfolgreich absolviert. Die Einrichtungsleiterin Heike Ehlert und ihre Stellvertreterin Olga Mikulski drückten ihre Anerkennung über den Ausbildungserfolg symbolisch mit einem Blumenstrauß aus und wünschten alles Gute für die Zukunft: „Wir freuen uns sehr, dass Frau Atarigbe unser Pflegeteam im Seniorenheim Sankt Bruno ab September als Pflegefachkraft verstärkt. Wir hoffen, dass sich künftig noch weitere Bewerber für die Ausbildung bei uns melden!“

Zum Ausbildungsstart am 1.9.2020 sind beim Caritasverband Haßberge noch Ausbildungsplätze zum/r Pflegefachmann/frau an den Standorten Haßfurt, Hofheim und Ebern verfügbar. Fragen zur Ausbildung oder rund um die Pflege beantwortet Fr. Schmidt gerne persönlich unter 09521 691-17; auch im Internet finden sich Infos unter www.jobs.caritas-hassberge.de 

Sie wurde 2010 als Sozialpass für den Landkreis Haßberge initiiert und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern mit geringem Einkommen die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben: die Haßberg Card. 10 Jahre nach der Einführung des Sozialpasses für den Landkreis Haßberge nutzen diesen über 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die „Haßberg-Card“ ist eine freiwillige und zusätzliche Leistung für Einwohnerinnen und Einwohner mit geringem Einkommen und Hauptwohnsitz im Landkreis Haßberge. Sie bringt den berechtigten Personen Rabatte und Vorteile in vielen Bereichen, um am öffentlichen und kulturellen Leben teilhaben zu können. Träger dieses Projektes, das vom Landkreis finanziell gefördert wird, sind der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. und das Diakonische Werk Haßberge e.V.

Die Karte dient zum einen als Berechtigungsnachweis für die Sozialläden der Tafel in Haßfurt und Eltmann und bietet darüber hinaus viele weitere Vergünstigungen, wie z.B. in Freibädern, in der Eissporthalle in Haßfurt, bei Angeboten der Kommunen, der Kirchenmusik in den Haßbergen, beim Historischen Verein, bei Volkshochschulen und Volksbildungswerken oder beim Kulturamt Haßfurt.

Ganz aktuell profitieren die Inhaber der Haßberg Card von einem groß angelegten Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Haßberge und des Caritasverbands für den Landkreis Haßberge e.V., die einen-Hilfsfond, den Corona Solifonds Haßberge, eingerichtet haben. Über Spendenaufrufe werden Gelder auf ein zentrales Solidaritäts-Konto eingezahlt. Von diesem Geld werden Wertgutscheine für Lebensmittel ausgestellt und an Sozialpass-Inhaber verteilt werden.

„Durch die eingegangenen Spenden für den Corona Solifonds Haßberge können wir einmal mehr die Inhaber der „Haßberg-Card“ unterstützen, um auch jetzt, in der Corona-Krise, einkommensschwachen Familien und Einzelpersonen Teilhabe zu ermöglichen bzw. erleichtern. An dieser Stelle möchten wir hilfsbedürftige Personen ermutigen, die Haßberg Card zu beantragen und die vielen Vorteile zu nutzen“, erklärt Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge. „Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die diese zusätzliche Hilfe möglich machen. Helfen Sie uns bitte auch weiterhin, zu helfen“.

Anlässlich seines 15-jährigen Bestehen spendete das Ingenieurbüro Markus Hahn in Untertheres einen Betrag von 1500 Euro an den Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V.

Den Scheck übergab Inhaber Markus Hahn im Beisein des Landtagsabgeordneten Steffen Vogel, der ebenfalls zum Firmenjubiläum gratulierte, an die Geschäftsführerin Anke Schäflein.

Wir gratulieren ebenfalls zum Jubiläum und bedanken uns recht herzlich für die großzügige Spende!

Der bewährte Elternkurs „Kess-erziehen“, der im September an fünf Abenden jeweils von 19:30 bis 22 Uhr im Caritashaus Julius Echter angeboten wird, ist ausgebucht. Weitere Termine sind in Planung.

Der Kurs richtet sich an Eltern mit Kindern von drei bis zwölf Jahren und geht auf Fragen ein wie „Geht das: Kinder erziehen mit weniger Schimpfen, Schreien und Ausrasten? Ohne sich in eine endlose Kette von Konflikten zu verhaken? Gelassen und mit ruhigen Nerven?“ Der Elternkurs „Kess-erziehen“ bietet vielfältige und hilfreiche Impulse und Ideen. Er setzt an konkreten Erziehungssituationen der teilnehmenden Mütter und Väter an, stärkt die Erziehungskompetenz von Eltern und unterstützt sie, ein für alle in der Familie gedeihliches Klima zu schaffen. „Kess-erziehen“ heißt: Kinder verstehen; ermutigen; Grenzen setzen; Kinder zur Mitwirkung gewinnen! Impulse, Übungen und Erfahrungsaustausch während der fünf Kursabende ermöglichen den Eltern, ihren Erziehungsstil weiterzuentwickeln und ihre Fertigkeiten so zu vertiefen, dass sie im gegenseitigen Respekt Selbstachtung, Selbstvertrauen, partnerschaftliches und verantwortungsvolles Verhalten des Kindes unterstützen und fördern können.

Eine Geburtstagsfeier wäre in Corona-Zeiten problematisch gewesen. Deshalb hat Doris Zeltner, die Eigentümerin der Einhorn-Apotheke in Haßfurt, anlässlich eines runden Geburtstages einen Geldbetrag an die Pflegedank-Stiftung gespendet.

Im Rahmen der Aktion „Danke den Pflegekräften“ freute sich Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge e.V. über 12 Pflegedank-Gutscheinen à 44 Euro, die sie an Mitarbeitende in den Caritas-Altenheimen in Haßfurt und Hofheim weitergeben kann: „Da öffentliche Anerkennung für die aufgrund der Corona-Problematik außergewöhnlichen Belastungen der Pflegekräfte schnell wieder nachgelassen hat, sind die Mitarbeiter gerade in der jetzigen Zeit für so eine Geste besonders dankbar!“

Immer wieder möchten Spenderinnen und Spender möglichst unerkannt bleiben, aber nicht darauf verzichten, Gutes zu tun. So geschehen im Hofheimer Altenservicezentrum St. Martin. Dort ging eine Spende in Höhe von 3.000€ ein. „Auch wenn der Geldgeber unerkannt bleiben möchte, wollen wir es nicht versäumen, unseren herzlichen Dank auszusprechen. Das Geld trägt dazu bei, dass wir einen transportablen Beamer namens „Qwiek.up“ anschaffen konnten. Dieses Gerät zielt darauf ab, aus jedem Zimmer ein Erlebnis- oder Entspannungsraum zu schaffen. Persönliche Bilder, Landschaften oder Muster werden - je nach Bedarf und Verfassung des Bewohners - an Wand oder Decke projiziert. Und auch Musik und Videos können damit abgespielt werden. Wir sind sehr froh, dass wir gerade jetzt - während der Corona Einschränkung - auf ein "Qwiek.up" zurückgreifen konnten. Es unterstützt insbesondere die Erinnerungstherapie bei unseren dementen Bewohnern und sorgt in dieser beängstigenden Zeit für Wohlbefinden“ erklärt Melanie Schröder, Einrichtungsleiterin im Altenservicezentrum St. Martin.

Laut Hersteller wurde das Gerät speziell für den Einsatz in der „Erlebnisorientierten Pflege“ konzipiert und schafft ein audiovisuelles Erlebnis für Betreute, das sie in ihrer eigenen Welt erreicht. Mit unterschiedlichen Modulen können ganz verschiedene Programme abgespielt werden. Ein Video von einem Waldspaziergang beispielsweise gibt den Bewohner auf dem Heimtrainer das Gefühl, eine Radtour in der Natur zu machen.

In Hofheim arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Hausgemeinschaften St. Anna schon eine Weile mit dem vielfältig anwendbaren Tool und sind davon begeistert. „Der Qwiek up dient einerseits der Beschäftigung andererseits der Betreuung und Aktivierung der Bewohner, und wird dort viel und gerne benutzt. Er kann auch in der täglichen Pflege eingesetzt werden, zum Beispiel bei einer Abwehrhaltung während der Grundpflege. Dann helfen individuelle Bilder und passende Musik beim Entspannen oder sorgen für Ablenkung. Das erleichtert unsere Arbeit sehr und schafft Wohlempfinden bei den Bewohnerinnen und Bewohnern“, berichtet Hildegard Berthold, die Wohnbereichsleitung in St. Anna.

Dank der großzügigen Spende können nun können auch die Bewohnerinnen und Bewohner in St. Martin von den vielseitigen Erlebnismöglichkeiten profitieren.

Im Mai wurde er gegründet, der Corona Solifonds Haßberge. Wir haben uns bei Sabine Rückert-Seidel vom Caritasverband Haßberge dazu informiert. Sie koordiniert das Hilfsprojekt, das der Landkreis Haßberge mit seinen 26 Städten, Märkten und Gemeinden gemeinsam mit der Caritas initiiert hat.

Worum geht es genau, in diesem Projekt?
Die Corona-Pandemie stellt vor allem Menschen mit wenig Einkommen vor besondere Herausforderungen. Mini- und Gelegenheitsjobs konnten und können nicht ausgeführt werden oder fallen inzwischen ganz weg. Familien haben durch die Kinderbetreuung zu Hause und dem damit verbundenen Wegfall von Arbeitsleistung Einbußen bei den monatlichen Einnahmen. Und auch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit steigen stetig an.
Handel, Gewerbetreibenden und Produzenten fehlen durch die Wochen des Lockdowns Umsätze, die wichtig sind, um den Betrieb weiterhin aufrecht zu halten. Ertragseinbußen bestehen auch weiterhin – trotz der Lockerungen – fort.
Diesen beiden Bevölkerungsgruppen soll unser Corona-Solifonds helfen, durch die Pandemie-Zeit zu kommen.
Daneben haben wir uns gedacht – diese Anregung kam übrigens aus den Reihen der Bürgermeister – wir könnten mit den Mitteln aus dem Solifonds auch bedürftigen Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen danken. Sie also wertschätzen, jenseits von Beifall klatschen und verbalem Danke sagen.
Mit den gespendeten Geldern aus dem Corona-Solifonds Haßberge werden Wertgutscheine für Lebensmittel erstellt, die an Bedürftige und bedürftige Pflegemitarbeitende ausgegeben werden. Diese Wertgutscheine können dann bei teilnehmenden lokalen Geschäften eingelöst werden.

Wie genau funktioniert das?
Bedürftige im Landkreis Haßberge, die die Haßberg-Card besitzen, insbesondere auch bedürftige Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen und –diensten, erhalten diese Wertgutscheine für Lebensmittel. Die Verteilung übernimmt der Caritasverband Haßberge e.V. Wir kennen die Inhaber des Sozialpasses für den Landkreis, weil wir den ja ausstellen. Natürlich können sich jederzeit auch Familien und Einzelpersonen melden, um die Haßberg-Card neu zu beantragen – v.a. solche, die durch Corona neu in Finanznot geraten sind. Die Bedürftigkeit wird vorab von uns geprüft. Pflegekräfte, die durch die aktuelle Situation in eine Notlage geraden sind, können sich ebenfalls bei uns melden.
Diese Wertgutscheine können dann in teilnehmenden Geschäften gegen Ware (Lebensmittel) eingelöst werden. Die Gewerbetreibenden wiederum legen dem Caritasverband die Gutscheine dann vor und erhalten dafür das Bargeld. Somit ist allen beteiligten ein Stück weiter geholfen.

Wo sind die Gutscheine dann einlösbar?
Wir stehen aktuell noch am Anfang des Projekts und sind mit vielen Gewerbetreibenden im Austausch. Wir hoffen, dass sich noch viele für die Idee gewinnen lassen, Gutscheine anzunehmen. Sie unterstützen damit hilfebedürftige Menschen aus ihrer Region und haben selbst auch etwas davon, weil sie sich so weitere Erträge erschließen. Interessierte können sich gerne an mich wenden: 09521/ 691-21 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Auf der Internetseite www.coronahilfe.caritas-hassberge.de werden wir die Liste der teilnehmenden Geschäfte veröffentlichen. Bevor es dann konkret losgeht, werden die teilnehmenden Geschäfte selbstverständlich von uns mit Informationen zum konkreten Ablauf versorgt.

Wann geht es denn los?
Aktuell läuft noch die Spenden-Phase und im Hintergrund laufen allerlei Koordinationsaufgaben sowie die Akquise weiterer teilnehmender Händler. Wir gehen davon aus, dass wir die ersten Gutscheine bereits Ende Juli verteilen können. Bis dahin hoffen wir und freuen uns über zahlreiche Spenden.

Wie kann man das Projekt finanziell unterstützen?
Entweder mit wenigen Klicks online, indem man via Paypal das Geld an paypal.me/caritashas spendet. Oder klassisch mit einer Spende als Überweisung auf das Konto „Sonderkonto CoronaIBAN: DE76 7935 0101 0021 8084 07
Natürlich stellen wir auf Wunsch auch eine Spendenquittung aus.

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