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Ein Kursangebot für Eltern,  die ihre Kinder in der schwierigen Phase der Pubertät besser verstehen, begleiten und unterstützen wollen.

Die Phase der Pubertät ist eine Zeit großer körperlicher und geistiger Veränderungen. Es ist eine anstrengende Zeit der Selbstfindung und des Umbruchs für junge Menschen und auch deren Eltern.
In diesem Zusammenhang stellen sich den Eltern viele Fragen:

  • Wie und wann soll ich Grenzen setzen?
  • Wie soll ich reagieren, wenn Probleme auftauchen?
  • Wie soll ich mich verhalten, wenn mein Kind mit Konsummitteln zu experimentieren beginnt?
  • Woher bekomme ich Informationen, wenn ich nicht weiter weiß?

Unser Elternkurs richtet sich an Eltern, die genau auf solche Fragen Antworten suchen und ihre Kinder in der schwierigen Phase der Pubertät besser verstehen, begleiten und unterstützen wollen. In dem Kurs erfahren sie daher zunächst alles Wichtige über Konsummittel und das Thema Sucht. Sie bekommen außerdem wertvolle Informationen an die Hand, mit deren Hilfe sie das Verhalten ihres Kindes besser einschätzen lernen und erkennen können, ab wann der Konsum bestimmter Mittel problematisch ist.

Referentin       Dorothea Walter (Sozialarbeiterin M.A.), Jugendsuchtberatung Caritasverband Haßberge

Termine:         17. / 24./ 31. Mai 2022, 21./ 28./ Juni 2022, 05./ 12. Juli 2022, jeweils von 18:00-20:30 Uhr

Ort:                 Haus Sankt Bruno, Promenade 37, 97437 Haßfurt

Kosten:           50€ pro Person

Anmeldung:   09521 926-563 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Das Leben ist eine einzige Sch…“ (M., 9 J., Eltern suchtkrank), steht auf dem Plakat der Caritas, das für eine Spende wirbt. Es drückt aus: das Leben ist nicht immer bunt und schön. Im Gegenteil: Das Leben kann traurig, trist, erdrückend, belastend, ja dunkel und schwarz sein. Ausweglos. Ohne Hoffnung. Ohne Zuversicht. „Auch das ist die Wirklichkeit!“ heißt es deshalb auf dem Leitmotiv für die Caritassammlung, die traditionell als Haussammlung angelegt ist.

Im Zuge der Pandemie stand eine Frage im Fokus: Wie steht es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? Im Licht der aktuellen, weltpolitischen Situation gewinnt diese Frage eine ganz neue Bedeutung. Die Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität für die Ukraine, die u.a. auch durch Caritas International und in Kooperation mit der Caritas Ukraine koordiniert wird, ist beeindruckend und wird auch vom Caritasverband Haßberge unterstützt.

Caritas heißt zudem auch: dort zu helfen, wo der Mensch Hilfe, Beistand, Beratung und Unterstützung braucht - vor Ort wie durch unseren Caritasverband für den Landkreis Haßberge. Hierfür findet die Frühjahrssammlung vom 14.03.-20.03. statt. Die Caritas bittet um Spenden für Menschen, die in der nächsten Umgebung unsere Hilfe brauchen. Mit dem Geld werden z.B. Beratungsdienste mitfinanziert, bei denen Ratsuchenden geholfen wird, die aus unterschiedlichen Gründen dringend Unterstützung brauchen. Ursachen können neben körperlichen oder seelischen Erkrankungen auch Arbeits- oder Wohnungslosigkeit, Überschuldung, Sucht, Trennung und eben auch Flucht sein – alles Situationen und Lebenslagen, in die man nicht kommen möchte, die aber manchmal einfach passieren. Oft auch sehr plötzlich.

„Der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. beschäftigt über 360 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Diensten und Einrichtungen, die allen Menschen helfen, die auf Hilfe angewiesen sind - ganz gleich, welcher Religion oder Nationalität sie angehören und aus welchen Gründen sie in Not geraten sind. Daneben engagieren sich nochmals deutlich mehr Landkreisbewohnerinnen und -bewohner ehrenamtlich bei ihrer Caritas vor Ort“, erklärt Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge.

Johannes Simon, Vorsitzender, legt dazu: „Für uns als Caritas zählt jeder Mensch und ist wertvoll. Mit Ihrer Hilfe setzen wir uns für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Haßberge ein, die Unterstützung benötigen. Jede gute Tat hilft. Jeder Euro hilft. Lassen Sie uns gemeinsam unseren Beitrag leisten, damit sich die Wirklichkeit der Menschen verändert, die ihr Leben als ausweglos erfahren! Neue Perspektiven fallen nicht einfach vom Himmel. Tragen Sie bitte dazu im Rahmen Ihrer Möglichkeiten bei.“

Die Spende bei der Caritassammlung bleibt in der Region. Dreißig Prozent des Geldes verwendet die Pfarrei, in der gesammelt wird, für caritative Aufgaben direkt vor Ort, um individuell zu helfen, wo die Not am größten ist. Die gleiche Summe erhält der Diözesan-Caritasverband und vierzig Prozent bekommt der Caritasverband Haßberge. Hier fließt der Sammlungserlös Diensten und Einrichtungen zu, die keine ausreichende Finanzierung durch andere Mittel haben, deshalb muss die Caritas für die wichtige Beratungsarbeit Eigenmittel einsetzen. So kommen über die Beratungsstellen die Spenden direkt und unbürokratisch Menschen zugute, die manchmal vor Sorgen und Nöten nicht mehr ein noch aus wissen. Von diesen Sammlungsgeldern profitieren Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis, denn die kostenlosen Beratungsdienste, die es für die unterschiedlichsten sozialen Notlagen gibt, können von jedem Hilfebedürftigen in Anspruch genommen werden – unabhängig von Alter, Konfession, Weltanschauung oder sozialer Stellung.

Auskünfte und Informationen werden gerne unter Tel. 09521 691-0 erteilt. Unter www.caritas-hassberge.de („Ich brauche Hilfe“) kann man sich über alle Hilfsmöglichkeiten in unserem Landkreis informieren oder auch nachlesen, in welcher Form man sich selbst engagieren kann („Ich will helfen“).

Wenn Sie die Arbeit der Caritas mit Ihrer Spende unterstützen wollen, um Menschen in akuter Not zu helfen:
Bankverbindung: Sparkasse Schweinfurt-Haßberge
IBAN: DE24793501010190002881 BIC: BYLADEM1KSW

Sie können ab 18 Euro Jahresbeitrag auch Mitglied werden und unsere Arbeit so dauerhaft unterstützen: www.caritas-hassberge.de/ich-will-helfen/mitglied-werden

Laut Landratsamt sind inzwischen 420 Vertriebene im Landkreis Haßberge angekommen (Stand 28.03.22). Die tatsächliche Zahl an Kriegsflüchtlingen, die in unserer Region Zuflucht gefunden haben, dürfte weitaus größer sein, denn viele Ukrainerinnen und Ukrainer sind privat in die Haßberge gekommen. Nicht jeder hat sich aber bisher registrieren lassen können. Es gibt dazu also noch keinen verlässlichen Überblick.

„Das klingt aus der Sicht einer Großstadt vielleicht nach keiner großen Menge. Bedenkt man aber, dass wir im Landkreis Haßberge in der doch deutlich längeren Phase der sog. „Flüchtlingskrise“ 2015/16 ganze 1.000 Geflüchtete dezentral in 100 Unterkünften versorgten, wird vielleicht das Ausmaß der Aufgabe in dieser kurzen Zeit bewusst“, erläutert Geschäftsführerin Anke Schäflein.

Die über die offizielle Zuteilung ankommenden Geflüchteten werden in den Notunterkünften untergebracht, die inzwischen aufgebaut wurden. Von dort sollen sie schnell dezentral in Wohnungen verteilt werden. Ziel ist, dass jede Gemeinde eine eigene Notunterkunft aufbaut und vorhält, von der dann in die Gemeindefläche weiterverteilt ist.

Geschäftsführerin Anke Schäflein berichtet dazu über die aktuellen Maßnahmen im Caritasverband für den Lkr. Haßberge:

  • Über unsere Caritas-Wohnungsbörse „FairMieten“ sammeln wir Unterbringungsangebote, die dann einer zentralen Stelle zugeleitet werden. Die Unterbringung ist ein großes Problem. Zumal nicht nur ukrainische Geflüchtete ankommen, sondern auch zahlreiche aus Afghanistan, die jetzt – aufgrund der Ukraine-Lage“ – plötzlich aus den ANKER-Zentren „entlassen“ werden.
  • Wir werden sehr kurzfristig ein in unserem Besitz befindliches Gebäude in Haßfurt ertüchtigen, um Geflüchtete aufzunehmen. Dort stehen dann neun Zimmer und Gemeinschaftsräume zur Aufnahme zur Verfügung.
  • Wir werden aus Eigenmitteln eine halbe Personalstelle in der Flüchtlings- und Integrationsberatung aufstocken – auch um die Geflüchteten anderer Nationen zu begleiten. Die dürfen nicht aus dem Blick geraten, weil dort eben verfahrensrechtliche Maßgaben und Fristen weiterhin beachtet werden müssen.
  • Zum anderen haben wir einen Projektantrag bei der Aktion Mensch „Ukraine Soforthilfe“ (auf ein Jahr befristet) eingereicht. Damit wollen wir eine Personalstelle aufbauen, um die besonderen Bedarfe von ukrainischen Kindern und Jugendlichen und ukrainischen Menschen mit Behinderung zu begleiten. Diese Stelle besetzen wir mit sprachkundigen Personen, weil wir festgestellt haben, dass die Ankommenden nur selten z.B. englisch sprechen. Wir warten mit dem Aufbau nicht bis zur Bescheidung unseres Antrags, sondern gehen vorab selbst in das finanzielle Risiko.
  • Unterstützt werden ukrainische Geflüchtete auch in unserer Allgemeinen Sozialberatung.

FAQ – Fragen und Antworten:

Fragen zu Einreise/Aufenthalt/Erwerbstätigkeit
Auf der Website des Landratsamtes Haßberge finden Sie hierzu zahlreiche Informationen in deutscher und ukrainischer Sprache.
https://www.hassberge.de/buergerservice/zuwanderung-u-integration.html#c12243

Beratung und psychosoziale Hilfe
Ansprechpartner*innen sind die Flüchtlings- und Integrationsberatung des Caritasverbandes in Haßfurt, Brüder-Becker-Str. 42
Zuwanderungszentrum Haßfurt
Brüder Becker-Str. 42, 97437 Haßfurt
Jana Balling
09521 952974-1
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Außenstelle Ebern
Graf-Stauffenberg-Str. 2, 96106 Ebern
Thomas Heidenreich
09531 941485-17
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Geld- und Sachspenden
Wir bitten weiterhin, momentan keine Sachspenden in die Einrichtungen des Caritasverbandes bringen oder vor den Türen abzustellen. Sofern wir Sachspenden benötigen, rufen wir dazu explizit auf – mit konkreten Angaben dazu, was gebraucht wird. Wenn wir so gesteuert verfahren, ersparen Sie uns viel Arbeit, Zeit und Geld, das für die Organisation nicht benötigter Sachspenden anfällt.

Wichtig ist und bleibt vorerst und weiterhin, Geld zu spenden.
Wir bitten um Geldspenden auf folgende Konten.
Spendenkonto Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V.
IBAN: DE24793501010190002881
BIC: BYLADEM1KSW
Sparkasse Schweinfurt-Haßberge
Kennwort: Ukraine-Notfallhilfe

Spendenkonto von Caritas International:
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
Verwendungszweck: CY01026 Ukraine-Krieg

Sie möchten sich im Landkreis Haßberge engagieren und haben Fragen dazu? 
Der Landkreis hat dazu eine Hotline eingerichtet:
Montag - Donnerstag von 09:00 - 16:00 Uhr
Freitag von 09:00 - 13:00 Uhr
Telefon:09521 27-600

Ukraine-Hotline des Landescaritasverbandes Bayern
In den Räumen des Landescaritasverbandes ist die „Ukraine-Hotline Bayern“ angesiedelt, die in Zusammenarbeit mit der bayerischen Staatsregierung und der Freien Wohlfahrtspflege Bayern initiiert wurde. Die Hotline soll erste Anlaufstelle sein für ukrainische Flüchtlinge, Familien und Verwandte von Ukrainerinnen und Ukrainern in Bayern und anderen Engagierten, die selbst helfen und helfen möchten.
Dort bekommen sie etwa Informationen über die richtigen Ansprechpartner und Institutionen in Bayern, z.B.:

  • wenn sie Kontakt zu Ihnen nahestehenden Menschen verloren haben und diese suchen,
  • sie Informationen zur aktuellen Situation vor Ort (Ukraine oder Nachbarstaaten) benötigen,
  • sie nahestehenden Personen vor Ort in der Ukraine oder den Nachbarstaaten helfen möchten oder
  • sie vor Ort in Bayern Unterstützung leisten möchten (bspw. beim Erstkontakt mit Flüchtlingen, Dolmetschen, Bereitstellung von Wohnraum, etc.).

Die Ukraine-Hotline Bayern ist Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr zu erreichen:
Telephon: +49-89/54497199
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

(Stand 28.03.2022)

Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. begrüßt die Selbstverpflichtungserklärung des Bischofs von Würzburg.

125 queere Menschen im Dienst der katholischen Kirche haben sich im Januar mit #outinchurch geoutet und wenden sich mit dieser Aktion gegen eine Kirche in Angst. Der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. begrüßt diese Aktion ausdrücklich und ebenso die Selbstverpflichtungserklärung des Würzburger Bischofs, Franz Jung vom 7.2.2022. Er versichert darin, dass „bei Beschäftigten der Diözese Würzburg, des diözesanen Caritasverbands und aller anderen angeschlossenen Rechtsträger, die sich verpflichtet haben, die Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse anzuwenden, keine arbeits- bzw. disziplinarrechtlichen Maßnahmen ergreifen werde, wenn Tatsachen bekannt werden, die die persönliche Lebensführung hinsichtlich Partnerschaften, die sexuelle Orientierung oder die geschlechtliche Identität betreffen.“

Wir, Vorstand und Geschäftsführung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge e.V. unterstützen die Forderung von #outinchurch nach Änderung des kirchlichen Arbeitsrechtes und treten gegen jede Form von Ausgrenzung ein.

Für uns als Dienstgemeinschaft - egal ob Organ, Leitungskraft oder Mitarbeitende - ist die christliche Soziallehre Ideal, Ziel und alltägliche Herausforderung: Personalität, Solidarität und Subsidiarität.

Diese christlichen Grundwerte prägen unsere Arbeitshaltung und bilden unsere Entscheidungsgrundlagen. Eine wie auch immer geartete Differenzierung aufgrund der geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung stünde dem Grundwert der unveräußerlichen Würde eines jeden Menschen, die in der Personalität Niederschlag findet, diametral entgegen.

Wir danken den Initiatorinnen und Initiatoren von „Out in Church“ und allen Mitwirkenden dieser überfälligen Positionierung.

Jeder Mensch ist bei uns willkommen. Wir stehen für eine Kirche für Menschen und ohne Angst.

Weitere Infos sowie die dazugehörige Petition: https://outinchurch.de/

Johannes Simon, 1. Vorsitzender

Anke Schäflein, Geschäftsführerin

Manchen Menschen, die in unseren Caritas-Altenhilfe-Einrichtungen wohnen, fällt Bewegung und Sprechen sehr schwer. Ihre Sinneswahrnehmungen Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen und /oder Sehen sind durch Alter oder Pflegebedürftigkeit eingeschränkt und das wiederum beeinträchtigt ihre sozialen Kontakte und ihr eigenes Selbstbewusstsein. Um diesen Menschen mehr Wohlbefinden zu ermöglichen, setzen wir auf die Weiterbildung unserer Pflegekräfte in „Basaler Stimulation“. Ende Januar haben 14 Pflegefachkräfte den Aufbaukurs „Basale Stimulation nach Andreas Fröhlich“ mit Zertifikat beendet. Wir freuen uns, dass diese vertieften Kenntnisse bald positiv für unsere Bewohner spürbar sind!
 
Basale Stimulation (von basal = „grundlegend und voraussetzungslos“, und lateinisch stimulatio = „Anreiz, Anregung“) ist ein therapeutisches Konzept nach Andreas Fröhlich / Christel Bienstein. 
Die Zielgruppe dieses Konzeptes sind Menschen, deren Eigenaktivität aufgrund ihrer mangelnden Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist und deren Fähigkeit zur Wahrnehmung und Kommunikation erheblich beeinträchtigt ist, z. B. schwerst mehrfachbeeinträchtigte Menschen, Menschen mit dementieller Erkrankung und kognitiven Defiziten, Menschen mit hemiplegischem, apallischem oder komatösem Syndrom sowie geriatrische Patienten und Sterbende.
Methoden der Basalen Stimulation aktivieren die menschlichen  Wahrnehmungsbereiche („unsere 5 Sinne“), regen primäre Körper- und Bewegungserfahrungen an und machen Angebote zur Herausbildung einer individuellen non-verbalen Mitteilungsform (Kommunikation). Mit einfachsten Möglichkeiten wird versucht, den Kontakt zu diesen Menschen aufzunehmen, um ihnen den Zugang zu ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen zu ermöglichen und ihre Lebensqualität zu erhöhen.
„Basal“ bedeutet insbesondere, dass Wahrnehmungserfahrungen angeboten werden, die an vorgeburtliche Erfahrungen anschließen und als Basis für weiteren Entwicklung dienen.
Außerdem werden fünf Sinne angesprochen: Sehen, Hören, Schmecken, Fühlen, Riechen.
Konkrete Maßnahmen werden nach Vorlieben und Bedürfnissen des Betroffenen ausgewählt und sinnvoll in den Alltag integriert .Sie darf nicht aufgezwungen werden, stattdessen muss auf die aktuelle Befindlichkeit der Person Rücksicht genommen und das Angebot daran angepasst werden.
  • Singen, Summen, unterschiedliche Musik im Raum, Klang- und Rhythmus-Instrumente über oder neben dem Körper spielen; wenn möglich, den Menschen selbst einen Schlägel verwenden oder die Vibration eines Instrumentes selbst spüren lassen.
  • Verschiedenartige, farbiges Licht gebende, auch sich bewegende Beleuchtungskörper über der Bettstätte oder für den Menschen sichtbar im Raum um ihn herum.
  • Mobiles und Wasserspiele im Raum.
  • Schaukeln, Rollstuhlbewegung
  • Massagen aller Art und Stärke mit den verschiedensten Methoden, Ölen, Gegenständen, Erde und Pflanzen.
  • Stimulation durch wechselnde Lagerung, auch in Räumen mit Menschen und im Freien.
  • Bewegung auf unterschiedlichen Untergründen.
  • Die Nahrungsaufnahme, wenn möglich, reizvoll und angenehm gestalten.
  • Rhythmus, der sich erkennbar wiederholt, im Tageslauf.
  • Tätigkeiten mit Sprache begleiten, auch Erzählen.
  • Stimulation durch das Berühren (Streicheln) von Tieren in der tiergestützten Therapie.
Jede Eigentätigkeit, die dabei möglich ist, wird unterstützt, ebenso jeder Ansatz, der wie eine Reaktion, eine Antwort wirkt oder ein gegenseitiges Miteinander entstehen lässt. „Spiel-, Neugier- und Erkundungsaktivitäten“ können bei zuvor scheinbar gänzlich inaktiven Personen beobachtet werden.

Basale Stimulation SST und St. Martha Basale STimulation St. Martin   Basale Stimulation St. Anna

Aufgefallen mit illegalen Drogen? Das hat häufig sehr unangenehme Folgen: Probleme mit der Familie oder in der Partnerschaft, strafrechtliche Konsequenzen bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft, disziplinarische Konsequenzen in der Schule oder im Job.

Die Jugendsuchtberatung in Haßfurt bietet deshalb regelmäßig FreD-Kurse an. FreD bedeutet „Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten“. Teilnehmen können daran Jugendliche ab 14 Jahren, die mit illegalen Drogen aufgefallen sind. 

Teilnehmende bekommen dabei Infos zum Drogenkonsum aus rechtlicher, gesundheitlicher und sozialer Sicht. Gemeinsam werden Wirkung und Risiken verschiedener Drogen besprochen; die Jugendlichen setzten sich mit ihrer Selbsteinschätzung über das eigene Konsummuster und –verhalten auseinander.

Durch die Teilnahme können ausstehende Konsequenzen für die Jugendlichen gemildert oder sogar aufgehoben werden. Für die Anmeldung zum Kurs ist ein Vorgespräch in der Beratungsstelle notwendig.

Die Termine für den nächsten Kurs sind: 01., 08. und 15. März, jeweils von 17:00-20:00 Uhr im Haus Sankt Bruno, Promenade 37 in Haßfurt. Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Terminen wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt. Alle Gespräche sind vertraulich; die Kursleitungen stehen unter gesetzlicher Schweigepflicht. Zudem ist die Teilnahme an dem Kurs kostenfrei.

Bei Interesse am Kurs oder weiteren Fragen zum Angebot der Jugendsuchtberatung steht die Sozialarbeiterin Dorothea Walter (M.A.) zur Verfügung: Telefon: 09521 926-563, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Unter dem Motto „ROTE KARTE für Hass, Hetze und Faschismus“ findet am 30. Januar, eine Menschenkette in Haßfurt statt, veranstaltet von "People/Parents for Future Haßberge "Als Caritasverband für den Landkreis Haßberge begrüßen wir die Aktion und sehen ebenfalls die Gefahren, die drohen, wenn „antidemokratische Parteien und Gruppierungen die Lage ausnutzen“.

Das Anliegen der Organisatoren passt zudem bestens zum Jahresmotto der Caritas  #dasmachenwirgemeinsam: „Seit 125 Jahren setzt sich der Deutsche Caritasverband für eine solidarischere Gesellschaft ein. Deshalb stehen im Zentrum unserer Jubiläumskampagne Werte, die das Handeln der Caritas bestimmt haben und auch in Zukunft prägen werden: Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe.“ (https://www.dasmachenwirgemeinsam.de/)

Als  Kreiscaritasverband teilen wir die Kernaussage der geplanten Aktion: „Die vor uns liegenden Herausforderungen werden wir nur lösen, wenn wir als Gesellschaft funktionieren und an einem Strang ziehen. Weder diese Pandemie noch die zukünftigen Aufgaben werden wir durch Leugnen, Schönreden, selbsterfundene Fakten, Hass und Hetzte bewältigen können. Nur Solidarität und gegenseitige Achtsamkeit werden uns helfen, als Gemeinschaft zu bestehen“

Weitere Informationen zur Aktion finden sie hier.

Kurs für Eltern von Kindern im Alter von 3-11 Jahren ab 05. März, Anmeldung ab sofort möglich

Die Caritas-Beratungsstelle für Familien –Kinder, Jugendliche und Eltern– bietet ab 5. März 2022 wieder den inzwischen bewährten Elternkurs „Kess-erziehen“ an; diesmal pandemiebedingt als Online-Training. Kess steht für: kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert.

Die digitale Veranstaltung findet an drei Samstagen von 10-15 Uhr statt: 05.03., 26.03. und 30.04. Der von Ute Rapsch, Lebensberaterin und zertifizierte Kess-Trainerin, geleitete Kurs wird finanziell gefördert durch den Familienbund der Katholiken der Diözese Würzburg, deshalb beträgt die Teilnahmegebühr nur 40€ für Einzelpersonen und 50€ für Paare; ein Elternhandbuch ist darin enthalten.

 Der Elternkurs richtet sich sowohl an gemeinsam als auch an getrennt lebende Mütter und Väter mit Kindern von drei bis elf Jahren und bietet vielfältige und hilfreiche Impulse und Ideen. Der Kurs setzt an konkreten Erziehungssituationen der Teilnehmer an, beantwortet Fragen, stärkt die Erziehungskompetenz von Eltern und unterstützt sie, ein für alle in der Familie gutes Klima zu schaffen. Neben vielen weiteren Themen, widmet sich der Kurs auch dem Thema Geschwisterrivalität. Übungen und Erfahrungsaustausch während der drei Termine ermöglichen den Eltern, ihren Erziehungsstil weiter zu entwickeln und ihre Fertigkeiten so zu vertiefen, dass sie - im gegenseitigen Respekt - Selbstachtung, Selbstvertrauen, partnerschaftliches und verantwortungsvolles Verhalten des Kindes unterstützen und fördern können.

Weitere Informationen sind beim Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. erhältlich, hier werden ab sofort Anmeldungen entgegengenommen: Tel. 09521 691-0. Anmeldeschluss ist der 23.02.22

Nach über 15 Jahren übergibt sie die Leitung der Mädchenpower-Kurse im Landkreis Haßberge an ein neues Team.

„Sei nicht Pipi, nicht Anika, sei Du selbst“, steht auf der Postkarte, die Christian Brauner von der Caritas-Erziehungsberatung an Marija Milana übergibt. Auch wenn ein gebührendes Abschiedsfest coronabedingt ausfallen muss, ließ es sich Brauner nicht nehmen, der langjährigen Kooperationspartnerin persönlich zu danken. Die Sozialpädagogin und WenDo-Trainerin gibt seit über 15 Jahren die so genannten „Mädchenpower-Kurse“ im Landkreis Haßberge im Rahmen der Präventionsarbeit gegen sexuelle Gewalt.

Die Seminare wurden und werden von der „Berufsgruppe gegen sexualisierte Gewalt“ veranstaltet, die von Trägern der Jugendhilfe im Landkreises Haßberge initiiert wurde. Sigi Weidlich von der Evangelischen Jugendarbeit im Dekanat Rügheim und Christian Brauner von der Caritas-Erziehungsberatungsstelle und koordinieren Mädchenpowerkurse an verschiedenen Orte im Landkreis Haßberge. Künftig führt nicht mehr Marija Milana die Kurse durch, sondern Trainerinnen von der Gruppe „WenDo-Unterfranken“ als neue Partnerinnen der Berufsgruppe.

„Marija Milana steht für Gewaltlosigkeit und ein gelingendes Miteinander. Sie ist Rollenvorbild und hat über so viele Jahre tausende junge Mädchen und Frauen darin ermächtigt, ihr Recht auf „Nein“ zu behaupten. Sie verkörpert den respektvollen Umgang mit sich und anderen und hat sich mit all ihrer Herzlichkeit und Fachkompetenz der Prävention von  sexueller Gewalt an Frauen und Mädchen im Landkreis Haßberge und darüber hinaus gewidmet. Wir sagen von Herzen DANKE dafür!“, so Christian Brauner.

Nachdem die für November 2021 angesetzte Vertreterversammlung des Caritasverbandes für den Landkreis Haßberge nicht beschlussfähigt war, fand nun kürzlich die Nachholveranstaltung im Zeiler Pfarrsaal mit 2G-Plus und unter Einhaltung der Masken- und Abstandregeln statt. Geladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Kirchenstiftungen, Pfarrgemeinderäte, Caritasbeauftragten und Caritasvereine sowie persönliche Mitglieder.

Vorsitzender Johannes Simon und Geschäftsführerin Anke Schäflein sowie ihr Stellvertreter Georg Wagner blickten auf das Jahr 2020 zurück. Zumindest auf dem Papier war es für den Kreiscaritasverband ein sehr gutes Jahr, in dem man mit einem Plus von 9,2% im Vergleich zum Vorjahr abschließen konnte, wie der stellvertretende Geschäftsführer Georg Wagner berichtete: „Alles in allem sind die Aufwendungen schwächer gestiegen als die Erträge. Wirtschaftlich sind wir zufrieden.“ Dass das Corona-Jahr jedoch für alle Beteiligten, die mit vielen Herausforderungen und Unwägbarkeiten zu kämpfen hatten, viel Kraft gekostet hat, zeigte der Bericht von Geschäftsführerin Anke Schäflein: „Es war ein Kraftakt. Angefangen bei der Beschaffung der Schutzausrüstungen, bis hin zu kurzfristigen Vorgaben und Maßnahmenverordnungen – in all unseren Arbeitsbereichen mussten wir dazulernen und uns immer wieder neu einstellen. Wir konnten ja nicht einfach alle Einrichtungen und Dienste schließen und uns ins Home-Office verabschieden. Unsere Arbeit war vor Corona wichtig und war durch Corona oftmals noch mehr von Nöten.“ Mit rund 340 hauptberuflichen und rund 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, engagiert sich der Caritasverband in Einrichtungen der Altenhilfe, Eingliederungshilfe, Gefährdetenhilfe und Kinder- und Jugendhilfe. „Begegnen, Beraten, Betreuen. Das machen wir, getreu auch dem Jahresmotto des Deutschen Caritasverbandes, gemeinsam. Ich freue mich über jede und jeden Einzelnen, dem wir mit einem unserer Angebote helfen konnten. Und ich danke allen, die bei uns auf vielfältige Weise mitarbeiten. Jede und jeder ist wichtig“, so der Vorsitzende Johannes Simon.

Einstimmige Wahlen zeigen Wertschätzung
„Danke, für die tolle Arbeit, die Sie alle hier leisten. Die Einstimmigkeit der Wahlen heute Abend zeigt es ja auch deutlich, dass man Vertrauen hat, in das was Sie tun. Das ist phantastisch“, resümierte am Ende Alfred Neugebauer aus Ebern, ein langjähriger Delegierter. Die Anwesenden pflichten seinen Worten mit Applaus bei.

Gewählt wurden der Vorstand und der Caritasrat, das Aufsichtsgremium des Verbandes. Der Vorstand wurde in der bisherigen Besetzung und einstimmig wieder gewählt: 1. Vorsitzender: Johannes Simon, 2. Vorsitzender: Michael Ziegler, Beisitzerinnen: Birgit Bayer und Bettina Wegner-Schmidt. Caritaspfarrer Stephan Eschenbacher bleibt ebenfalls im Vorstand.

Auch der Caritasrat wurde einstimmig gewählt. Neu im Gremium sind Isabella Friedrich, Thomas Sechser und Dietmar Herrnleben vertreten, während Werner Kaffer, Steffen Vogel, Michela Leidner, Martin Gehring und Rudolf Hart in ihrer Rolle als Ratsmitglieder bestätigt wurden.

Als Verbandsprüfer wurden Herr Ottmar Kuhn und Frau Sabine Weinbeer gewählt.

Den Vorstand der Caritasstiftung für den Landkreis Haßberge bilden künftig, neben den geborenen Mitgliedern Herrn Simon (Vorsitzender) und Frau Schäflein (Geschäftsführerin): Werner Kaffer, Bettina Wegner-Schmidt und Birgit Bayer. Auch diese wurden einstimmig von der Versammlung gewählt. Gegen 21 Uhr schloss Johannes Simon die Sitzung mit einem Mut machenden und motivierenden Text: „Orientier dich am Licht.“

Als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritas-Seniorenheims Sankt Bruno in Haßfurt 75 Wunschgutscheine von Winfried Wiendl und seiner Pflegedank-Stiftung. Ursprünglich sollten die Stiftungsmittel für teambildende Freizeitaktivitäten wie Mitarbeiterausflüge oder Feiern genutzt werden. Da dies aufgrund der pandemischen Lage schwer umsetzbar war, wurden die finanziellen Mittel in Gutscheine umgewandelt, um so den Mitarbeiter*innen ein wohlverdientes DANKESCHÖN zur Vorweihnachtszeit zu überreichen. „Wir danken Herrn Winfried Wiendl und den zahlreichen Spendern der Stiftung für die Anerkennung die uns durch diese Geste entgegenkommt“, so Einrichtungsleiterin Heike Ehlert.

Die Pflegedank-Stiftung von Winfried Wiendl setzt sich seit 2018 für die Pflegebranche und deren Mitarbeiter*innen ein, um Ihnen die Wertschätzung entgegen zu bringen, die sie verdienen. Mit dem Engagement der Pflegedank-Stiftung soll die Arbeit in Altenpflegezentren oder ähnlichen Einrichtungen zu einem attraktiven und erstrebenswerten Berufsbild werden. Dadurch soll sich die Arbeitnehmerzufriedenheit steigern und im Umkehrschluss die Pflege und Betreuung in den Einrichtungen an noch mehr Qualität und Herzlichkeit gewinnen.

Duisburg, Berlin, Jena, Hamburg… aus dem ganzen Land erhielten die Bewohner*innen des Hofheimer Altenservicezentrums weihnachtliche Post mit netten Worten, lieben Grüßen und  Segenswünschen für das neue Jahr. Eine Absenderin schreibt: „Tannenbaum und Lichter, strahlende Gesichter. Spaß und Glück und Fröhlichkeit bringe Euch die Weihnachtszeit.“ Freude kann man eben auch per Post zukommen lassen.

Die Botschaft der bundesweiten Aktion ist klar: „Wir von Post mit Herz kämpfen gegen die Einsamkeit. Wir engagieren uns dafür, dass sich einsame Menschen nicht vergessen fühlen. Wir wollen Kontakt herstellen, den Betroffenen Freude schenken und Mut machen.“

Einrichtungsleiterin Melanie Schröder hatte die Caritas-Einrichtungen St. Martin und St. Anna bei der Briefaktion angemeldet und ist begeistert von den zahlreichen liebevoll dekorierten Karten und Briefen: „Gerade jetzt, in der Weihnachtszeit, die erneut von der Corona-Pandemie bestimmt ist, freuen sich unsere Bewohner*innen über diese liebevolle Aufmerksamkeit. Die Briefe zaubern ihnen ein Leuchten in die Augen, das ist einfach schön zu sehen!“

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