header

Sie wurde 2010 als Sozialpass für den Landkreis Haßberge initiiert und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern mit geringem Einkommen die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben: die Haßberg Card. 10 Jahre nach der Einführung des Sozialpasses für den Landkreis Haßberge nutzen diesen über 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die „Haßberg-Card“ ist eine freiwillige und zusätzliche Leistung für Einwohnerinnen und Einwohner mit geringem Einkommen und Hauptwohnsitz im Landkreis Haßberge. Sie bringt den berechtigten Personen Rabatte und Vorteile in vielen Bereichen, um am öffentlichen und kulturellen Leben teilhaben zu können. Träger dieses Projektes, das vom Landkreis finanziell gefördert wird, sind der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. und das Diakonische Werk Haßberge e.V.

Die Karte dient zum einen als Berechtigungsnachweis für die Sozialläden der Tafel in Haßfurt und Eltmann und bietet darüber hinaus viele weitere Vergünstigungen, wie z.B. in Freibädern, in der Eissporthalle in Haßfurt, bei Angeboten der Kommunen, der Kirchenmusik in den Haßbergen, beim Historischen Verein, bei Volkshochschulen und Volksbildungswerken oder beim Kulturamt Haßfurt.

Ganz aktuell profitieren die Inhaber der Haßberg Card von einem groß angelegten Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Haßberge und des Caritasverbands für den Landkreis Haßberge e.V., die einen-Hilfsfond, den Corona Solifonds Haßberge, eingerichtet haben. Über Spendenaufrufe werden Gelder auf ein zentrales Solidaritäts-Konto eingezahlt. Von diesem Geld werden Wertgutscheine für Lebensmittel ausgestellt und an Sozialpass-Inhaber verteilt werden.

„Durch die eingegangenen Spenden für den Corona Solifonds Haßberge können wir einmal mehr die Inhaber der „Haßberg-Card“ unterstützen, um auch jetzt, in der Corona-Krise, einkommensschwachen Familien und Einzelpersonen Teilhabe zu ermöglichen bzw. erleichtern. An dieser Stelle möchten wir hilfsbedürftige Personen ermutigen, die Haßberg Card zu beantragen und die vielen Vorteile zu nutzen“, erklärt Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge. „Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die diese zusätzliche Hilfe möglich machen. Helfen Sie uns bitte auch weiterhin, zu helfen“.

Anlässlich seines 15-jährigen Bestehen spendete das Ingenieurbüro Markus Hahn in Untertheres einen Betrag von 1500 Euro an den Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V.

Den Scheck übergab Inhaber Markus Hahn im Beisein des Landtagsabgeordneten Steffen Vogel, der ebenfalls zum Firmenjubiläum gratulierte, an die Geschäftsführerin Anke Schäflein.

Wir gratulieren ebenfalls zum Jubiläum und bedanken uns recht herzlich für die großzügige Spende!

Der bewährte Elternkurs „Kess-erziehen“, der im September an fünf Abenden jeweils von 19:30 bis 22 Uhr im Caritashaus Julius Echter angeboten wird, ist ausgebucht. Weitere Termine sind in Planung.

Der Kurs richtet sich an Eltern mit Kindern von drei bis zwölf Jahren und geht auf Fragen ein wie „Geht das: Kinder erziehen mit weniger Schimpfen, Schreien und Ausrasten? Ohne sich in eine endlose Kette von Konflikten zu verhaken? Gelassen und mit ruhigen Nerven?“ Der Elternkurs „Kess-erziehen“ bietet vielfältige und hilfreiche Impulse und Ideen. Er setzt an konkreten Erziehungssituationen der teilnehmenden Mütter und Väter an, stärkt die Erziehungskompetenz von Eltern und unterstützt sie, ein für alle in der Familie gedeihliches Klima zu schaffen. „Kess-erziehen“ heißt: Kinder verstehen; ermutigen; Grenzen setzen; Kinder zur Mitwirkung gewinnen! Impulse, Übungen und Erfahrungsaustausch während der fünf Kursabende ermöglichen den Eltern, ihren Erziehungsstil weiterzuentwickeln und ihre Fertigkeiten so zu vertiefen, dass sie im gegenseitigen Respekt Selbstachtung, Selbstvertrauen, partnerschaftliches und verantwortungsvolles Verhalten des Kindes unterstützen und fördern können.

Eine Geburtstagsfeier wäre in Corona-Zeiten problematisch gewesen. Deshalb hat Doris Zeltner, die Eigentümerin der Einhorn-Apotheke in Haßfurt, anlässlich eines runden Geburtstages einen Geldbetrag an die Pflegedank-Stiftung gespendet.

Im Rahmen der Aktion „Danke den Pflegekräften“ freute sich Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge e.V. über 12 Pflegedank-Gutscheinen à 44 Euro, die sie an Mitarbeitende in den Caritas-Altenheimen in Haßfurt und Hofheim weitergeben kann: „Da öffentliche Anerkennung für die aufgrund der Corona-Problematik außergewöhnlichen Belastungen der Pflegekräfte schnell wieder nachgelassen hat, sind die Mitarbeiter gerade in der jetzigen Zeit für so eine Geste besonders dankbar!“

Immer wieder möchten Spenderinnen und Spender möglichst unerkannt bleiben, aber nicht darauf verzichten, Gutes zu tun. So geschehen im Hofheimer Altenservicezentrum St. Martin. Dort ging eine Spende in Höhe von 3.000€ ein. „Auch wenn der Geldgeber unerkannt bleiben möchte, wollen wir es nicht versäumen, unseren herzlichen Dank auszusprechen. Das Geld trägt dazu bei, dass wir einen transportablen Beamer namens „Qwiek.up“ anschaffen konnten. Dieses Gerät zielt darauf ab, aus jedem Zimmer ein Erlebnis- oder Entspannungsraum zu schaffen. Persönliche Bilder, Landschaften oder Muster werden - je nach Bedarf und Verfassung des Bewohners - an Wand oder Decke projiziert. Und auch Musik und Videos können damit abgespielt werden. Wir sind sehr froh, dass wir gerade jetzt - während der Corona Einschränkung - auf ein "Qwiek.up" zurückgreifen konnten. Es unterstützt insbesondere die Erinnerungstherapie bei unseren dementen Bewohnern und sorgt in dieser beängstigenden Zeit für Wohlbefinden“ erklärt Melanie Schröder, Einrichtungsleiterin im Altenservicezentrum St. Martin.

Laut Hersteller wurde das Gerät speziell für den Einsatz in der „Erlebnisorientierten Pflege“ konzipiert und schafft ein audiovisuelles Erlebnis für Betreute, das sie in ihrer eigenen Welt erreicht. Mit unterschiedlichen Modulen können ganz verschiedene Programme abgespielt werden. Ein Video von einem Waldspaziergang beispielsweise gibt den Bewohner auf dem Heimtrainer das Gefühl, eine Radtour in der Natur zu machen.

In Hofheim arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Hausgemeinschaften St. Anna schon eine Weile mit dem vielfältig anwendbaren Tool und sind davon begeistert. „Der Qwiek up dient einerseits der Beschäftigung andererseits der Betreuung und Aktivierung der Bewohner, und wird dort viel und gerne benutzt. Er kann auch in der täglichen Pflege eingesetzt werden, zum Beispiel bei einer Abwehrhaltung während der Grundpflege. Dann helfen individuelle Bilder und passende Musik beim Entspannen oder sorgen für Ablenkung. Das erleichtert unsere Arbeit sehr und schafft Wohlempfinden bei den Bewohnerinnen und Bewohnern“, berichtet Hildegard Berthold, die Wohnbereichsleitung in St. Anna.

Dank der großzügigen Spende können nun können auch die Bewohnerinnen und Bewohner in St. Martin von den vielseitigen Erlebnismöglichkeiten profitieren.

Im Mai wurde er gegründet, der Corona Solifonds Haßberge. Wir haben uns bei Sabine Rückert-Seidel vom Caritasverband Haßberge dazu informiert. Sie koordiniert das Hilfsprojekt, das der Landkreis Haßberge mit seinen 26 Städten, Märkten und Gemeinden gemeinsam mit der Caritas initiiert hat.

Worum geht es genau, in diesem Projekt?
Die Corona-Pandemie stellt vor allem Menschen mit wenig Einkommen vor besondere Herausforderungen. Mini- und Gelegenheitsjobs konnten und können nicht ausgeführt werden oder fallen inzwischen ganz weg. Familien haben durch die Kinderbetreuung zu Hause und dem damit verbundenen Wegfall von Arbeitsleistung Einbußen bei den monatlichen Einnahmen. Und auch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit steigen stetig an.
Handel, Gewerbetreibenden und Produzenten fehlen durch die Wochen des Lockdowns Umsätze, die wichtig sind, um den Betrieb weiterhin aufrecht zu halten. Ertragseinbußen bestehen auch weiterhin – trotz der Lockerungen – fort.
Diesen beiden Bevölkerungsgruppen soll unser Corona-Solifonds helfen, durch die Pandemie-Zeit zu kommen.
Daneben haben wir uns gedacht – diese Anregung kam übrigens aus den Reihen der Bürgermeister – wir könnten mit den Mitteln aus dem Solifonds auch bedürftigen Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen danken. Sie also wertschätzen, jenseits von Beifall klatschen und verbalem Danke sagen.
Mit den gespendeten Geldern aus dem Corona-Solifonds Haßberge werden Wertgutscheine für Lebensmittel erstellt, die an Bedürftige und bedürftige Pflegemitarbeitende ausgegeben werden. Diese Wertgutscheine können dann bei teilnehmenden lokalen Geschäften eingelöst werden.

Wie genau funktioniert das?
Bedürftige im Landkreis Haßberge, die die Haßberg-Card besitzen, insbesondere auch bedürftige Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen und –diensten, erhalten diese Wertgutscheine für Lebensmittel. Die Verteilung übernimmt der Caritasverband Haßberge e.V. Wir kennen die Inhaber des Sozialpasses für den Landkreis, weil wir den ja ausstellen. Natürlich können sich jederzeit auch Familien und Einzelpersonen melden, um die Haßberg-Card neu zu beantragen – v.a. solche, die durch Corona neu in Finanznot geraten sind. Die Bedürftigkeit wird vorab von uns geprüft. Pflegekräfte, die durch die aktuelle Situation in eine Notlage geraden sind, können sich ebenfalls bei uns melden.
Diese Wertgutscheine können dann in teilnehmenden Geschäften gegen Ware (Lebensmittel) eingelöst werden. Die Gewerbetreibenden wiederum legen dem Caritasverband die Gutscheine dann vor und erhalten dafür das Bargeld. Somit ist allen beteiligten ein Stück weiter geholfen.

Wo sind die Gutscheine dann einlösbar?
Wir stehen aktuell noch am Anfang des Projekts und sind mit vielen Gewerbetreibenden im Austausch. Wir hoffen, dass sich noch viele für die Idee gewinnen lassen, Gutscheine anzunehmen. Sie unterstützen damit hilfebedürftige Menschen aus ihrer Region und haben selbst auch etwas davon, weil sie sich so weitere Erträge erschließen. Interessierte können sich gerne an mich wenden: 09521/ 691-21 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Auf der Internetseite www.coronahilfe.caritas-hassberge.de werden wir die Liste der teilnehmenden Geschäfte veröffentlichen. Bevor es dann konkret losgeht, werden die teilnehmenden Geschäfte selbstverständlich von uns mit Informationen zum konkreten Ablauf versorgt.

Wann geht es denn los?
Aktuell läuft noch die Spenden-Phase und im Hintergrund laufen allerlei Koordinationsaufgaben sowie die Akquise weiterer teilnehmender Händler. Wir gehen davon aus, dass wir die ersten Gutscheine bereits Ende Juli verteilen können. Bis dahin hoffen wir und freuen uns über zahlreiche Spenden.

Wie kann man das Projekt finanziell unterstützen?
Entweder mit wenigen Klicks online, indem man via Paypal das Geld an paypal.me/caritashas spendet. Oder klassisch mit einer Spende als Überweisung auf das Konto „Sonderkonto CoronaIBAN: DE76 7935 0101 0021 8084 07
Natürlich stellen wir auf Wunsch auch eine Spendenquittung aus.

Grundsätzlich dient die Corona-Warn-App dazu, die Corona-Pandemie einzudämmen und einer zweiten Infektionswelle vorzubeugen. Die Rückverfolgung von Infektionsketten ist umso wichtiger, wenn Kontaktbeschränkungen weiter gelockert werden. Der Caritasverband Haßberge begrüßt dieses Angebot.

Die Nutzung der App ist freiwillig. Wer sich über die Funktionen und Handhabung informieren möchte, findet hier weitere Informationen:

Corona-Warn-App

Die Betreuungskräfte des Altenservicezentrum St.Martin mit seinen Hausgemeinschaften St. Anna in  Hofheim haben vor Pfingsten ein kleines aber feines Erdbeerfest im Garten organisiert.

Während eines Unterhaltungsprogramms genoss man Erdbeerbowle und Erdbeerkuchen bei herrlichem Sonnenschein.

Die Bewohnerinnen und Bewohner haben diese fruchtig-fröhliche Auszeit sichtbar genossen.

20200603 150926img 3109img 3114

Corona stellt uns alle vor neue Herausforderungen, denn unsere Normalität, wie wir sie kennen, hat sich erheblich verändert. Nach wie vor gilt: Abstand halten und soziale Kontakte meiden. Wie kann man in solch unruhigen Zeiten bei Schwierigkeiten oder Problemen Hilfe und Unterstützung bekommen?

Die Jugendsuchtberatung für den Landkreis Haßberge ist auch trotz oder gerade wegen der Corona-Krise weiterhin ansprechbar. Sie ist Anlaufstelle für Jugendliche, die Suchtmittel konsumieren und dabei ihren Alltag nicht mehr alleine geregelt bekommen, straffällig geworden sind oder einen Weg aus ihrem übermäßigen Konsum suchen. Auch Eltern und Freunde werden im Umgang mit den riskant konsumierenden Jugendlichen unterstützt.

Die Beratungsstelle befindet sich in Haßfurt im Haus Sankt Bruno in der Promenade 37. Für die Gesprächstermine stehen im Moment verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Beratung kann völlig kontaktlos per Telefon, Mailkontakt oder Skype durchgeführt werden. Es sind aber auch persönliche Treffen, z.B. bei einem gemeinsamen Spaziergang, möglich; bei entsprechender Notwendigkeit auch vor Ort in der Beratungsstelle. Je nach persönlichem Bedarf wird die genaue Ausgestaltung individuell besprochen. Wer Kontakt mit der Jugendsuchtberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. aufnehmen möchte, kann telefonisch (09521/926563) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) einen Termin zur persönlichen Beratung vereinbaren.

Die offene Sprechstunde in Ebern findet jeden 1. Dienstag im Monat von 16:00 -17:30 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Str. 1a (altes Kasernengelände) statt. Für die wöchentliche Sprechstunde in Haßfurt benötigt es eine Anmeldung. Sie wird wieder ab dem 15.06. jeden Montag von 16:00-17:30 Uhr angeboten.

1300 Euro für Corona Solifonds Haßberge

Die Caritasstiftung für den Landkreis Haßberge e.V. gibt es seit dem Jahr 2006. Sie wurde mit dem Zweck der Förderung „caritativer und sozialer Hilfen“ gegründet. Seitdem konnten rund 42.000 € ausgeschüttet werden. Mit Hilfe der Stiftungsgelder werden hier in unserer nächsten Umgebung Einrichtungen und Dienste des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. und seiner Mitglieder nachhaltig gefördert und unterstützt.

In der diesjährigen Vorstandssitzung wurden 1300 € bereitgestellt, die in den Corona Solifonds Haßberge fließen sollen. Die Geschäftsführerin Anke Schäflein erklärte dazu: „Gerade jetzt, in der Corona-Krise, zeichnet sich ab, dass Menschen, die schon vor Corona mit überaus engem Budget klarkommen mussten, durch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise besonders hart getroffen werden. Denn die Zahlen von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit steigen in diesen Tagen ständig an. Deshalb hat der Vorstand unserer Caritasstiftung beschlossen, die Stiftungsmittel in das Hilfsprojekt „Corona Solifonds Haßberge“ zu leiten, das wir zusammen mit dem Landkreis Haßberge mit seinen 26 Städten, Märkten und Gemeinden ins Leben gerufen haben. Kirche und ihre Caritas muss helfen – auch, wenn sie selbst ebenfalls schwer von der Krise getroffen ist.“

Dazu ergänzt der Stiftungsvorsitzende Johannes Simon, gleichzeitig 1. Vorsitzender des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V.: „Ein herzliches Vergelt’s Gott im Namen der Menschen, die in den Caritas-Beratungsdiensten Hilfe erfahren an alle Stifter und Spender. Mit den Stiftungsmitteln und mit hoffentlich zahlreichen weiteren Spenden für den Corona Solifonds Haßberge können wir einmal mehr die Inhaber der „Haßberg-Card“ unterstützen, um auch jetzt, in der Corona-Krise, einkommensschwachen Familien und Einzelpersonen Teilhabe zu ermöglichen bzw. erleichtern. Dabei geht es vor allem auch um Hilfe bei der Existenzsicherung, wie eben z.B. Wertgutscheine für den Einkauf beim Lebensmittelladen in der Nähe“, erklärt Herr Simon weiter. „Wir hoffen, dass sich viele Händler und Gewerbetreibende für die Idee gewinnen lassen, Gutscheine anzunehmen. Sie unterstützen damit hilfebedürftige Menschen aus ihrer Region und haben selbst auch etwas davon, weil sie sich so weitere Erträge erschließen“.

Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens konnte der Stiftungsvorstand in den zurückliegenden Jahren verschiedenste soziale Projekte im Landkreis Haßberge fördern. So wurden viele Projekte finanziert bzw. ermöglicht, wie z.B. die Arbeit mit Geflüchteten, Erste-Hilfe-Kurse der ehrenamtlichen Familienpaten oder eine Wohlfühloase im Caritas-Seniorenheim Sankt Bruno in Haßfurt. Mittel flossen auch in die Seniorenberatungsstelle und den Allgemeinen Sozialen Beratungsdienst – Caritas-Einrichtungen, die keine oder nur sehr wenig öffentliche Förderung erhalten und verstärkt auf Spenden und Sammlungsmittel angewiesen sind.

Zustiftungen und Spenden an die Caritasstiftung für den Landkreis Haßberge kommen damit unmittelbar der sozialen Arbeit in der Region zugute. Weitere Infos zur Stiftung gibt es unter www.stiftung.caritas-hassberge.de . Für Spenden und Zustiftungen gibt es ein Spendenkonten bei der Sparkasse Ostunterfranken (IBAN DE10 7935 1730 0009 0775 79).

Über den Corona Solifonds Haßberge: Der Landkreis und Caritasverband helfen gemeinsam in der Coronakrise. Helfen Sie mit? Online spenden: paypal.me/caritashas Weitere Infos zum Corona Solifonds des Landkreises Haßberge: www.coronahilfe.caritas-hassberge.de

Selbstkontrolltraining (SKOLL)  für einen verantwortungsbewussten Umgang bei riskantem Konsumverhalten

Anmeldung ab sofort beim Caritasverband Haßberge e.V. möglich

Wie findet man im Umgang mit Alkohol, Tabletten, Rauchen oder Spielen das richtige Maß? Wie kann man die Kontrolle über einen möglicherweise riskanten Konsum wieder in den Griff bekommen? Die Caritas-Suchtberatung in Haßfurt bietet dazu das Trainingsprogramm SKOLL an.

"Selbstkontrolle durch Selbsterkenntnis", mit diesem Ansatz richtet sich das SKOLL-Training an Menschen, die sich mit ihren problematischen Verhaltensmustern auseinandersetzen wollen oder müssen. Personen finden durch das zieloffene und nicht stigmatisierende Vorgehen einen Raum, in dem sie sich in ihren Lebensumständen und Gewohnheiten ernst genommen fühlen.

„SKOLL ist ein niedrigschwelliges, strukturiertes Trainingsprogramm für Gruppen, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Art des Suchtmittelkonsums. Ziel ist, Menschen mit ihren Suchtgefährdungen frühzeitig zu erreichen, ihre Selbstheilungs-, und Selbstkontrollkräfte zu mobilisieren und sie dabei zu unterstützen, eine verantwortungsvolle Konsum- oder Verhaltensform für sich selbst zu finden“, erklärt Andreas Waldenmeier, Stellenleiter Suchtberatung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden innerhalb des Trainings zu einer realistischen Selbsteinschätzung zum eigenen Konsum oder Verhaltensmusters motiviert. Dabei wird stets die Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit der Kursteilnehmer fokussiert.

Virginia Ullrich und Andreas Waldenmeier von der Caritas-Suchtberatung sind anerkannte SKOLL-Trainer. Durch impulsgebende Übungen sollen vorhandene Ressourcen, eigene gesunde Verhaltensmuster und Bewältigungsstrategien der Gruppenmitglieder gestärkt werden. Das zieloffene Vorgehen ermöglicht den Teilnehmenden, ihre riskanten Konsum- und Verhaltensmuster wahrzunehmen, zu stabilisieren, zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten

SKOLL ist somit ein Angebot für alle, die sich fragen:

  • ob sie übermäßig Drogen konsumieren,
  • ob ihr Spielverhalten noch „im Rahmen“ ist,
  • oder zu viel Alkohol trinken.

Dabei betonen die beiden SKOLL-Trainer: „Wir wollen eine ehrliche und offene Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten fördern, um daraus resultierend Stabilisierung und/oder Konsumreduzierung bzw. Verzicht auf Suchtmittel erreichen.“

In zehn Sitzungen wird das Konsumverhalten analysiert, ein individueller Trainingsplan erstellt und alternative Verhaltensmuster aufgezeigt. Außerdem geht es darum, den Umgang mit Suchtdruck und sozialem Druck zu trainieren und einen Krisenplan zu erarbeiten.

Der SKOLL-Kurs für Erwachsene findet donnerstags im Zeitraum von 25.06. - 27.08.2020, jeweils von 15:00 - 16:30 Uhr statt. Am 22.10.2020 gibt es von 15:00 - 16:30 Uhr ein Nachtreffen der Kursteilnehmer. Die Teilnahmekosten betragen für den gesamten Kurs einmalig 75,00€. Die Krankenkasse gibt einen Zuschuss bis zu 75,00€.

Rückfragen, weitere Infos und Anmeldungen bitte unter:
Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V.
Tel. 09521 926-550
WWW.SUCHTBERATUNG.CARITAS-HASSBERGE.DE

Der Landkreis Haßberge hat gemeinsam mit seinen 26 Städten, Märkten und Gemeinden einen Hilfsfonds Wirtschaft und Soziales eingerichtet, den Corona Solifonds Haßberge. Organisatorisch laufen die Fäden des Projektes beim Caritasverband zusammen. 

Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind während der Corona-Krise bestimmte Personengruppen und Betriebe besonders belastet. Dazu zählten vor allem kleinere Gewerbebetriebe und Produzenten, deren Geschäfte geschlossen oder erheblich eingeschränkt sind oder waren und die deshalb in eine existenzbedrohende Lage geraten können. Stark betroffen sind auch soziale Leistungsbezieher, die erlaubte Zusatzverdienste verloren haben, sowie Menschen, die in bestimmten sozialen Bereichen, insbesondere in Pflegeeinrichtungen tätig sind, und Bedürftige und Menschen mit geringem Einkommen.

Deshalb dient der Corona Solifonds Haßberge als

  • Unterstützung von Gewerbe und Produzenten
  • Dank und Anerkennung für die Mitarbeitenden in der ambulanten und stationären Pflege
  • Lebensmittelversorgung für Menschen in Not

Gemeinsam mit dem Landkreis Haßberge hat der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. einen Hilfsfond eingerichtet. Über Spendenaufrufe sollen Gelder auf ein zentrales Solidaritäts-Konto eingezahlt werden. Von diesem Geld werden Wertgutscheine ausgestellt, die dann bei teilnehmenden, örtlichen Gewerbetreibenden und Produzenten, die von der Corona-Krise betroffen sind, eingelöst werden können. 

Neben Gewerbetreibenden und Mitarbeitenden in der Pflege werden Inhaber der „Haßberg Card“  werden von der Aktion profitieren und erhalten Gutscheine aus der Spendenaktion. Die Verteilung übernimmt dabei der Caritasverband Haßberge, weil er die Besitzer des Sozialpasses kennt und zudem über das „Soforthilfepaket Corona“ der Aktion Mensch, für das man sich beworben und den Zuschlag erhalten habe, eine entsprechende Personalstelle einrichten konnte.

„Die Hilfe für Menschen in Not steht im Zentrum der Caritasarbeit. Und gerade jetzt, in der Corona-Krise, zeichnet sich ab, dass Menschen, die schon vor Corona mit überaus engem Budget klarkommen mussten, durch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise besonders hart getroffen werden. Wir freuen uns mit den Bedürftigen über die – hoffentlich – zahlreichen Spenden für den Hilfsfonds – gerade jetzt, bei steigenden Zahlen von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Wir möchten außerdem neu in Not geratene Personen und Betriebe beziehungsweise Einzelselbstständige ermutigen, sich bei uns zu melden“, erklärt Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge.

Sie möchten das Projekt unterstützen und Geld spenden?

Bankverbindung Hilfsfonds Wirtschaft und Soziales für den Landkreis Haßberge:
IBAN: DE76 7935 0101 0021 8084 07

Mit wenigen Klicks Geld senden und Gutes tun:
PayPal.Me/caritashas

Einfach den Button anklicken und Spendenbetrag eingeben

Einfach QR-Code scannen und mobil spenden 

qr

Sie möchten am Projekt teilnehmen und sich als (Gewerbe)betrieb, Produzent, oder Geschäft listen lassen, bei dem die Gutscheine einlösbar sind?

Sabine Rückert-Seidel
09521/ 691-21
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie brauchen  Unterstützung und möchten mehr über die Haßberg Card (Sozialpass) erfahren?

Doris Meironke
09521 691-21
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen zur Haßberg Card (Sozialpass)

­